ich bin 12 und schon seit 5 Jahren in der Schauspielgruppe der Ulmer Spielschachtel ,
natührlich bin ich auch sehr wütent und traurig, dass es Spielschachtel+Luftikuss nicht mehr so wie es ist, geben wird! Meiner Meinung nach haben die beiden Freizeitverantstaltungen viel miteinander zu tun. Wer Luftikus kennt, kennt auch die Ulmer Spielschachtel und andersherum! Beide haben ein sehr unterhaltsames und abwechslungsreiches Kinderprogramm zu bieten! Ich habe in diesem Kurs sehr viel dazugelernt, neue Freunde gefunden und viel Selbstvertrauen geschöpft. Der Kurs ist selbstverständlich auch nicht mehr so schön wie früher weiter zu führen, wenn alles andere wegfällt. Ich denke, dass nicht nur mir, sonden auch allen anderen ” Mögern” etwas Wichtiges fehlen würde. Luftikuss+Spielschachtel ist etwas Einzigartiges und etwas Besonderes, dass man weiterführen und finanziell fördern sollte
gerade erhielt ich eine Antwort der Stadt Ulm auf mein Schreiben an OB Gönner:
Sehr geehrter Herr Lambert,
vielen Dank für Ihre Nachricht an Oberbürgermeister Ivo Gönner.
Der Wunsch des Gemeinderates war es, auch künftig Kinder und Jugendliche für das Theater mit seinen vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten zu begeistern. Vor diesem Hintergrund wurden Kriterien erarbeitet, auf deren Grundlage Fachleute sich mit dem Angebot in Ulm auseinandergesetzt haben. Wir halten die Tatsache, dass ein Theater viele Besucher hat sicherlich für ein wichtiges, aber nicht das einzig ausschlaggebende Kriterium für die öffentliche Förderung.
Neben den bewährten Ensembles sollten auch neue Angeboten mit einbezogen werden. Die Ulmer Spielschachtel wird weiterhin unterstützt und hat darüber hinaus wie alle anderen Ensembles auch die Möglichkeit, Projektgelder aus dem Bereich Kinder- und Jugendtheater zu beantragen. Gleichwohl wurden die Zuschüsse auf Grund einer qualitativen Bewertung im darstellerischen Bereich nicht wie in den vergangenen Jahren weiter nach oben entwickelt, sondern umgekehrt. In diesem Jahr erhält die Ulmer Spielschachtel für ihr Gesamtangebot 80.000 Euro (das sind immer noch 10.000 Euro mehr als 1999), im kommenden Jahr 65.000 Euro. Verglichen mit anderen Kulturanbietern ist diese Zuschussentwicklung in den letzten 9 oder 10 Jahren ziemlich gut – derart große Steigerungsraten wie bei der Spielschachtel in den vergangenen Jahren sind außergewöhnlich – sondern sie konnten ihren Zuschuss maximal halten und mussten bereits früher Mittel und Wege finden, mit den zur Verfügung gestellten Zuschüssen zu arbeiten. Aus diesem Grund teilt der Gemeinderat die Ansicht, dass die Ulmer Spielschachtel keine Mittel mehr hat, nicht. Gleichwohl wird es notwendig sein, ggf. Dinge anders anzupacken als in den vergangenen Jahren.
Selbstvertständlich nehmen wir Ihr Votum für die Ulmer Spielschachtel so zur Kenntnis, bitten Sie aber auch um Verständnis dafür, dass auch andere Meinungen ein Gewicht bei der Entscheidung hatten und haben.
Wir hoffen und gehen davon aus, dass wir den jungen Besucherinnen und Besuchern in Ulm und der Region auch weiterhin ein lebendiges, ansprechendes und qualitativ gutes Angebot offerieren können und würden uns freuen, wenn Sie dies auch in Zukunft rege nutzen würden.
Tolles Projekt! Gerade habe ich einen Artikel gefunden, der offenbar von einem ehemaligen Spielschachtel-Mitarbeiter geschrieben wurde. Sehr spannend zu lesen: http://www.hannes-lambert.de/
Gestern war ich auch auf der Demo, und ich muss sagen, ich kann der Argumentation der Politiker nicht folgen. Wenn es wirklich ein schlechtes Theater wäre, kämen im
Jahr nicht 30 000 Besucher. Das heißt doch auch soviel
wie: Die Jury muss sich geirrt haben. Wozu diese Jury, wenn die Besucherzahl doch entscheidend ist?
Ich frage mich auch, was die Politiker daran stört, dass Herr Geigenberger sowohl die Spielschachtel als auch den Luftikuss leitet. Ich bewundere sein Engagement sehr, das der Stadt Ulm großes Ansehen bringt.
Wenn man weiß, dass mit dieser Kürzung der Zuschüsse das Aus der Spielschachtel und des Luftikuss besiegelt ist, hätte man ja gleich die Zuschüsse ganz streichen können. Aber nein! Man möchte Herrn Geigenberger die Schuld geben, dass alles zu Ende ist.
Wir haben gehört, dass vergleichbare Theater in anderen Städten wesentlich mehr Geld, teilweise sogar ein Vielfaches zur Verfügung haben.
Ich hoffe auf eine Nachbesserung der Verträge.
Heute ist die Demo, und wie wäre es mit dem 21. September dem Einsteinmarathon unter dem Motto “Eltern laufen für Luftikuss” um nocheinmal Nachdruck zu geben? Ich wäre bereit, für den Luftikuss (und für meinen Sohn) meine 21 km zu laufen. Finden sich noch mehr wäre dies doch eine runde Sache.
Bis zum 1. August würde ich meine Anmeldung noch zurückhalten.
Eltern: meldet euch rege und werdet sportlich.
Hallo zusammen,
ich war mit meiner Tochter (16 Monate alt) dieses Jahr das erstmal beim Luftikuss. Wir kommen aus Hamburg und waren zu Besuch in Ulm. Meine Tochter und ich waren absolut begeistert. Leider gibt es sowas in Hamburg nicht – wie es aussieht wohl auch bald nicht mehr in Ulm – was sehr sehr schade ist. Es heisst doch immer, dass es mehr Möglichkeiten für Kinder geschaffen werden sollen – und hier werden sie abgebaut armes Deutschland!!!!
Grüße aus Hamburg
Sabine und Melina
lasst Euch nicht von ein paar Pseudo-Intellektuellen und Provinz-Politikern, oder Leuten die sich hinter Pseudonymen verstecken müssen den Mut nehmen. Ihr bemüht Euch um und für den Erhalt einer guten Sache, Ihr werdet das mit dem Rückhalt Eurer Fans schaffen. Gestern hätte ( außer Jogi Löw vielleicht ), kein Mensch auch nur einen Pfifferling auf die Deutsche Fußballnationalmannschaft gesetzt, aber sie haben trotzdem gewonnen.
In 1o – 2o Jahren wird kein Mensch mehr von Markus Kienle,
Sabine Mayer-Dölle oder deren zwei Trabanten Grün und Mann sprechen. Aber die Spielschachtel wird noch spielen und Luftikuss wird sich drehen.
Liebe Ulmer und Neu-Ulmer, …”was soll das?”… (Zitat aus einem Lied von Herbert Grönemeyer) fällt mir zu den Geschehnissen rund um die Spielschachtel bzw. Luftikuss ein!Was soll das, was ist denn eigentlich passiert, warum wird auf einmal ein medialer “Krieg” rund um diese kulturelle Einrichtung geführt?Vordergründig für uns Bürger hat meines Erachtens alles begonnen mit der “medialen Hinrichtung” des Intendanten der Spielschachtel, Herrn Geigenberger in der Ulmer Südwestpresse! Das war absolut schlechter Stil, nein, eigentlich war es nicht einmal das!Was tatsächlich vorher passiert ist, warum die Stimmung auf einmal gegen die Spielschachtel gekippt ist, entzieht sich meiner Kenntnis und muss ich eigentlich auch gar nicht wissen!Von meinen Eltern habe ich gelernt, dass man nie über jemanden reden oder urteilen sollte, bevor man nicht selbst mit ihm über dieses Thema diskutiert hat. Eine öffentliche Schlammschlacht über die Medien verbietet sich sowieso!Ich bin als kleiner Bub mit meinen Eltern fast zu jeder neuen Vorstellung sonntags im alten Theater beim Scholl-Gymnasium gewesen und habe mich immer die ganze Woche darauf gefreut. Das ist jetzt über 12 Jahre her und ich möchte keine davon missen! Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie schön es war, mit Herrn Geigenberger und den anderen Kindern ein Geburtstagslied zu singen, oder wie wir alle immer gemeinsam vor Beginn der Vorstellung das Licht “ausgeblasen” haben!Auch an Luftikuss habe ich schöne Erinnerungen: Wenn mein Papa nach Hause kam und mir erzählte, dass er den ersten Luftikuss- Traktor mit Anhänger in der Stadt und in der Friedrichsau gesehen hatte, wusste ich, es ist bald wieder soweit, die lange Zeit des Wartens hat ein Ende.Beim Aufbau habe ich regelmäßig zugeschaut. Mir war eigentlich klar, dass ich diese Tradition, sofern ich selbst einmal Kinder und Familie haben werde, fortsetze! So geht es vermutlich nicht nur mir: Ich denke, die Zuschauerzahlen sprechen für sich, darüber braucht man überhaupt nicht zu diskutieren!Viel eher sollte man darüber diskutieren, warum auf einmal Leute über die Vorstellungen und die Qualität der Spielschachtel reden, die bestenfalls an einer Vorstellung präsent waren! Aufgrund dieses einen Besuches (vielleicht waren es auch zwei) kann man unmöglich eine solch massive Kritik wirklich seriös platzieren! Mit den eigentlichen Betroffenen, nämlich den Kindern und Eltern, wurde natürlich nie darüber gesprochen und schon gar nicht diskutiert!Ein Vorschlag von mir: Liebe Kritiker und Experten, schauen Sie sich doch bitte mehrere, ich betone, mehrere Vorstellung an. Allerdings sollten Sie dabei nicht wie sonst üblich mit dem Blick zur Bühne, nein, Sie sollten alle mit dem Rücken zur Bühne sitzen und sich während den Vorstellungen die großen, leuchtenden Kinderaugen ansehen! Im Anschluss daran sollten Sie die Kinder fragen, wie ihnen die Stücke gefallen haben! Dann können Sie ihnen und den Eltern auch gleich erklären, warum SIE die Stücke nicht gut finden!Natürlich kostet das Zeit, sogar viel Zeit, aber erst dann sind Sie in der Lage, wirklich objektive Kritik an dieser Einrichtung zu üben!Deshalb nochmals meine Frage: …was soll das…? Florian
Wir, Eltern mit drei kleinen Kindern sind treue Besucher vom Luftikuss. Haben bisher alle Angebote dort bewußt, mit Spass und guten Erinnerungen genutzt samt den Theatervorstellungen. Sehr wichtig für uns: Unser mittleres Kind mit Down-Syndrom kann hier seinen starken Bewegungsddrang ausleben und psychomotorische Neuheiten entdecken.
Es wäre sehr sehr schade, wenn diese Spielwiese dem Sparschwein zum Opfer fallen würde!!!!
Also wenn man liest wieviel zuschüsse Herr Geigenberger für seine Spielschachtel und Luftkuss bekommt , und die Qualität der angebotenen Leistungen sieht ,fragt man sich wofür das Geld benötigt wird ! ICH WILL HIER NICHTS SCHLECHT MACHEN! Luftikuss ist eine tolle Sache aber ich denke denoch ein bisschen frischer Wind könnte der Sache gut tun, ich denke auch Luftkuss wird es weiter hin geben, ob unter der alten Leitung oder einer neuen.
Das es FAST kostenlos ist ist auch ok( denn ganz kostenlos ist ja luftikuss auch nicht karussell fahrten , schiffschaukel, hüpfburg usw müssen ja bezahlt werden!),aber ich denke doch ist sicherlich jeder bereit 1€
pauschal für den eintritt zu bezahlen.
Lieber Herr Grün,
obwohl Ihre schlüssige Argumentation eigentlich jedem bekannt und nachvollziehbar sein sollte, der sich in letzter Zeit über das Thema Kindertheater in Ulm und die wundersame Vermischung mit dem Luftikuss informiert hat, scheint Ihr Beitrag doch bitter nötig zu sein, wenn man sich dieses Forum anschaut. Namensnennung hin oder her – ich möchte mich im Namen unserer Kinder herzlich bei Ihnen dafür bedanken, dass Sie hier mit Sachlichkeit und Klarheit die Dinge ins rechte Licht rücken. Bleibt zu hoffen, dass die Kinder der Eltern, die sich heute stark machen für eine vordergründig gute Sache, im Laufe ihres Heranwachsens lernen (von wem auch immer) sich unvoreigenommen zu informieren und zu hinterfragen, bevor sie sich für etwas engagieren.Herzliche Grüße, Daniela Piper
Hallo lieber Herr Oberbürgermeister Ivo Gönner,
ich setze meine Tochter in das Karussell und habe ein mulmiges Gefühl ob sie gleich zu weinen anfängt oder ob es ihr gefällt. Das Karussell fährt an, meine Tochter fährt an mir vorbei und es kommt mir ein so freudiges Kinderlachen entgegen, dass ich Tränen in die Augen bekomme. Was gibt es Schöneres als ein so wunderschönes Lachen? Bitte nehmen sie uns diese Freude nicht. Einen herzlichen Gruß an Sie und Ihr Team. Barbara Pöche Ulm/ Böfingen
Wir bitten ab sofort darum, in diesem Forum mit richtigem Namen aufzutreten. Anderenfalls behalten wir uns vor, solcherlei Kommentare nicht mehr zu veröffentlichen.
Eltern für Luftikuss, vertr. durch Frauke Meyer
Wenn ich sagen darf, was ich denke, dann darf das der Fridolin auch. Gute Brötchen kaufen kann er ja schon. Nur wie man seinen Namen schreibt, das muss der Fridolin halt noch lernen.
Danke für Ihre ausführliche Erwiderung auf meinen Beitrag.
Sie werfen die Frage auf, wie ich zu meinem Urteil über die Spielschachtel komme. Nun, ich habe fünf Inszenierungen gesehen ( u.a. „Komm, wir fahren zum Mond“ und „Das tapfere Schneiderlein“), und bin in der Tat so anmaßend, mir danach ein Urteil zu erlauben. Mit etwas Erfahrung und kritischem Verstand kann jeder bereits nach drei Produkten einschätzen, wo die Stärken und wo die Schwächen eines Unternehmens sind. Das gilt für Theater genauso wie für Autos, Kleidung oder Brötchen. Ein Narr, der bei dem Bäcker kauft, bei dem ihm die Brötchen dreimal nicht geschmeckt haben.
Dass ich damit Ihnen persönlich als Mensch nicht gerecht werde, stimmt natürlich. Ich verstehe auch, dass Sie nach den zwanzig Jahren, die Sie die Spielschachtel leiten, hoch emotional in der Debatte um die Zukunft Ihres Theaters sind. Dennoch fände ich es – so schwer es sein mag – hilfreich für ein Diskussion, wenn Sie klarer Persönliches und Fachliches voneinander trennen würden. Ich habe Sie in meinem Beitrag nicht persönlich angegriffen. Dieser Eindruck entsteht aber, wenn man Ihre Erwiderung liest. Wie sehr sich beide Ebenen bei Ihnen vermischen, wird deutlich, wenn Sie Ihren Familienhintergrund als Argument für ihr künstlerisches Können anfügen. Wir wissen alle, was aus Goethes Söhnen wurde – Familie ist also (leider) kein Kriterium.
Ihrem Argument – für das Festival SCHÖNE AUSSICHT keine Einladung bekommen zu haben – kann ich nicht folgen, da ich dort andere Kinder- und Jugendtheatermacher erlebte, die ebenfalls nicht eingeladen waren und sich dennoch lebhaft an der Diskussion beteiligten bzw. Impulse aufnahmen (u.a. von den Theatern PattatiPattata – Reutlingen, Die Pfütze – Nürnberg, Mumpitz – Nürnberg). Es ging mir nicht darum, warum die Spielschachtel nicht in Stuttgart gespielt hat, sondern warum Sie als interessierter Theatermacher dort nicht waren. Wie schade, dass Sie diesen Impuls opfern mussten, weil Sie mit Luftikuss vollauf beschäftigt sind.
Auch kann ich nicht verstehen, was die Tatsache, dass die Spielschachtel so viele Vorstellungen spielt, mit der Qualitätsdiskussion zu tun hat, die ich angefangen habe. Wir wissen doch alle, dass Quantität rein gar nichts mit Qualität zu tun hat. Ansonsten würde McDonalds zu den besten Restaurants der Welt gehören.
In diesem Zusammenhang möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, wie widersprüchlich die Haltung vieler Eltern ist, die sich in diesem Internetform zu Wort melden. Denn ich hoffe sehr (für die Kinder und die Eltern), dass die Wünsche der Kinder nicht das alleinige Erziehungsziel der Eltern sind. Wenn sich mein Sohn nur von Gummibärchen und Schokolade ernähren will, dann schreite ich als Vater da selbstverständlich ein. Natürlich bekommt er mal das eine oder das andere und natürlich sehe ich seine leuchtenden Augen und freue mich über seine Freude. Aber mein Erziehungsziel besteht auch nach diesen Momenten darin, ihm eine möglichst breiten Zugang zu unterschiedlichsten Lebensmitteln und Genüssen zu vermitteln.
In Fragen der Kunst- so mein Eindruck beim Lesen diesen Forums – gelten diese pädagogischen Binsenweisheiten nicht. Leuchtende Kinderaugen werden zur Ultima Ratio erklärt. Wer sich auf die Bühne stellt und Schokolade verteilt, wird selbstverständlich erfolgreich sein. Ob das qualitätsvolles Kinder- und Jugendtheater ist, muss wohl nicht diskutiert werden.
Ich freue mich auf einen weiteren sachlichen Austausch und verbleibe
mt freundlichen Grüßen
Fridolin Grün
Hallo!
Nun habe ich hier einige Meinungen gelesen und sage: auch den Luftikuss muß man unterstützen. Doch das kann man nicht mit schönen Worten, sondern nur mit Geld- denn es ist Fakt, dass die Kürzungen durchgeführt wurden.
Wenn nun jeder der Besucher auf dieser Seite 10 Euro, Familien natürlich gemeinsam, spendet, dann kann die Ulmer Spielschachtel weitermachen. Denn es geht nicht nur um die Einrichtung, sondern auch um die Mitarbeiter, die seit Jahren Einsatz zeigen, um für die vielen Besucher einen Traum wahr werden zu lassen.
Luftikuss ist der schönste Spielplatz in Deutschland- also ran und fleißig spenden. Ich werde es am Samstag direkt an der Kasse tun!
Bis dahin viel Spaß
Zunächst einmal eine Frage: Wer liest denn das überhaupt? Machen sich die Stadträte wirklich die Mühe, jede einzelne Meinung dazu zu lesen?? Es würde sich lohnen – vorallem würde es mich interessieren, mit welchen Argumenten sie dann noch der Ulmer Spielschachtel und dem Luftikuss den Hahn zudrehen wollen…!!!
Jedenfalls scheinen die Stadträte alle keine Kinder zu haben, sonst würden sie nicht solche Entscheidungen treffen. Sie scheinen noch nie in die leuchtenden Kinderaugen gesehen zu haben, die Ulmer Spielschachtel und Luftikuss hervorrufen!
Typisch ist mal wieder: Bei den Schwächsten wird gekürzt. Es wird für so viel Schwachsinn jede Menge Geld ausgegeben – aber bei so einem sinnvollen Projekt sparen!
Heutzutage sitzen so viele Kinder vor der Glotze oder am PC (was sich nachgewiesen schädlich auf Kinder auswirkt) – die Ulmer Spielschachtel und der Luftikuss zeigen, dass es noch etwas anderes gibt. Und ausgerechnet diese kulturelle, kreative Alternative soll gestrichen werden… es ist nicht zu fassen!!
Für mich klingt es wie ein Hohn, dass ein Gutachten der Stadt angeblich festgestellt hat, dass die Qualität nicht stimmen würde. Wenn dem tatsächlich so wäre, dann sollen sie bitteschön etwas Bessseres bieten… das dann wahrscheinlich noch mehr Geld kosten würde….!!! Hirnrissig!!!!
Gerade Familien mit weniger Geld haben hier die Möglichkeit, ihren Kindern etwas Gutes zu bieten.
In jedem Fall bin ich froh, dass sich eine Elterninitiative engagiert und ich hoffe sehr, dass wir in den nächsten Jahren unbeschwert Ulmer Spielschachtel und Luftikuss genießen können!!
Jury: “Die Bearbeitung von klassischen Stoffen der Kinderliteratur (Grimm, Busch) vermochte dramturgisch nicht zu überzeugen. Es war der Jury nicht ersichtlich, warum gerade dieser Stoff in dieser Form für dieses Publikum gezeigt wurde. Die Geschichten verblieben in einer pseudohistorischen Distanz, die dramaturgisch nicht begründet oder gebrochen wurde und keinerlei Bezug zu der Lebenswelt der Kinder aufwies.”
Das ist ein kleiner Ausschnitt aus dem “Gutachten” der drei Juroren. Mal ehrlich, jemand der Wortkonstruktionen erfindet wie: “pseudohistorische Distanz, die dramaturgisch nicht begründet oder gebrochen wurde…” ist so Jemand in der Lage sich in ein Kind hinein zu versetzen? Mir scheint das völlig abgehoben und realitätsfern, bar jedes gesunden Menschenverstandes und nur darauf bedacht geistigen Durchfall zu produzieren um Eindruck zu schinden. Und der Stadtrat kommt aus dem Nicken gar nicht raus, ohne sich eine eigene Meinung zu bilden.
Meine drei Kinder hatten jedenfalls kein Problem mit pseudohistorischer Distanz, die dramaturgisch nicht begründet oder gebrochen wird, ihnen und uns hat es gefallen und zwar sehr.
Es war der Jury nicht ersichtlich,… heisst es in dem Gutachten, sie geben also zu, dass sie von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Warum fragt man nicht jemanden der sich mit sowas auskennt, meine Kinder zum Beispiel, oder hunderte von anderen Kinder. Für wen wird denn so ein Theater angeboten? Doch nicht für Theaterkritiker die den Parasymbolismus eines Alfons Jondraschek schätzen, sondern für Kinder wie du und ich. Also warum fragt man nicht die Zielgruppe. Wenn ich wissen will was meine Kinder gerne essen, dann ruf ich doch nich bei Johann Lafer an, dann frag ich doch auch die Kinder, und ich muß damit leben das es Pommes mit Fischstäbchen gibt.
Und was macht der Stadtrat? Der sagt: nee, für Pommes mit Fischstäbchen geben wir kein Geld aus, da essen wir lieber gar nix! Und jetzt müssen die Kinder “kulturell verhungern”
Also gut, gehen wir halt Power Rangers und Poke Mon gucken, aber wenn meine Kinder in ein paar Jahren dauerbesoffene Steinewerfer sind, dann schmeiß ich mit, auf’s Rathaus.
Wir mit unseren beiden Kindern (3 und 5 Jahre alt) freuen uns jedes Jahr aufs Luftikuss. Es ist eine Einrichtung, die Ulm für Familien besoders attraktiv und wohnenswert macht. Mit Bestürung haben wir nun erfahren, dass es heuer zum letzten Mal stattfinden soll.
Ohne Luftikuss ist Ulm für Famillien ärmer!!!
Wir glauben nicht, dass dies im Interesse der Stadt sein kann.
KInder sind unsere Zukunft- so heißt es immer in der Politik.
Die Zeichen, die die Stadt Ulm setzen will, indem sie die Förderung des Luftikuss drastisch reduziert, schadet allen Bürgern.
Der Luftikuss ist Lebensqualität für Eltern und Kinder. Und es ist ein großes Stück Kultur für Kinder. Hier haben sie Spaß, sind an der frischen Luft und spielen gemeinsam -leben Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft der Kinder – eine Gemeinschaft der Eltern, für die der Luftikuss ein wichtiger Treffpunkt geworden ist. Ich kenne kein vergleichbares Angebot in Ulm, das soviele Menschen – klein und groß so miteinander verbindet. Als Eltern von drei Kindern haben wir keine Zeit ins Ulmer Theater oder ins Museum Weishaupt zu gehen. Für uns ist der Luftikuss Kultur!
Überhaupt daran zu denken die Mittel für den Luftikuss zu reduzieren, ist für uns ein Schlag ins Gesicht und zeigt uns, wie weit man noch davon entfernt ist, wirklich Kinderfreundlichkeit zu leben und den Eltern zumindetstens ein Stück Wertschätzung entgegen zu bringen. Wir hoffen es kommt nicht soweit!
Danke für Ihren ausführlichen Beitrag. Ihr pauschaler Rundumschlag gegen die Ulmer Spielschachtel als Kinder- und Familientheater ist faszinierend und legt nahe, dass Sie sich gründlich mit dem Repertoire der Spielschachtel auseinander gesetzt haben. Gerne sind wir zu einem detaillierten Fachgespräch mit Ihnen bereit, was nicht nur die Gesamtkonzeption der Spielschachtel betrifft sondern auch die künstlerische Gestaltung der sicher von Ihnen zahlreich besuchten Stücke (welche waren es denn?) Dass wir an den genannten Theatertagen in Stuttgart nicht teilgenommen haben liegt daran, dass wir
a) keine Einladung erhalten haben und
b) hier in Ulm täglich absolut volles Programm mit Luftikuss haben.
Welches Kindertheater, das Sie kennen, hat innerhalb von 9 Wochen so viele Theatervorstellungen und Theaterbesucher? Wir haben in den 9 Wochen 12 verschiedene Stücke im Spielprogramm, 3 Premieren, davon 1 Premiere von unserem Jugendkurs, zzgl. Aufführungen von unserem Kinderzirkus zzgl. weiterem Abendvorstellungsprogramm.
Interessant wäre es für den Leser dieses Internetforums sicher auch, wenn Sie sich mehr als nur mit Ihrem Namen vorstellen würden.
Wenn Sie diese Elterninitiative nun mit dem Hinweis beschwichtigen wollen, dass viele Bürgerinititiativen der 70er und 80er Jahre heute als antiquiert erscheinen, so vergessen Sie doch bitte nicht, dass ebenso viele Kunstkonzeptionen, einst als das non plus ultra der kulturtragenden Schicht deklariert, heute als kalter Kaffee belächelt werden.
Seien Sie sicher, dass wir im Laufe der über 20 Jahren oft die Gelegenheit genützt haben, uns mit Theaterpädagogen, Kritikern und Theaterfachleuten über unsere Arbeit zu unterhalten. Uns Angst oder Naivität nachzusagen finde ich nach so vielen Jahren des permanenten Stehens in der Öffentlichkeit als geradezu putzig!
Was den Begriff Überheblichkeit betrifft, so frage ich mich ganz einfach auf wen der hier zutrifft?!
Allerdings sehen wir uns als Spielschachtel nicht verpflichtet, uns dem Kunstdiktat irgendwelcher Lobbyisten zu unterwerfen. Wir machen das Theater, das wir im lebendigen Diskurs mit unserem Publikum für wichtig und richtig halten. Dass es uns gelungen ist, mit dieser unserer Konzeption viele Menschen zu inspirieren, dürfte Ihnen nicht entgangen sein. Schließlich bedeutet eine Zuschauerzahl von über 600.000 von denen viele auch von weit her extra zu uns nach Ulm kommen und die uns oftmals über viele Jahre treu blieben, dass wir ein wichtiges Kulturangebot für die Gesellschaft bieten. Oder wollen auch Sie behaupten, dass dies alles nur dumme und fehlgeleitete Menschen sind, die Mangels anderer Angebote gezwungen sind, das miserable und im künstlerischen Sinne völlig überholte Angebot der Ulmer Spielschachtel wahrnehmen zu müssen?
Was meine persönliche Auseinandersetzung mit der Kunst anbetrifft, so habe ich diese nicht nur studienmäßig fundiert, sondern sie gehört schon von frühester Kindheit zu meiner Biografie, da ich aus einer Künstlerfamilie stamme, die über mehrere Generationen hinweg überregional wirkte.
Gerne unterhalte ich mich mit Ihnen deshalb auch über das Thema “Kunst als Inspirationsquelle der Gesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts konkret bezogen auf Kinder- und Jugendtheater”.
Christoph Geigenberger, Leiter der Ulmer Spielschachtel
gesellschaftliches Engagement ist großartig und wünschenswert. Es kann ein wichtiges Korrektiv sein und wir brauchen es für eine lebendige Demokratie. Die historische Erfahrung der 70er und 80er Jahre lehrt aber auch, wie leicht gesellschaftliches Engagement in die Falle der Emotionalität tappt. (Heute belächeln wir überfeminisierte Männer, BH-verbrennende Frauen und antiautoritäre Kindergärten, in denen Kinder die Einrichtung demolieren dürfen.) Das Thema Kinder bietet sich für solch eine Emotionalisierung extrem an, wie auch dieses Portal deutlich macht. Und sicherlich ist LUFTIKUSS eine schöne, erhaltenswerte Einrichtung.
Die kulturpolitischen Hintergründe die zur Kürzung der Zuschüsse für die Spielschachtel geführt haben, sind aber deutlich komplexer als ein Kinderlachen. Der Kulturausschuss der Stadt Ulm hat sich die Aufgabe gesetzt die Qualität des Kinder- und Jugendtheaterangebots in der Stadt Ulm zu heben. Dies ist, das muss man betonen, ein großartiges, geradezu visionäres kulturpolitisches Ziel, und die Stadt Ulm kann stolz darauf sein, Kulturpolitiker mit solchen Zielen zu haben.
Natürlich stellt sich sofort die Frage, was Qualität in diesem Zusammenhang heißt. Einen guten Eindruck davon konnte man in der letzten Woche in Stuttgart auf dem Internationalen und Baden-Württembergischen Kinder- und Jugendtheaterfestival SCHÖNE AUSSICHT gewinnen (http://www.jes-stuttgart.de/festivals/index.html). Hier traf sich die Spitze der europäischen Kinder- und Jugendtheaterszene. Die SPIELSCHACHTEL ließ sich auf diesem Festival, das dem Erfahrungsaustausch auf regionaler Ebene dient, nicht blicken. Das ist bedauerlich, weil es sicherlich geholfen hätte, den eigenen Anspruch und die eigenen Fähigkeiten im Kontext mit anderen Fachleuten kritisch zu hinterfragen. Bei den öffentlichen Diskussionen hätten die Mitarbeiter der SPIELSCHACHTEL lernen können, über welche ästhetischen Fragestellungen in der Kunst gerade debattiert wird, und sie hätten begreifen können, dass in der SPIELSCHACHTEL davon zur Zeit nichts zu sehen ist. Die künstlerischen Konzepte, die Herr Geigenberger und sein Team verfolgt, sind, das wurde auf SCHÖNE AUSSICHT sehr deutlich, vollkommen überholt. Kein Kinder- und Jugendtheater in Baden-Württemberg (von den Internationalen ganz zu schweigen) hat auch nur annähernd ein so niedriges künstlerisches Niveau wie die Spielschachtel. Sich diesem Diskurs nicht zu stellen (und damit die eigene Arbeit radikal kritisch zu hinterfragen) zeugt für mich nicht nur von großer Naivität, Angst oder Überheblichkeit (das Passende bitte aussuchen) sondern auch von einem vollkommen unkünstlerischen Ansatz. Denn nur in der Reibung mit anderen kreativen oder gesellschaftlichen Impulsen entsteht wahre Kunst.
Ich würde mir wünschen, dass in die hochemotionale Diskussion um die SPIELSCHACHTEL und um LUFTIKUSS etwas mehr Fachwissen einzieht. LUFTIKUSS ist gut und schön und erhaltenwert! Öffentlich geförderte Kultur für Kinder- und Jugendliche kann und muss einem deutlich höheren Maßstab genügen!
Mein Name ist Leander Badura, ich bin 14 Jahre alt und habe mein halbes Leben mit der Ulmer Spielschachtel verbracht. Ich war in der zweiten Klasse als Erkki Airikkala, ein damaliges Spielschachtelmitglied, in unsere Klasse kam und fragte, wer Lust habe Theater zu spielen. Mit einigen Anderen meldete ich mich. Und so begann es. Mein erstes Stück war “Die Wurzelkinder” im Luftikuss zusammen mit einigen aus meiner Klasse und ich habe bis heute immer wieder mitgespielt (u. a. “Der kleine Wassermann”, “Die kleine Hexe”, “Conni und der Liebesbrief”, “Tom Sawyer”). Die Ulmer Spielschachtel hat eine Leidenschaft in mir geweckt: Theater! Lange Zeit war es mein Traum, Schauspieler zu werden und die Ulmer Spielschachtel half mir dabei, diesen Traum zu verwirklichen. All meine Theaterkenntnisse habe ich der Ulmer Spielschachtel zu verdanken. Es ist eine wunderbare Institution in dieser Stadt, das Alte Theater ein Ort an dem man für eine Stunde als Zuschauer alle Sorgen vergessen kann. Und ich darf darauf hinweisen, dass es uns als einziges Kinder- und Jugendtheater gelungen ist einige der “schlimmsten” Schulen zu “zähmen”. Denn entgegen aller Vorwürfe gab es sehr wohl Schulvorstellungen und jedes Mal waren Kinder und Erwachsene hellauf begeistert.
Und das alles soll jetzt zu Ende gehen!! Nein, Nein, Nein und nochmals Nein! Das darf einfach nicht sein und deswegen unterstütze ich diese Arbeit voll und ganz und hoffe, dass alles ein gutes Ende findet und diverse Politiker einsichtig werden.
Als wir vor Jahren von Stuttgart nach Ulm gezogen sind haben wir zwar keine Betreuungsplätze für unsere kleinen Kinder vorgefunden, sondern zwei wunderbare Einrichtungen: Die Spieleschachtel und der Luftikuss unter Leitung von Herrn Geigenberger. Unsere Kinder haben beides geliebt und wir Eltern haben bei jeder Gelegenheit das Programm wahrgenommen. Dank dieser Einrichtung haben wir in Ulm mit unseren Kindern unsere Heimat gefunden. Jetzt wird irgendeine unabhängige Jury benützt, um der Spieleschachtel und dem Luftikuss den Geldhahn zuzudrehen und mit dem Geld andere Einrichtungen zu fördern.
Dank der Pädagogik der Spieleschachtel und dem Luftikuss haben sich unsere damals noch ganz kleinen Kinder zu begeisterten Kindertheatergängern entwickelt. Für uns war das bestehende Konzept ohne Zweifel eine ganz wunderbare Sache!!!!!!!!!
Für meine Kinder und mich ist es jedes Jahr eine freudige “Pflicht” ins Luftikuss zu gehen.
Sobald die ersten Plakate aushängen, werde ich auch schon gelöchert wann wir ins Luftikuss gehen können. Sowohl meine Kinder wie ich lieben es in der wunderschönen, gelassenen und liebevollen Atmosphäre einen Nachmittag zu verbringen.
Es war für mich schon eine herbe Enttäuschung zu hören, daß man im alten Ulmer Theater die Aufführungen der Ulmer Spielschachtel gestrichen hat. Ich bin auch innerlich zutiefst erbost darüber, daß eine Kommision in einem Gutachten über die Schließung des alten Ulmer Theaters entscheidet, und der Ulmer Gemeinderat “stillschweigend” dem Vorhaben stattgibt. Hat da jemand die Kinder oder die Eltern gefragt wie sie die Theaterstücke finden?
Da uns nun schon dieses Stück Kindheitsglück genommen wurde sagen wir deutlich “NEIN” zur Schließung vom Luftikuss,
Wir sagen “Nein” zur Kürzung der Gelder da auch weiterhin die Angestellten bezahlt werden müssen,
“NEIN” zu Wegnahme eines kostenlosen Spielparadieses
“NEIN” zur Steichung eines Spielplatzes mit Bastelecke, den es so nirgendwo in Ulm zu finden gibt.
Das Luftikuss soll in seiner bisherigen Form weiterhin für die Ulmer bestehen bleiben.
Wir denken, dass es in Ulm und Umgebung genug verwahrloster Spielplätze gibt, die von Eltern und Kindern nur sehr wenig bis gar nicht genutzt werden. Die Gründe hierfür sind vielfältig.
Nur nun hat man in Ulm ein einmaliges Projekt wie die “Ulmer Spielschachtel” bzw. den Luftikuss, wo Kinder sich kreativ entfalten können und die Eltern getrost die Kleinen mal “laufen lassen ” können und das soll nun wegen finanzieller Gründe geschlossen werden?
Uns fehlen die Worte – Geld scheint ja damit nur für Prestigeobjekte wie Glaspyramiden, neue Mitten oder Stararchitektendenkmäler da zu sein. Aber an Einrichtungen für Kinder und auch Jugendliche fehlt es an allen Ecken und Enden. Kein Wunder!
Dabei ist die verhältnismäßig geringe Investition in unsere Kinder eine Investition für die Zukunft! Und sollte den Herren (und Damen) Verantwortlichen die Einrichtung nicht “pädagogisch wertvoll genug” sein, dann sollten sie lieber mehr Geld dafür springen lassen, um die nach ihrer Ansicht nach zu verbessern, als ständig nur ersatzlos zu kürzen oder zu streichen.
Wir jedenfalls sind gerne im Luftikuss und wir hoffen auch, dass es dieses Angebot auch noch für unsere Enkel geben wird.
Liebe Politiker: Denkt nicht immer mit dem Rotstift, sondern denkt auch mal weiter wie nur eine Regierungsperiode!
Geld wird wahrlich an anderen Stellen nutzlos verbraten. Warum müssen dann immer die gesellschaftlichen und kulturellen Einrichtungen darunter leiden?
Völlig unverständlich, was da abläuft!
meine Kinder, 3 und 5 Jahre alt, lieben den Luftikuss und seine Zeltvorstellungen.
Auch mich selbst hat so manche Zeltvorstellung in ihren Bann gezogen und/oder zum Lachen gebracht.
Ein Angebot wie das vom Luftikuss ist eine Aufwertung Ulms und somit erhaltenswert.
Ich denke, die verantwortlichen sollten sich in die Lage eines Kindes versetzen oder ganz einfach die Knder befragen!!
Natürlich gibt es Dinge, von denen Kinder begeistert sind, Eltern hingegen gar nicht so sehr (z.B. Computerspiele spielen oder mit Süßigkeiten und ohne Zähneputzen ins Bett gehen). In diesen Fällen bieten die Eltern dann Widerstand.
Was aber im Fall vom Luftikuss? Eltern UND Kinder sind begeistert!
Kann das dann falsch sein?
In der Hoffnung auf ein weiteres Bestehen, damit ich meinen kindern nicht nächstes Jahr erklären muß, warum wir nie wieder zum Luftikuss gehen können,
Ich bin Mutter zweier Kinder (heute 14 und 17) und wir waren jahrelang begeisterte Besucher des Luftikuss sowie der Ulmer Spielschachtel.
Diese Einrichtung hat uns mit ihren kindgerechten Theaterstücken und dem liebevollen Spielgarten immer wieder wundervolle Erlebnisse geschenkt.
In unserer schnelllebigen, konsumorientierten Zeit, in der sich die Freizeitgestaltungen unserer Kinder extrem verändern und ihre Träume und Bedürfnisse immer kürzer kommen, sind Angebote wie die Ulmer Spielschachtel extrem wichtig. hier können sie sich auf der Spielwiese des Luftikuss mit ihren tollen Möglichkeiten austoben, in der Bastelecke ihre Kreativität entdecken und von den Abenteuern der Theaterstücke träumen und lernen.
Wir wohnen ca 15 km von Ulm entfernt und für uns war es immer wieder ein großes Ereignis Theaterstücke der Ulmer Spielschachtel oder das Luftikuss zu besuchen.
Noch heute erinnere ich mich so gerne an all die wunderschönen Märchen und Geschichten, die ich zusammen mit meinen Kindern angeschaut habe.
Hierbei sei betont, dass mir immer wider aufgefallen ist, wie liebevoll inszeniert und kindgerecht die Stücke dargeboten wurden. Nichts wirkte künstlich oder aufgesetzt, sondern in meinen Augen immer pädagogisch sehr wertvoll.
Wie schön war es immer wieder mit anzuschauen, wie die vielen kleinen Besucher bei dem Bühnengeschehen mitfieberten.
Haben das die Juroren, die die Ulmer Spielschachtel beurteilt (verurteilt) haben, eigentlich nicht gesehen?
Anhand ihrer Beurteilung kann ich mir wirklich nicht vorstellen, dass sie selbst Kinder haben. Welche Kriterien haben für sie gezählt? Sagen all die vielen jahrelangen begeisterten Besucher der Ulmer Spielschachtel nicht genung über ihre künstlerische Fähigkeit aus?
Für mich ist die Ulmer Spielschachtel mit keiner anderen Einrichtung für Kinder diesen Alters vergleichbar.
Mein Dank und meine Bewunderung gelten diesem Team, das mich mit ihrem Einsatz und ihrer Kreativität immer wieder aufs Neue begeistert hat.
Dieses Kinder- und Jugendtheater ist ein unverzichtbarer Bestandteil des kulturellen Angebots der Stadt Ulm und muss weiterhin entsprechend gefördert werden!!!
Also, meinen Kindern und auch mir würde der Luftikuss mit seinem Theater dem Herrn Geigenberger samt Zylinder und dem ganzen Spiel- und Bastelangebot sehr fehlen. Aber so weit will ich gar nicht denken müssen!
Das Angebot an Spielgeräten und Bastelmaterialien läd in freier Form ein sich zu erproben und verschiedenes auszuprobieren. Die Veranstaltungen im Zelt sind bei allen sehr beliebt.
Es ist meinen Kindern herzlich egal was irgendwelche Erwachsenen über das dargebotene Theater resümieren. Sie leben in den dargebotenen Geschichte und löchern mich wochenlang mit Fragen zu der Geschichte von der schönen Lau, bestehen auf eine Fortsetzung als Gutenachtgeschichte und spielen hingebungsvoll Selbsterfundenes in Anlehnung an das Gesehene und Gehörte. Hier werden Phantasiekräfte in ihrer vitalen Schaffenskraft beflügelt und Kindern neue Anregungen angeboten ohne pseudopädagogischen Zeigefinger und moralinsaurem Unterton. Das empfinde ich als ausgesprochen wohltuend.
Wir werden auf jeden Fall auch weiterhin alles uns Mögliche tun dieses Kleinod der Ulmer Kulturszene zu erhalten und wünschen allen Mitstreiter/innen gute Argumente (die liegen ja wirklich auf der Hand) und viel Kraft!
Kjerstin Wedegärtner
wir waren mit den besten 72 Talenten und den Präsidenten der Sportfachverbände Ende April in Ulm zu Gast bei Luftikuss. Allen hat es super gefallen. Jeder sagte: soetwas sollte es in anderen Städten in Württemberg auch geben. Und dann am anderen Tag die Hiobsbotschaft Luftikuss muss sterben. Eine unglaubliche Sache. So eine familienfreundliche Einrichtung, so eine Beschäftigungsvielfalt und soviel Herz der Verantwortlichen soll nicht mehr gefördert werden und das im Zeitalter wo tausend Aktionen gestartet werden Kinder zur Bewegung zu bringen und vom Fernseher weg zu bringen? Wo ist da die Logik? Unser Minister ist Schirmherr der Aktion Kinderland – und in Ulm macht man ein wirkliches Kinderland einfach platt!
ich kannte “Luftikuss” bis vergangenem Wochenende gar nicht und rein zufällig war ich mal in Ulm und wir spazierten an dem Zirkus / Spielplatz vorbei und waren begeistert das es in der heutige ZEit möglich ist auch ohne viel lauter “Discomuzik” und ohne “höher, weiter, schneller” die Kinder, aber auch die Erwachsene zu begeistern. Es war so eine schöne, gemütlicher und selbst beruhigende Atmposphäre was uns dazu veranlasst hat, einfach mal kurz zu bleiben (4 Erwachsene die überhaupt keine Kinder haben:-) und haben das einfach genossen.
Wir als Hotel – Novotel München Messe – sind eine sehr kinderfreundliche Hotelkette und so kam die Idee ob dieses Zirkus mit Spielplatz vielleicht auf Rundreise durch Deutschland geht, ich kannte “luftikuss” bis dahin nicht, habe dann aber vernommen das dieses ein Ulmer Institution ist und das AUCH BLEIBEN SOLL.
Bitte kämpfen Sie dafür um so ein einzigartiges Projekt zu erhalten, wir hier in München sind NEIDISCH und würden uns wünschen das es so etwas hier geben würde.
Ich bin jetzt sechs Jahre alt und mit der Spielschachtel aufgewachsen. Im Winter bin ich oft im Alten Theater und im Sommer beim Luftikuss. Es macht so viel Spaß, dort zu spielen und zu basteln!! Bitte nehmt uns das nicht weg!!!
unsere Tochter erlebt dieses Jahr mit großer Begeisterung ihre erste Luftikuss-Saison-hoffentlich nicht die letzte!!!
Es wäre so schade um diese Möglichkeit, entspannt und kostengünstig einen Nachmittag in der Friedrichsau zu verbringen und zu beobachten, mit welcher Freude Kinder aller Altersklassen mit wunderbar altmodischen Hilfsmitteln Geschicklichkeit und Gleichgewichtssinn trainieren, dabei Kontakte knüpfen und einen Riesenspaß haben.
Der Luftikuss macht für Familien einen Teil der Lebensqualität in Ulm aus -das soll so bleiben!
als Großeltern von 4 Enkeln durften wir mit diesen zusammen viele schöne, auch lehrreiche Stunden bei Luftikuss und Theater erleben, die wir nicht missen möchten.
Unsere Enkel waren jahrelang immer begeistert und fühlten sich stets gut aufgehoben.
Sie waren zum Teil selbst viele Jahre lang aktiv mitwirkend dabei. Hierbei lernten sie auch Disziplin und sich in Ensembles einzuordnen.
Uns ist nicht klar, warum das alles plötzlich nichts mehr Wert sein soll, kamen doch Jahr für Jahr ständig ganze Schulklassen und Kindergartengruppen zu den Vorstellungen im alten Theater und im Luftikusszelt. Allein der unentgeltliche Aufwand, den die Akteure (Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren) auf sich nehmen mit Proben, Zeitaufwand und der unermüdliche Fahrdienst von Eltern und Großeltern stellt ein hohes Maß an Idealismus dar.
All die Kinder, die zu den USS-Vorführungen mit großer Freude kamen, waren für viele Stunden vom Fernseher und dem Computer “befreit”.
Wir bitten die Verantwortlichen, sich ein unvoreingenommenes Bild von der Sache zu machen. Bitte, erhalten Sie diese Einrichtungen der Ulmer Spielschachtel
Theater und Luftikuss
für die Kinder im Raum Ulm, sie werden es Ihnen danken!
Stellungnahme der Grünen Fraktion
Zuschusskürzung Ulmer Spielschachtel
Der Ulmer Gemeinderat – Fachbereich Kultur – hat in seiner Sitzung am 14. Dezember 2007 die für den Bereich Kinder- und Jugendtheater festgelegten Betrag von 245.000 Euro auf die in diesem Bereich tätigen Einrichtungen verteilt. Ein Restbetrag von rund 30 000 Euro wurde für Projektförderung zurück gehalten und gesondert vergeben. Für diese Projektförderung durften alle im Bereich Kinder- und Jugendtheater tätigen Institutionen gesondert Anträge einreichen – diese Chance haben einige Institutionen genutzt.
Der Ulmer Gemeinderat hat sich im Vorfeld von seiner bisherigen Praxis verabschiedet, den Einrichtungen die in den vergangenen Jahren schon fast automatisch mehr Geld bekommen haben diese Zuschüsse einfach weiter zu gewähren.
Erklärter Wille des Ausschusses und auch der Grünen Fraktion war es auch neuen Initiativen und Institutionen eine Chance zu geben, Zuschüsse zu bekommen und darüber hinaus auch eine inhaltliche Bewertung des Angebotes vorzunehmen.
Hilfestellung bei der inhaltlichen Bewertung der eingegangenen Anträge für die nächsten drei Jahre (Ensembleförderung) lieferte eine, bei namhaften Kinder- und Jugendtheaterexperten in Auftrag gegebene Stellungnahme zur Kinder- und Jugendtheaterlandschaft in Ulm.
Auf der Grundlage dieser Kriterien – auch neuen Einrichtungen eine Chance zu geben und eine inhaltliche Bewertung vorzunehmen, wurde mit den Stimmen aller Fraktionen – SPD, CDU, FWG und Grüne Fraktion beschlossen:
Zum ersten Mal die Bühne ( http://www.diebuehne-ulm.de) mit 25 000 Euro jährlich, zum ersten Mal das erste Ulmer Kasperle Theater (www.kasperletheaterulm.de) mit 7000 Euro jährlich und die Kindertheaterwerkstatt (www.kinder-theater-werkstatt.telebus.de) zum ersten Mal mit 2500 Euro jährlich zu bezuschussen. Das Akademietheater (adk) hat nach Meinung der Jury das größte künstlerische Potential – deshalb wurde beschlossen dort jährlich mit 100 000 Euro
den Kinder- und Jugendtheaterbereich zu bezuschussen.
Vernichtend war die Beurteilung der Ulmer Spielschachtel.
Wenn der Gemeinderat der Jury gefolgt wäre, hätte es hierfür überhaupt kein Geld mehr geben dürfen.
Nicht zuletzt mit Verweis auf das Angebot Luftikuss hat der Ausschuss beschlossen der Ulmer Spielschachtel trotz dieser Bewertung im Jahr 2008 80 000 Euro, im Jahr 2007 65 000 Euro und im Jahr 2010 weitere 55 000 Euro zu überweisen, um vor allem das Angebot Luftikuss sicher zu stellen.
Ausdrücklich sei darauf hingewiesen, dass sich der Ausschuss nicht mit Luftikus sondern nur mit dem Angebot der Ulmer Spielschachtel- wohlwissend, dass dies nicht in Gänze zu trennen ist –auseinandergesetzt hat.
Die Ulmer Spielschachtel – ein privat geführtes Unternehmen, kein gemeinnütziger Verein oder eine Elterninitiative- bekommt seit vielen, vielen Jahren den weitaus größten Brocken aus dem Etat der freien Kinder- und Jugendtheater. Der Betrag wurde kontinuierlich erhöht.
Im Jahr 1992 bekam die Spielschachtel beispielsweise 80 000 DM – im Jahr 1994 waren es 90 000 DM und im Jahr 1999 bekam die Spielschachtel 45 000 Euro für die Spielschachtel und 15 000 Euro für das Angebot Luftikuss.Seit 2004 stehen 95 000 Euro im Haushaltsplan, die 2x außerplanmäßig und einmalig noch um weitere 20 000 Euro erhöht wurden.
Wer den Haushaltsplan der Stadt aufmerksam liest wird darin wenige freie Institutionen finden, deren Zuschüsse in den letzten Jahren mehr als verdoppelt wurden.
Herr Geigenberger, als Leiter der Spielschachtel hat mittlerweile sein Engagement im alten Wagnertheater komplett gekündigt – im „Wohin in Ulm“ hat er ferner bekannt gegeben, dass im Jahr 2008 zum letzten Mal Luftikuss stattfindet. Anträge auf Projektförderung wurden von Herrn Geigenberger zurück gezogen. Das Thema mehrwöchige Familienaktion in der Friedrichsau unter der Ägide von Herrn Geigenberger ist also definitiv abgeschlossen.
Wir sind der Überzeugung, dass ein mehrwöchiges, anspruchsvolles Familienprogramm in der Friedrichsau mit einem Zuschuss von 30 000 oder 40 000 Euro auf jeden Fall zu stemmen ist – wobei Zuschuss natürlich (wie auch bei allen anderen Zuschussempfängern) nicht bedeutet, dass alles von der Stadt bezahlt wird.
Da sich die Ulmer Spielschachtel dazu nicht in der Lage sieht, muss, so unser Vorschlag ein solches Angebot ausgeschrieben werden. Wir sind davon überzeugt, dass sich andere Anbieter finden werden, die ein gutes Programm auf die Beine stellen können.
Sollte sich aus den Besucherinnen und Besuchern heraus eine Gruppe aktiver Eltern zusammenfinden, die sich beispielsweise als eingetragener Verein, verbunden mit ehrenamtlichem Engagement, nach dem Vorbild des Ulmer Zelts, an die Aufgabe wagen ein mehrwöchiges Spiel- und Theaterangebot für Familien in der Friedrichsau auf die Beine zu stellen – können wir uns bei einem nachvollziehbaren Konzept sehr gut vorstellen eine solche Initiative auch mit einem angemessenen Zuschuss zu unterstützen.
wir sind zwar nicht aus dem Landkreis Ulm, sondern aus dem benachbarten Landkreis Günzburg. Aber LUFTIKUSS ist über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt!!
Wir besuchen sehr gerne im Frühjahr den Luftikuss und geniessen auch die Vorstellungen im Zelt mit unseren Kindern. Die Spielwiese kommt bei unseren Kindern auch sehr gut an.
Es wäre wirklich schade, wenn es an finanziellen Mitteln fehlt, um diesen LUFTIKUSS
nicht weiter betreiben zu können. Gerade in der heutigen Zeit wird Kinderbetreuung, Spielplätze, Betreuung usw. gross geschrieben, aber wenn es dann um die Zuschüsse geht, wird an diesen Stellen zuerst gespart.
Deshalb unser Aufruf: LUFTIKUSS soll weiter bestehen und bezuschußt werden.
Wir wohnen 35km von Ulm entfernt, jedoch gehört der Luftikuss zu unserem jährlichem Frühlingsprogramm dazu. Wir haben 2 Kinder 2 1/2 und 5 1/2 und die haben auch dieses Jahr jede Menge Spaß gehabt, so dass wir einen weiteren Besuch eingeplant haben.
Wir hoffen sehr, dass durch diese Elterninitiative und die geplanten Aktionen die Entscheidung des Stadtrats sich ändert.
Ulm als Familien- und Kinderfreundliche Stadt würde durch den Verlust der Ulmer Spielschachtel und dem Luftikuss eine wesentliche Einrichtung und Attraktion verlieren. Der Charme und Flair von der Einrichtung “Luftikuss” ist einmalig – und v.a. ganz ohne Kommerz – bezahlbarer Freizeitspass an der frischen Luft – wo gibts denn sonst was in der Art.
Traurig, dass ein Gutachten von Experten mehr zählt als lachende Kinderaugen!!!
Alle die sich so aktiv für den Luftikuss stark machen wünsche ich noch viel Kraft, Mut und viel Erfolg.
Familie Schwiebert
Ich heiße Judith Manusch, bin 17 Jahre alt und bin seit meinem 8. Lebensjahr Mitglied der Ulmer Spielschachtel. Zuerst war ich in der Zirkusschule Pepperoni Pfefferkorn. die mir immer sehr viel Spaß gemacht hat. Wir haben unter anderem gelernt zu jonglieren, Einrad zu fahren und auf dem Seil zu laufen und waren immer unheimlich stolz auf unsere Aufführungen abends im Luftikuss. Darüber hinaus habe ich dort neue Freunde gefunden, mit denen ich eine tolle Zeit verbracht habe.
Mit 10 Jahren habe ich meine erste Rolle in einem Theaterstück der Ulmer Spielschachtel bekommen und habe bis heute in vielen weiteren Stücken im alten Theater sowie im Luftikuss mitgewirkt.
Denke ich an diese Zeit, denke ich zum Beispiel an die Proben, bei denen ich so vieles über Disziplin, Konzentrationsfähigkeit und Gemeinschaftssinn erfahren habe. Ich denke an die große Aufregung vor den Aufführungen und das unglaubliche Gefühl wenn der Vorhang aufgeht und der Saal ausverkauft ist. Bei diesen Aufführungen habe ich gelernt über meinen eigenen Schatten zu springen, Selbstbewusstsein zu entwickeln und neue Seiten an mir zu entdecken. Die Wichtigkeit dieser Fähigkeiten wurden mir immer wieder im Alltag, vor allem in der Schule bei Referaten, bewusst und waren mir immer sehr hilfreich.
Natürlich denke ich auch an den großen Schlussapplaus und die Erleichterung und die Freude nach dem Stück. Außerdem werde ich nie die lachenden Kindergesichter nach der Aufführung vergessen, ihre Begeisterung für die Stücke, ihre großen Augen und die Freude wenn sie Pippi Langstrumpf oder der kleinen Hexe persönlich die Hand geben durften.
Für mich ist die Ulmer Spielschachtel zu einer zweiten Familie und Christoph Geigenberger und Sabine Wieland zu großen Vorbildern geworden. Durch die Ulmer Spielschachtel habe ich eine große Liebe zum Theater entwickelt und ich will nun nach dem Abitur auf eine Schauspielschule gehen um meinen Berufswunsch Schauspielerin zu verwirklichen.
Für mich und für Ulm wäre der Verlust der Ulmer Spielschachtel unvorstellbar!!!
Wir können nicht verstehen, dass es solche Einrichtungen für Kinder wie der Luftikuss und die Ulmer Spielschachtel nicht mehr geben wird, weil Politiker die Fördergelder streichen!
Der Luftikuss ist eine Veranstaltung für Kinder, die meiner Meinung nach sehr einzigartig ist. Die Kinder können so viele Dinge ausprobieren und lernen miteinander zu spielen. Der Luftikuss ist nicht nur zum Spielen und Toben da, sondern auch zum Lernen. Hier wird geziehlt Motorik, Fähigkeiten, Geschicklichkeit und Sozialverhalten geprobt, auf ganz verschiedenen Ebenen. Wo kann die Stadt Ulm sonst so ein vielfältiges Angebot nachweisen? Kann es sich eine Stadt wie Ulm überhaupt leisten, auf so ein Ereignis zu verzichten?
Meiner Meinung nach, gibt es viel zu wenig Angebote in Ulm für Kinder und nun soll es dies auch nicht mehr geben!
Meine Tochter wird sehr traurig sein, wenn es den Luftikuss nicht mehr geben wird. Sie kann es jedes Jahr kaum erwarten, bis es soweit ist.
Ich hoffe, dass die Politiker nochmal umdenken! Vielleicht sollten sie mal selbst dorthin gehen und sich von der Atmosphäre und dem Angebot bezaubern lassen. Ich bin mir sicher, dass sie dann eine andere Entscheidung treffen werden.
Luftikuss und Ulmer Spielschachtel – auf der Abschussrampe des Gemeinderates der Stadt Ulm? Ach nein, kann man doch so nicht sagen … Die Entscheidung gegen dieses “vealtete” Kinderangebot ist wissenschaftlich fundiert! Eine hochkarätige und in ihrem Urteilsvermögen unantastbare Expertenjury weiß es nämlich besser: Was da vielen Kindern Freude macht, ist nicht gut für die Kinder, auch wenn diese das nicht wissen. Die von den Kindern subjektiv empfundene Freude können die Topexperten so nicht akzeptieren. Also müssen die Kleinen zu Ihrem Glück gezwungen und Luftikuss und Ulmer Spielschachtel platt gemacht werden.
Ganz nebenbei wird auch Geld gespart, schließlich hat die Stadt Ulm bedeutende neue Aushängeschilder wie z. B. Ulm’s Neue Mitte oder die welt- bzw. europaschönste Tiefgarage. Das muss alles finanziert werden.
Aber vielleicht gibt es doch noch die notwendigen “Groschen” für die Kinder dieser Stadt.
Herr Oberbürgermeister, machen Sie bitte Ihrem Namen alle Ehre und “gönnen” sie den Kleinen ihren Luftikuss und die Ulmer Spielschachtel. Kinder und Eltern werden es Ihnen danken.
ich finde es sehr schade, dass es denn Luftikuss in Zukunft nicht mehr geben soll !!! Da kommt schon die Frage auf, ob die Kinder es nicht wert sind, um eine solch schöne Einrichtung weiterhin zu unterstützen!!
Mein Sohn (3 Jahre) ist ganz begeistert von dem umfangreichen Angebot , denn es bietet eben mehr, als nur ein normaler Spielplatz!!!
Ich denke, dass es eine der wichtigsten Aktionen in Ulm für Kinder ist ..!! Was gibt es denn schöneres bei schönem Wetter, als auf Gleichgesinnte zu treffen, die Ihren Kindern auch ohne viel Geld etwas bieten wollen … !!?
Ich selber habe 1999 in einem Theaterstück (Alladin und die Wunderlampe) mitgewirkt und kann nur sagen das sehr viel Arbeit und Herzblut dahinter steckt… und es nicht gerechtfertigt ist …diese Einrichtung sterben zu lassen !!
Ich finde dies ist ein Armutszeugnis für unsere ach so Innovative Stadt ULM !!!
Denn wie hier schon oft gelesen KINDER sind unsere ZUKUNFT !!!
Rettet den Luftikuss und auch die ULmer Spielschachtel …..
in diesem Sinne alles Liebe …
viele Grüße Yvonne,Cosimo,Andi
Obgleich ich selber keine Kinder habe , finde ich die Spielschachtel wunderbar und schützenswert.
Meine Patenkinder und Freunde mit Kindern wollen, wenn sie uns besuchen, immer dorthin und sind von dem vielseitigen Angebot total begeistert, bietet es doch die Möglichkeit sich mal richtig auszutoben. Auch das Kindertheater hat uns begeistert.
Sollte man gerade da sparen, wo für die kleinen Menschen einen Rahmen für Kultur Kreativität und Bewegung geschaffen wird?? Sicher nicht!!
Ulm wäre um eine großartige Einrichtung ärmer…
Wir hoffen, dass die Spielschachtel weiter existieren kann….
Wir sind/ waren mit unseren Kindern ja noch nicht so oft im Luftikuss, wohnen aber auch noch nicht lange in Ulm. Dennoch: es scheint symptomatisch für diese unsere Zeit, immer zuerst an Kultur, in diesem Falle an der “Kultur für die Kleinsten” zu sparen; sie können sich gegen Kürzungen am grünen Tisch ja nicht wehren. Andere (Bau-)Projekte werden immer munter aufgelegt und drauf gesetzt.
Wie wäre es, wenn jetzt im Sommer die Fraktionen mal eine Fraktionssitzung im/ am Luftikuss machen und dabei das wirkliche Treiben beobachten, das Gespräch mit den Eltern suchen, auch über die Luftikussfrage hinaus…?
Und an die Initiator/innen: weitermachen und viel Mut!
Vielen Dank, dass Ihr versucht den Luftikuss zu retten.
Als wir in der Zeitung darüber gelesen haben, konnten wir es nicht fassen, dass die Stadt den Zuschuss für diese tolle Sache so gekürzt hat, dass sie nicht mehr überleben kann.
Es ist schon komisch, dass für sonstige oft fragwürdige Kunst und jeglichen Krempel (der oft gar keinen Nutzen hat), die Stadt genügend Geld aufbringt, aber wenn es um die Kleinsten geht, muß gespart werden. Angeblich ja aber auch nur , weil die ganze Sache nicht pädagogisch hochwertig ist. Komisch nur, dass alle Leute (egal ob groß oder klein) die Sache einfach super finden !!
Andere Städte sind dabei so ein Konzept aufzubauen und Ulm schafft es lieber wieder ab. Auf der einen Seite möchte man eine kinderfreundliche Stadt sein, auf der anderen Seite aber keinen Cent zu viel dafür ausgeben. Aber mal schlau nachgerechnet; vielleicht kommen auch viele Familien von außerhalb in der Luftikusszeit gerade deshalb nach Ulm und besuchen im Anschluss noch die Stadt, machen eine Schifffahrt, etc. und lassen so auch wieder den einen oder anderen Cent in der Stadt.
Der Luftikuss muss bleiben !!!
Ich kann es absolut nicht verstehen, dass eine Stadt wie Ulm, die bisher soviel Wert auf Kunst und Theater legt und auch an vielen alten Traditionen und Geschichte festhält, eine liebgewonnene und für die Kinder wunderbare Einrichtung wie den Luftikuss einfach wegrationalisieren will….und das nach so vielen Jahren.
Da könnten wir auch den “Narrensprung” streichen oder warum nicht gleich die Renovierung des Ulmer Münster….dann wird Ulm auch eine “moderne Null-Acht -Fünfzehn-Stadt”….wollen das etwa die Politiker im Stadtrat?! Gibt es keinen Politiker, der selbst als Kind im Luftikuss gespielt hat??
Wo gibt es sonst eine so integrative und anspruchsvolle Kulturinstitution für Kinder? Man kann über professionelles Kindertheater denken wie man will, für die Kinder ist das Luftikus jedes Jahr ein Grund zur Freude.
Um so schlimmer , dass wenige Kulturfunktionäre, die natürlich nur das Beste für unsere Kinder wollen sich über die Wünsche unserer Kinder hinwegsetzen.
Das Luftikuss muss bleiben!!!
ist es denn sinnvoll Zuschüsse bei den Theaterbetreibern zu streichen, die sich voller Engagement und Ideenreichtum über Ihre normalen Theatervorstellungen hinaus für Kinder engagieren?
Wir besuchen seit Jahren mit unseren beiden Kindern den “Luftikuss” und unsere Kindern (und auch wir) sind voller Begeisterung dabei. Ich kenne in unserer Umgebung nichts Vergleichbares, bei dem ich kostengünstig und phantasievoll meinen Kindern einen erlebnisreichen Tag bieten kann. Entspannt unter Bäumen sitzen und eine Kaffeepause einlegen, mit den Kindern gemeinsam Spielgeräte ausprobieren, mit Ihnen in der Bastelwerkstatt kreativ werden, nebenbei noch ein paar Runden mit dem Karussell drehen und später evtl. noch die Theatervorstellung besuchen – wo gibts denn sowas noch!?
Vielleicht sollten auch die Kinder einmal eine Stimme bekommen – denn sogar wir können von Ihnen noch was lernen!
Wir wünschen uns dass der “Luftkuss” eine Zukunft hat!!!!!
Gestern habe ich mit 2 kleinen Nichten den Luftikus besucht. Die beiden Mädchen waren ein paar Stunden seelig. Mir als Pädagoge und Lehrerbildner ging beim Zuschauen der Kindergesichter das Herz auf. Ich sah glückliche Kinder, Mütter, Väter, Großeltern, Menschen mit verschiedenen Hautfarben.
Vor 20 Jahren war ich als Vater mit 2 Söhnen schon treuer Besucher der Spielschachtel und freute mich an den vielen kulturellen “Glanzlichtern” in der Wagnerschule.
Es wäre eine furchtbare Schande für die Stadt Ulm, wenn diese Einrichtungen des Geldes wegen sterben müssten.
Ich hoffe auf die Vernunft der Verantwortlichen und bin mir sicher, dass sich ein Erhalt ermöglichen lässt. Ich empfehle jedem Zweifler, das Luftikus zu besuchen um selbst das oben beschriebene zu erleben.
Meine Hochachtung vor dem Luftikusteam und vor allem Herrn Geigenbergeer für die jahrzehntelange Führung dieser Kinderwelt.
Alfred Feuerstein, Staig-Altheim
Luftikuss darf uns nicht genommen werden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wir sind dagegen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Kinder brauchen Luftikuss, wir freuen uns schon immer das ganze Jahr darauf, wie auf Weihnachten, Ostern oder Geburtstag.
Bitte, bitte, bitte lasst Luftikuss weiter bestehen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
als vater zweier kinder von fünf und sechs jahren weiß ich das angebot des luftikus sehr zu schätzen. Deswegen bin ich bestürzt, dass ab 2009 dem luftikuss die zum betrieb der anlage in der friedrichsau notwendige förderung gestrichen werden soll.
Der luftikuss bietet familien mit kindern ein einzigartiges programm. Die kinder können bei den kostenlos zur verfügung gestellten spielzeugen ihre motorischen fühigkeiten spielerisch verbessern. Im Bau- und bastelwagen entwickeln sie unter anleitung ihre feinmotorischen fähigkeiten. Gleichzeitig trainieren die kids beim notwendigen teilen der spiel- und werkzeuge ihr sozialverhalten und erwerben notigenfalls auch angemessenene formen des umgangs miteinander und gegenüber erwachsenen.
Hinzu kommt das kulturelle angebot des luftikus im zelt, wo kinder eine niedrigschwellige möglichkeit vorfinden, sich auch selbst zu engagieren.
Sprechen sie mit wem sie wollen: Wer beruflich mit kindern befasst ist, stellt über die jahre einen rückgang sämtlicher oben genannter fertigkeiten fest. Besonders lehrer bemängeln fehlende umgangsformen, fehlendes konzentrationsvermögen, mangelnde disziplin und nicht zuletzt einschränkungen im bereich der fein- und grobmotorischen kompetenz.
In dieser situation überlegen die verantwortlichen der stadt ulm, ein angebot, dass einen wichtigen beitrag leistet, gerade sozial schwächeren, die sich sonst schwer tun, ihren kindern eine adäquate und frühe förderung zu vermitteln, dem luftikuss für diese aufgabe notwendigen mittel zu streichen.
Andere theatergruppen verdienen sicherlich ebenfalls förderung. Dem luftikuss zu diesem zweck den geldhahn abzudrehen, erscheint uns die mit sicherheit schlechteste art der finanzierung weiterer projekte.
Im interesse von familien mit kindern, gleichwohl im geamtgesellschaftlichen interesse, möchte ich sie bitten, die streichung der mittel für den luftikuss zu überdenken.
Liebe Lufikussmacher und -freunde,
der Zirkus Lufikuss steht in Ulm als besonders Symbol für die Kinderfreundlichkeit der Stadt mit ihren Angeboten. Nicht nur die Ulmer Famlien, auch Gäste und Touristen nehmen den Zirkus als pfiffiges Angebot an der Donau wahr. Und wenn man an einem schönen sonnigen Sommertag diesen Platz besucht und in die begeisterten glücklichen Augen der Kinder schaut, wenn sie Karussel oder Kistenrutsche fahren oder am Wasserbecken spielen, weiß man, dieses Angebot ist unbedingt erhaltenswert als:
- Kontaktmöglichkeit zwischen Eltern und Kindern
- attraktives abwechslungsreiches Spielangebot
- Brücke zwischen Nostalgie und Gegenwart
- Besuchsmagnet an der Donau, der Friedrichau und Ulm überhaupt.
Wir gehen sehr gerne mit unserer Annika (1,5 Jahre) zum Luftikus und treffen dort immer viele Spielkameraden, Bekannte, Gleichgesinnte oder lernen neue Menschen kennen.
Der Lufitkuss allein ist schon ein Grund, in Ulm zu wohnen, zu bleiben und sich mit der Stadt zu identifizieren.
Also: Der Luftikuss muss bleiben für die Kinder, die Familien und alle Ulmer und Nicht-Ulmer
wir sind von Ulm weggezogen- WIR VERMISSEN DAS LUFTIKUSS !!!!!!!!!!!!!!
Luftikuss ist etwas einmaliges. Unsere Kinder haben immer sehr gerne dort gespielt, es war immer ein fester Bestandteil unseres Sommerprogramms.
Auch wenn wir es nicht mehr so oft geniessen können,
DAS LUFTKUSS MUSS ES WEITERHIN GEBEN !!!!!!!!!!!!!
Familie Theß aus Hersbruck bei Nürnberg
Unsere Kinder und ich sind seit vielen Jahren besgeisterte Besucher der Theaterstücke und des Spielgartens Luftkuss der Ulmer Spielschachtel. Wir haben die meisten Stücke, die in den letzten 15 Jahren zur Aufführung kamen gesehen, haben schöne Nachmittage beim Spielen Karussellfahren, Schiffschaukeln mit Eisessen,Pommes und Kaffee bei Luftkuss verbracht.
Was für uns aber das Schönste war: die USS gibt den heranwachsenden Jugendlichen die Möglichkeit, die künstlerische Ader an sich zu entdecken. Unser Sohn (jetzt 17 Jahre alt) und unsere Tochter (jetzt 14 Jahre alt) besuchten einige Jahre den Zirkuskurs der USS. Neben zahlreichen artistischen Kunststücken lernten sie vor allem auch das Theaterspielen: der Zirkuskurs trat jedes Jahr mehrmals mit einem kleinen Zirkus-Theaterstück im Luftkuss-Zelt auf. Unser Sohn bekam die Möglichkeit,für die USS Theater zu spielen: erst eine kleine Rolle , dann mehrmals in Hauptrollen, im Sommer bei ´Luftikuss, im Winter im Alten Theater. Ein Pippi-Stück z.B. war über Wochen ausverkauft, nach der 15 Uhr Vorstellung wurde im Luftikuss oft spontan eine zweite Vorstellung angehängt, sehr viele Schulen und Kigas kamen vormittags.
Als unser Sohn damit anfing, war er gerade mal 10 Jahre alt, ist über die Jahre dabei gewesen bis jetzt. Dabei lernte er ungeheuer viel als Schauspieler, als Mensch, über Disziplin, die beim Theaterspielen genauso wichtig ist, wie gutes Spielen. Neue Freundschaften entstanden beim Proben und auf der Schiffschaukel…
Für unsere Familie ist es unvorstellbar, dass es Luftikuss in Zukunft nicht mehr geben soll, denn es geht dort so vielen Kindern und Eltern! so gut. Luftikuss ist genau das Angebot, das Kinder und Eltern brauchen!! Ohne Stress und ohne riesigen Geldaufwand kann hier die ganze Familie für ein paar Stunden glücklich sein.
Ich wünsche mir, dass Luftikuss auch in Zukunft Kinder, Jugendliche und Erwachsene glücklich machen darf, vielleicht später auch mal meine Enkel!?
Gebt Luftikuss und der USS eine Chance!!!
Fam.Schlegel
Der Luftikuss, ein Wiese voller glücklicher Kinder. Lasst doch den Luftikuss bitte weiterleben. Eine tolle Einrichtung, individuelle Spielgeräte und eine Rollenbahn die alle Kinderherzen höher schlagen läßt.
SWP, Ausgabe Samstag 16.05.2009 unter der neu gegründeten Rubrik :
Heute vor 20 Jahren
. . . bis 2008 betrieb Christoph Geigenberger und ein Team engagierter Mitarbeiter im Frühsommer am Eingang zur Friedrichsau, auf der Höhe des SSV-Schwimmbades das Luftikuss Theaterzelt mit einem Spielepark. Wir erinnern uns, nachdem eine
unabhängige Kommission den Theatermachern mangelnde künstlerische Qualität attestierte sah sich die Stadt Ulm veranlasst, deren öffentliche Zuschüsse erheblich zu kürzen. Diese Maßnahme führte dazu, dass die Veranstaltung trotz großer Publikumserfolge aus wirtschaftlichen Zwängen eingestellt werden musste. Die Stadt Ulm bedauerte dies seinerzeit ganz außerordentlich, sah aber deshalb keine Möglichkeiten der Abhilfe, weil die damaligen Verfügungsmittel nicht nur für das kleine Rund des Theater- und Spieleparks, sondern Interessen von globaler Bedeutung, der Bewerbung Ulms zur Weltkulturhauptstadt eingesetzt werden sollten. Wir erinnern uns weiter, dass es einer seinerzeit gegründeten Elterninitiative nicht glückte, diese Entscheidung der Ulmer Stadt-Verwaltungsspitze noch einmal umzukehren.
Erst jetzt, nachdem in diesem Jahr erstmals kein Luftikuss stattfindet, wird dessen Fehlen richtig deutlich spürbar. Um diesen Verlust adäquat zu ersetzen hat sich die Ulmer Stadt-Verwaltungsspitze entschlossen am morgigen Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr ein künstlerisch wertvolles Kinderprogramm anzubieten. Unter der Schirmherrschaft des Ulmer Oberbürgermeisters und dem Motto “ Man gönnt sich ja sonst nix “ werden auf dem Münsterplatz die folgenden Angebote gemacht :
• Autogrammstunde mit den Fußballspielern des SSV Ulm
• Square-Dance-Workshop auf Dolly Parton-Songs mit der Ulmer
Kulturbürgermeisterin
• Verpacken der “ Neuen Ulmer Mitte “ mit dem Ulmer Baubürgermeister
( bei schlechtem Wetter wird die darunter liegende Tiefgarage verpackt )
• Bewirtung durch das “ Theater in der Westentasche “ und dem
“ Tischlein deck´ dich “
• Das “ Das Ulmer Kasperletheater “ spielt Szenen aus dem Ulmer
Stadtrat
• Der Leiter der SWP-Lokalredaktion zeigt ausgewählte Tierfilme
• Der Leiter des internationalen Donaufestivals Ulm / Neu-Ulm
liest aus “ Maos langer Marsch “
• Die Ulmer Rock-Band “ Die Glücklichen “ spielt Variationen des “ Ulmer
Fischermarsches “
Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in die “ Roxy-Hallen “ verlegt.
Liebe Luftikuss-Freunde, so oder so ähnlich wird natürlich keine Zeitungsnotiz in der Zukunft aussehen, aber wir denken, dass die Geschichte deutlich macht, was wir verlieren werden, wenn es Luftikuss tatsächlich nicht mehr geben sollte. Bitte helft Alle mit, dass es nicht so weit kommt.
die Nachricht kurz vor Weihnachten letzten Jahres, dass die Ulmer Spielschachtel in dieser Form nicht mehr existieren wird hat uns hart getroffen.
Ich konnte es nicht greifen, dass mal wieder am Nachwuchs gekürzt wird. Jegliche Debatten der demographischen Entwicklung ignorierend. Wie oft soll dieses passieren? Was wird von unseren Kindern erwartet wenn diese in die Berufswelt einsteigen? Wie sollen diese sich entwickeln können?
Für uns steht die Ulmer Spielschachtel als kulturelles Highlight. Kind gerecht und liebevoll gestaltet. Kindertheater mit hohem Niveau. Schon die Kleinsten lassen sich 75 Minuten lang hinreisen von den schönen Märchen und Geschichten.
Dann im Sommer der Luftikuss…. eine Veranstaltung die nicht mehr wegzudenken ist. Mein Sohn (5) musste dieses Jahr am Vormittag am Tage der Eröffnung tatsächlich mit dem Fahrrad vorbeifahren und nachsehen, ob auch wirklich alles aufgebaut ist und es losgehen kann. Trotz Regen waren wir pünktlich zur Eröffnung da. Und endlich kann das endlose Schiffschaukeln beginnen.
Luftikuss heißt für mich als Mutter: Mein Kind bleibt in Bewegung. Bewegung belebt den Geist. Mein Kind erlebt soziale Komponenten. Sozialkompetenz könnte es mehr in der heutigen Zeit geben. Körperliche und geistige Stärke sind eine gute Voraussetzung für gesellschaftliche Fähigkeit.
Liebe Politiker,
mal ehrlich, die Subventionen der Ulmer Spielschachtel werden das Stadtsäckerl nicht wirklich in den Ruin treiben. Was ist der wirkliche Grund der Streichung? Sollen die Kinder in Zukunft vor dem Rathaus toben und schreien? Nein sie werden dort nicht kreativ spielen; eventuell werden sie in ein paar Jahren vor lauter Dummsinn vielleicht die Wände mit Graphiti bemalen…?
Wir wohnen erst zwei Jahre in Ulm. Der Luftikuss muss unbedingt bleiben. Jedes Frühjahr geht ein “Ruck” durch unsere Kinder (fast täglich) und wir springen auf die Fahrräder und fahren zum Luftikuss. Was dort passiert und wie es passiert ist toll. Wir werden an den Bürgermeister schreiben und natürlich zur Demo kommen.
Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg und hoffen …
Fam. Friedmann
Ich war zwar noch nie dort, weil mein Kleiner erst 7 Wochen alt ist, aber ich finde man muss so viel wie möglich für Kinder Betreuung und Unterhaltung tun. Kinder sind unsere Zukunft und man sollte in Sie investieren, denn irgend wann werden Sie über unsere Zukunft sich Sorgen machen und Entscheidungen treffen. Ich bin dafür das Luftikuss bleibt!!!
Viele Grüße Olga, Peter und Maximilian (7Wochen)
wir (3 Familien) sind letztes Jahr durch den Tipp von Bekannten das erste mal mit der Kolping-Familie Metzingen nach Ulm gefahren und waren so begeistert von dieser Attraktion, dass wir den Ausflug diese Jahr nochmals geplant haben. Dieses mal waren wir nach den begeisterten Erzählungen bereits über 30 Leute, die den Weg von 1 Stunde auf sich nahmen, da wir etwas Vergleichbares in unserer Region RT-TÜ-SGT nicht kennen.
Luftikuss ist wirklich etwas EINZIGARTIGES!
Vielen Dank für die schönen Stunden. Wir hoffen, dass es weitergehen kann!
Ich finde es ganz arg toll, dass es so viele Leute gibt, die den “Luftikuss” retten wollen!
Auch ich fände es sehr schade wenn es diese Attraktion in Zukunft nicht mehr in Ulm geben würde.
Es ist eine Schande, alles was den Kinder eine Freude macht wird abgeschafft!!!!!
Manchmal frage ich mich, ob diese Leute die so etwas machen, überhaupt nachdenken. Ich glaube, als diese Sache entschieden wurde, hat keiner der Verantwortlichen darüber nachgedacht. Niemand ist in den Sinn gekommen das man dadurch evtl. Kinderträume zerstören würde!
Ich hoffe *und bete jeden Tag*, dass Luftikuss auch in Zukunft doch noch weiter geführt werden kann. Es ist einfach schön, wenn man in zufriedene und glückliche Gesichter schauen kann. Also liebe “Spielschachtel-Crew” ihr zaubert weiterhin ein Lächeln auf die Gesichter von Menschen!!!!!!!!!!!!!!
Mein Sohn (4 Jahre) und ich besuchen den Luftikuss sehr gerne, da man dort auch mit wenig Geld viel Spaß haben kann. Nirgends sonst könnte ich meinem Sohn sonst sowohl eine Fahrt auf 2 Karussels, den Eintritt in die Hüpfburg und zudem noch eine Fahrt mit der Schiffschaukel ermöglichen. Auch die anderen Attraktionen werden mit Hingabe ausgenutzt und ich weiß nicht, wo man in Ulm sonst noch so viel Spaß haben kann. So traf uns die Botschaft, dass der Luftikuss nur noch dieses Jahr stattfinden würde, sehr sehr hart und ich bin wirklich enttäuscht über diejenigen, die für solch eine großartige Veranstaltung keine Gelder mehr übrig haben wollen!! Für´s Feuerwerk auf dem Ulmer Münsterplatz hat es ja auch noch gereicht, aber es werden die Gelder doch wohl lieber verfeuert als sie in wirklich sinnvolle und für alle Ulmer Kinder so wertvolle Sache zu stecken. Soviel zur Kinderfreundlichkeit in Ulm. Ich hoffe wirklich, dass sich das Blatt noch zum Guten wendet und unser Stadtoberhaupt begreift, was man da gerade im Begriff ist anzurichten und den Kindern anzutun. Ich möchte meinem Sohn nicht erklären müssen, dass es in Zukunft keinen Luftikuss mehr geben wird, jetzt wo er so großen Spaß daran hat und endlich mal das alles machen kann, was wir uns sonst nicht leisten können.
Hallo Luftikuss,
> unsere Familie (2 Erwachsene mit 2 Kindern – 7 und 3 Jahre alt) war am
> Pfingstmontag dieses Jahres zum ersten Mal bei “Luftikuss”. Wir sind total
> begeistert, die Kinder konnten sich austoben, wir besuchten die Vorstellung
> “Die Bremer Stadtmusikanten” und ließen uns danach noch mit Essen und
> Trinken verwöhnen. Der Mittag war rundum für alle ein tolles Erlebnis und wir
> werden auf jeden Fall dieses Sommer-Programm so oft es geht besuchen.
> Allerdings waren wir enttäuscht, als vor der Theater-Vorstellung bekannt
> gegeben wurde, daß sich diese Institution nicht mehr länger halten kann,
> bzw. vom Staat keine Unterstüzung bekommen soll. Das ist sehr schade, denn
> wo findet man in diesem Stil noch Freizeit-Veranstaltungen, die noch im
> “Normalen Bereich” sind – ich denke da im Gegensatz an die großen
> Freizeitparks, wo die Kinder selbst kaum was machen können und nur irgendwie
> “befördert” werden, alles überteuert ist.
> Bei Luftikuss können die Kinder ihre Geschicklichkeit, Motorik, Ausdauer
> usw. auf die Probe stellen. Die Theater-Vorstellung ist für Groß und
> Klein ein Vergnügen und die Kinder lernen auch, mal ne Stunde sich ruhig zu
> verhalten – auch ein genialer Lernprozess.
> Und finanziell gesehen, kann man sich als normal situierte Familie das
> auch noch leisten.
>
> In diesem Sinne möchten wir uns nochmal für diesen schönen Tag
> bedanken, hoffen daß sich viele Eltern an dieser Initiative beteiligen, um
> vielleicht beim Staat doch noch etwas zu bewegen.
> Viele Grüße
> Familie Bolai
Das darf ja wohl nicht wahr sein………. da werden Gelder für eine Landesgartenschau bewilligt, die Unsummen verschlingt aus hauptsächlich prestigefreundlichen Gründen aber an der Basis ( an allen Kindern der Regionen Ulm/Neu-Ulm) wird gespart. Kenne keine andere Initiative wie den Luftikuss der den Kindern im Sommer eine derart kindgerechte, kostenfreie Möglichkeit zum Freispiel und zur Beschäftigung bietet. Hoffe dass die Politiker ein Einsehen haben und den Luftikuss weiterhin bezuschussen – der Verlust für unsere Kinder wäre unvorstellbar!
Wir wohnen zwar in Burgrieden, sind aber sehr oft mit unseren Enkelkindern in der Friedrichsau um den Luftikuss zu besuchen.
Was dort in Eigeninitative einiger Leute auf die Beine gestellt wird, verdient nur Hochachtung und Anerkennung.
Es ist für uns unbegreiflich, dass man die finanzielle Unterstützung einstellen, bzw. drastisch reduzieren will.
Wo und in welcher Stadt gibt es die Möglichkeit für Kinder, so viele unterschiedliche Spielgeräte auszuprobieren und miteinander sich auszuleben. Alle Welt spricht von Multikulti, hier kann man es beobachten..
Ganz toll ist auch die Möglichkeit für Euro 1,00 ein Karussel zu nutzen und hierfür auch noch eine Theatervorstellung zu besuchen.
Überall muss gespart werden, ohne Zweifel, aber mit relativ wenig Geld Kinder von der Strasse zu holen und ihnen die Möglichkeit zum Spielen zu geben, sollte auch in einem knappen Haushalt zu realisieren sein. Nicht jede Familie hat genug Geld um teure Freizeitparks zu besuchen. Ich hoffe, dass die Stadt Ulm Kinderfreundlichkeit nicht nur plakativ verkündet, sondern auch Taten folgen lässt.
Es ist schon erstaunlich, dass viele Politiker nicht begreifen, dass eine Investition in die Kultur eine Investition in die Zukunft ist. Leider wird, wenn es an Geld mangelt zu erst an der Kultur gespart. Die Rechnung geht aber nicht auf wenn man bedenkt dass gerade Luftikuss sich dort engagiert, wo besondere Schwachpunkte in unserer Gesellschaft drohen.
Jede Aktion, die unsere Kinder z.B. von den Medien mit kriminalisierendem Charakter wie z.B. dem Fersehen wegholt, die unsere Jugend von der Strasse holt und zu engagieren weiss muss auch vom Staat unterstützt werden.
Wer Luftikuss kennt, der weiss, das sein Verlust für die Zukunft unser Gesellschaft unersetzbar ist.
Stadtrat Dr. Hans-Walter Roth (CDU)
Wir und unsere 3 Kinder sind seit 10 Jahren begeisterte Besucher des Luftikuss und das “Alten Theaters”. Jedes Jahr freuen wir uns auf einen Ausflug in die Friedrichsau, vor allem im Frühling. Unsere Kulturlandschaft wird zur Wüste, wenn solche Einrichtungen nicht mehr unterstützt werden. Ist das Glück und die Freunde unserer Kinder den Politikern nichts mehr wert?
Wir hoffen auf den Erhalt des Luftikuss und ein Einsehen der verantwortlichen Politiker, dass solche Einrichtungen unbedingt erhalten werden müssen.
Wir, der AWO-Kindergarten “Villa Kunterbunt”, in Neu-Ulm, wären sehr traurig, wenn es Luftikuss nicht mehr gäbe.
Seit Jahren darf unser Kindertheater (bestehend aus unseren Vorschulkundern) im Sommer im Luftikuss auftreten. Das bietet uns eine kostenlose, wundere Kulisse und garantiert viele Zuschauer. Unsere kleinen Schauspieler kennen das Zelt, weil sie selbst dort unzählige Theaterstücke angeschaut haben. Dann selbst dort auftreten zu dürfen ist etwas ganz besonderes für sie und sie fühlen sich dann wie richtige Schauspieler.
Ich bekanke mich bei der Luftikussmanschaft für diese Möglichkeit in diesem und in den vergangenen Jahren und hoffe für unsere Kinder, dass eine Lösung gefunden wird, wie Luftikuss auch zukünftig bestehen kann.
Bärbel Berger (Kindergartenleiterin)
Bär
Leben wir nicht im “Kinderland Baden-Württemberg”???? Heißt es nicht immer seitens der Politiker, wie wichtig Kinder sind und dass man was für sie tun muss??? Da finde ich es schon merkwürdig, wenn die Stadt für so ein tolles Angebot, wie für die Spieleschachtel und den Luftikuss, kein Geld mehr locker machen will. Zumal das eine wirklich sinnvolle und gute Freizeitgestaltungsmöglichkeit ist, die der ganzen Familie Spaß macht und die auch so beliebt ist! Ich finde es toll, dass sich eine Elterninitiative zur Rettung der Luftikuss-Veranstaltungen gebildet hat und drücke Euch ganz feste die Daumen, dass ihr Erfolg habt und die Stadt nochmals ihre Entscheidung überdenkt!
Wieso will man unbedingt an unseren Kindern sparen?
Man startet die Hilfeaktionen für Kinder im Ausland, und für die eigenen bleibt kein Geld mehr? Wir sind einfach entsetzt darüber, unserem Sohn macht es so viel Spaß im Luftikuss, und wir bitten darum, das man die Entscheidung überdenkt. Es gibt mit Sicherhet andere Sachen, an denen man sparen kann!
Bei Luftikuss hatten unsere Kinder immer viel Spaß, viele Unterhaltung, viele neue Freunde. Wer will denn das alles unseren Kindern verbieten??? Ich werde auf jeden Fall demonstrieren. Luftikuss soll bleiben!!!
Abseits von Kommerz und Gedudel können die Kinder ganz einfach Bewegung, Freundschaft, Familie und Sonne geniessen.
Wir wünschen uns sehr, dass dieses tolle Angebot beibehalten werden kann.
Unsere Kinder haben hier viel über Selbständigkeit, Rücksichtnahme und die Faszination des Theaters gelernt und wir hoffen sehr das noch viele Generationen Ulmer Kinder den Luftikuss erleben werden.
Ich kann mich den Kommentaren nur voll und ganz anschließen!
Die Schließung des Luftikuss bedeutet auch, dass mehr öffentlicher Raum in der Friedrichsau kinderfrei gemacht werden soll.
Es ist eben angenehmer, Kinder still zu Hause am Computer, der Playstation oder vor dem Fernseher zu wissen, als tobend und lärmend im Luftikuss.
Streicht die Subventionen für den ständig erneut (wegen der Fußballabteilung) in Insolvenz fallenden SSV und lasst den Kindern ihre Freude am Luftikuss in der Friedrichsau.
Ich persönlich kenne kein Kind, das gelangweilt und ungerührt am Luftikuss vorbeigeht!
Man spart an dem was man selber nicht mehr braucht !!!
Liebe Ulmer Regierung,
auch wenn Eure Kinder aus dem Luftikuss/Spielschachtel-Alter heraus sind, gibt es doch genügend anderer Ulmer die dieses hervorragende Angebot dankend annehmen.
Ich weiß nicht um welchen Betrag es hier geht, ich vermute jedoch, dass dieser Betrag durch etwas “vernünftigeres” wirtschafteten an anderer Stelle zum null Tarif zur Verfügung stehen würde.
Auf viele weiter Jahre Luftikuss/Spielschachtel
Thomas Gerdes
Ich kann mir das einfach nicht vorstellen – da ist dann im Sommer die Wiese leer, die Zirkuswagen stehen im Winterdomizil – das Karussell verrostet – die Schiffschaukel quietscht! Warum?
Was würden die Kinder dazu sagen – hat die mal jemand gefragt???? Empfehle dringend mal die Perspektive aus der Höhe 1,10 m einzunehmen!!!!!!!!!
Was wäre Ulm ohne den Luftikuss?! Die Antwort: Nur noch halb so viel wert! Denn der Luftikuss und seine wertvollen Mitarbeiter gibt Kindern und Eltern gleichermaßen die Gelegenheit, ausgelassen zu spielen, zu toben, Körpergeschicklichkeit zu erlernen und soziale Kontakte entstehen zu lassen und zu pflegen. Die große Anzahl an kleinen und großen Besuchern zeigt alleine schon, wie hoch der Bedarf an einer solchen Einrichtung in Ulm ist. Auf keinem Spielplatz in Ulm ist eine solche Vielfältigkeit gegeben und klappt das “Zusammenspiel” unterschiedlichster Nationalitäten dermaßen reibungslos. Ein Lob an den Veranstalter! Das Einstellen des Luftikusses kommt einem Verbrechen an den Kindern gleich.
Man sollte gerade solche Einrichtungen fördern, und nicht auf einmal sagen, es gäbe kein Geld mehr. Daher bitte ich auch um den Erhalt der Ulmer Spieleschachtel zu kämpfen, und
den Kindern das nicht wegzunehmen.
In einer Welt, in der der Konsum der Menschen im Mittelpunkt jeglichem Interesse steht, sehe ich die Ulmer Spielschachtel mit ihrem Luftikuss als Ruhepunkt in unserem hektischen Treiben an. Aber gerade diese Einrichtung, die eine jahrlange Entwicklungsphase hatte und immer noch hat, soll jetzt vom Erdboden verschwinden?
Komisch finde ich auch, dass gerade diese Entscheidung von Leuten getroffen wurde, die Ulm als Kulturhauptstadt 2020 ausrufen möchten. Es werden Millionen in Sportvereine investiert, in denen wahrscheinlich jeder Sportler soviel verdient, wie die gesamte Spielschachtel Subventionen bekommt. Aber an dieser Stelle wird nicht der Rotstift angesetzt.
Die mathematische Gleichung kann doch nicht aufgehen, wenn man Kultur niedermacht und sich als Kulturhauptstadt profilieren möchte.
Kultur ja – Zahlen nein ? ? ?
Wie hoch ist der Preis für unsere Kinder ? !
Hiermit fordere ich jeden auf, seinem Unmut Luft zu verschaffen, denn wenn die Spielschachtel erst einmal erfolgreich vom Erdboden verschunden ist, braucht auch niemand mehr weinen !
Ein Lob an diejenigen, die nicht nur zusehen, sondern auch Handeln!
Luftikuss ist für mich eine Wiese voller glücklicher Kinder.
Kindheit heute hat sich sehr geändert: Bewegungsarmut, Isolation, hoher Medienkonsum, …. Luftikuss bietet unseren Kindern genau das, was für eine gute Entwicklung wichtig ist: lachen, spielen, toben, klettern, Freunde treffen, an der frischen Luft sein, basteln, werken, Theaterstücke besuchen, und vieles mehr.
Und Luftikuss tut dies seit vielen Jahren auf eine sehr liebevolle und charmante Art. Hier arbeiten Leute, die mit wenig finanziellen Mitteln, aber mit umso mehr Engagement und Kreativität, für Kinder ein kleines Paradies geschaffen haben.
Mein sechsjähriger Sohn freut sich immer riesig, wenn wir einen Nachmittag beim Luftikuss verbringen. Im Bastelwagen entstehen fantasievolle Gebilde aus Holz, beim Schiffschaukeln genießt er das Kribbeln im Bauch, er klettert, fährt mit den Fahrzeugen – und wenn es dann Zeit ist heim zu gehen, ist er müde und glücklich.
Heute war wieder einmal einer dieser herrlichen Luftikusstage. Bei einem Kaffee gemütlich im Schatten einer der großen Kastanienbäume hatte ich heute Zeit, über Luftikuss nachzudenken und das Treiben um mich herum zu beobachten. Luftikuss ist nicht nur für Kinder ein Paradies. Luftikuss ist auch eine Begegungsstätte vieler Kulturen und aller sozialer Schichten.
Ein paar Tische weiter saßen heute eine Familie ausländischer Herkunft und eine deutsche Familie, der Vater im Anzug. Die Kinder haben am Tisch zusammen geredet und so kamen die Eltern auch miteinander ins Gespräch.
Da Luftikuss viele Aktionen kostenlos anbietet können alle Kinder, egal welches Einkommen die Eltern haben, unbeschwert spielen.
Ich fordere alle auf, die für die Verteilung der finanziellen Mittel verantwortlich sind, die Stimmen der Eltern und Kinder wahrzunehmen. Wir sind die Bürger, wir wollen gehört und ernst genommen werden.
Das Gutachten der Kinder- und Jugendtheaterszene in Ulm war ein abgekartetes Spiel. Die Besucherzahlen sollen für sich sprechen. Und wir Besucher kommen ja nur wieder, wenn es uns gefallen hat. Ich will mir von keiner Jury vorschreiben lassen, was mir und meinem Sohn zu gefallen hat.
Ich fordere alle Verantwortlichen auf, der Ulmer Spielschachtel die Mittel zu gewähren, die eine produktive Weiterarbeit ermöglichen. Verglichen mit den Zuschüssen, die das Ulmer Theater oder andere kulturelle Veranstaltungen (z.B. Heimattage) erhalten, ist dies ein geringer Betrag.
Für alle Kinder. Eltern und Großeltern, meinen Sohn und mich, hoffe ich, dass wir auch in den nächsten Jahren Luftikuss genießen werden.
Als alter Ulmer bin ich entsetzt und enttäuscht über das Verhalten unseres Gemeinderats. Ich habe früher schon das Angebot des “Luftikuss” gerne mit meinen Kindern angenommen. Freunde, die zu Besuch waren, waren jedesmal begeistert ob der
angenehmen und unkomplizierten Freizeitgestaltung in der Friedrichsau. Gerne haben meine Kinder später aktiv mitgewirkt.
Leider verhält sich unser Gemeinderat so, wie es unsere Politiker in Berlin im Großen und Ganzen vorleben. Die vorhandenen Mittel für idiotische und/oder unnütze Investitionen ausgeben, um dann die fehlenden Mittel von der breiten und leider wehrlosen Masse wieder einzutreiben.
Eigentlich sollte man ja der Meinung sein, dass ein Gemeinderat näher am Volk und
dessen Vorstellungen ist, als die Politiker im fernen Berlin. Trifft wohl auf Ulm nicht zu.
Wie sonst könnte man es erklären, dass beinahe unbemerkt von der Öffentlichkeit, ein
Projekt wie der “Donaustrand” mit einer Investitionssumme von 250.000 Euro
einstimmig und ohne Widerspruch vom Gemeinderat abgesegnet wurde. Kein Wort war
von eventueller Sparsamkeit die Rede, niemand hat die Frage nach möglichen Folge-
kosten gestellt – Gott sei Dank ist es Dank undichter Stellen doch noch ans Licht
gekommen und konnte abgelehnt werden.
Umso peinlicher muss es doch für die Verantwortlichen sein, einer Einrichtung wie
der “Ulmer Spielschachtel” und dem “Luftikuss”, mit pseudo-wissenschaftlichen
Gutachten begründet, einfach die bescheidenen Mittel zu kürzen. Für viele andere,
weniger sinvolle Dinge (Unterstützuung größenwahnsinniger schlecht gemanagter
Sportvereine z.B) hat man offensichtlich keine Probleme, Mittel in den Haushalt einzustellen.
Ich kann nur hoffen, dass die Aktion Eltern für Luftikuss -Elterninitiative zum Erhalt der Ulmer Spielschachtel- den nötigen Zuspruch und die Unterstützung der meisten Ulmer erfährt, um so den Betroffenen (sowohl den Eltern mit ihren Kindern aber auch den Veranstaltern, die das mit viel Liebe und Herzblut organisieren) den Rücken zu stärken.
Das Anliegen der Initiative hat meine volle Unterstützung.
ich finde Klasse, dass es Menschen gibt, die es nicht hinnehmen wollen, dass die Gelder für die Ulmer Spielschachtel und den Luftikus so gekürzt wurden, dass ein “Weitermachen” nicht mehr möglich ist.
Am 01.03.08 habe ich einen Brief an den Oberbürgermeister Gönner geschrieben und immer noch keine Antwort erhalten .
Wir haben fast jede Aufführung der Ulmer Spielschachtel im alten Theater und auch im Luftikus angeschaut und fanden jede dieser Vorstellungen einfach Klasse!
Wir gehören auch zu diesen Familien, die gerne den Frühling und den Sommer im Luftikus verbringen und die kostenlosen Spiel-und Bastelangebote nutzen. Die Kinder dürfen mit vielen Spielgeräten und Fahrzeugen kostenlos fahren und eine Zirkusvorstellung ohne Eintritt besuchen. Wo gibt es sowas in der heutigen Zeit, wo wirklich alles Eintritt kostet???
Warum kürzt man gerade so angagierten Mitarbeitern der Ulmer Spielschachtel die öffentlichen Gelder? Diese Frage bleibt für mich immer noch offen.
Ich drücke allen Freunden der Ulmer Spielschachtel ganz fest die Daumen und hoffe, dass dieser Albtraum bald vorbei ist.
Liebe Luftikus und Spielschachtelmöger,
ich bin 12 und schon seit 5 Jahren in der Schauspielgruppe der Ulmer Spielschachtel ,
natührlich bin ich auch sehr wütent und traurig, dass es Spielschachtel+Luftikuss nicht mehr so wie es ist, geben wird! Meiner Meinung nach haben die beiden Freizeitverantstaltungen viel miteinander zu tun. Wer Luftikus kennt, kennt auch die Ulmer Spielschachtel und andersherum! Beide haben ein sehr unterhaltsames und abwechslungsreiches Kinderprogramm zu bieten! Ich habe in diesem Kurs sehr viel dazugelernt, neue Freunde gefunden und viel Selbstvertrauen geschöpft. Der Kurs ist selbstverständlich auch nicht mehr so schön wie früher weiter zu führen, wenn alles andere wegfällt. Ich denke, dass nicht nur mir, sonden auch allen anderen ” Mögern” etwas Wichtiges fehlen würde. Luftikuss+Spielschachtel ist etwas Einzigartiges und etwas Besonderes, dass man weiterführen und finanziell fördern sollte
Liebe Spielschachtel-Freunde,
gerade erhielt ich eine Antwort der Stadt Ulm auf mein Schreiben an OB Gönner:
Sehr geehrter Herr Lambert,
vielen Dank für Ihre Nachricht an Oberbürgermeister Ivo Gönner.
Der Wunsch des Gemeinderates war es, auch künftig Kinder und Jugendliche für das Theater mit seinen vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten zu begeistern. Vor diesem Hintergrund wurden Kriterien erarbeitet, auf deren Grundlage Fachleute sich mit dem Angebot in Ulm auseinandergesetzt haben. Wir halten die Tatsache, dass ein Theater viele Besucher hat sicherlich für ein wichtiges, aber nicht das einzig ausschlaggebende Kriterium für die öffentliche Förderung.
Neben den bewährten Ensembles sollten auch neue Angeboten mit einbezogen werden. Die Ulmer Spielschachtel wird weiterhin unterstützt und hat darüber hinaus wie alle anderen Ensembles auch die Möglichkeit, Projektgelder aus dem Bereich Kinder- und Jugendtheater zu beantragen. Gleichwohl wurden die Zuschüsse auf Grund einer qualitativen Bewertung im darstellerischen Bereich nicht wie in den vergangenen Jahren weiter nach oben entwickelt, sondern umgekehrt. In diesem Jahr erhält die Ulmer Spielschachtel für ihr Gesamtangebot 80.000 Euro (das sind immer noch 10.000 Euro mehr als 1999), im kommenden Jahr 65.000 Euro. Verglichen mit anderen Kulturanbietern ist diese Zuschussentwicklung in den letzten 9 oder 10 Jahren ziemlich gut – derart große Steigerungsraten wie bei der Spielschachtel in den vergangenen Jahren sind außergewöhnlich – sondern sie konnten ihren Zuschuss maximal halten und mussten bereits früher Mittel und Wege finden, mit den zur Verfügung gestellten Zuschüssen zu arbeiten. Aus diesem Grund teilt der Gemeinderat die Ansicht, dass die Ulmer Spielschachtel keine Mittel mehr hat, nicht. Gleichwohl wird es notwendig sein, ggf. Dinge anders anzupacken als in den vergangenen Jahren.
Selbstvertständlich nehmen wir Ihr Votum für die Ulmer Spielschachtel so zur Kenntnis, bitten Sie aber auch um Verständnis dafür, dass auch andere Meinungen ein Gewicht bei der Entscheidung hatten und haben.
Wir hoffen und gehen davon aus, dass wir den jungen Besucherinnen und Besuchern in Ulm und der Region auch weiterhin ein lebendiges, ansprechendes und qualitativ gutes Angebot offerieren können und würden uns freuen, wenn Sie dies auch in Zukunft rege nutzen würden.
Mit freundlichen Grüßen
Iris Mann
Hauptabteilung Kultur
Münsterplatz 38
89073 Ulm
Tel. 0731/161-4700
Fax: 0731/161-1631
Tolles Projekt! Gerade habe ich einen Artikel gefunden, der offenbar von einem ehemaligen Spielschachtel-Mitarbeiter geschrieben wurde. Sehr spannend zu lesen: http://www.hannes-lambert.de/
Auf der Ebene 1,10 m gibt es nur Luftikuss, die neue Rendite der Kinderaugen.
Gestern war ich auch auf der Demo, und ich muss sagen, ich kann der Argumentation der Politiker nicht folgen. Wenn es wirklich ein schlechtes Theater wäre, kämen im
Jahr nicht 30 000 Besucher. Das heißt doch auch soviel
wie: Die Jury muss sich geirrt haben. Wozu diese Jury, wenn die Besucherzahl doch entscheidend ist?
Ich frage mich auch, was die Politiker daran stört, dass Herr Geigenberger sowohl die Spielschachtel als auch den Luftikuss leitet. Ich bewundere sein Engagement sehr, das der Stadt Ulm großes Ansehen bringt.
Wenn man weiß, dass mit dieser Kürzung der Zuschüsse das Aus der Spielschachtel und des Luftikuss besiegelt ist, hätte man ja gleich die Zuschüsse ganz streichen können. Aber nein! Man möchte Herrn Geigenberger die Schuld geben, dass alles zu Ende ist.
Wir haben gehört, dass vergleichbare Theater in anderen Städten wesentlich mehr Geld, teilweise sogar ein Vielfaches zur Verfügung haben.
Ich hoffe auf eine Nachbesserung der Verträge.
Heute ist die Demo, und wie wäre es mit dem 21. September dem Einsteinmarathon unter dem Motto “Eltern laufen für Luftikuss” um nocheinmal Nachdruck zu geben? Ich wäre bereit, für den Luftikuss (und für meinen Sohn) meine 21 km zu laufen. Finden sich noch mehr wäre dies doch eine runde Sache.
Bis zum 1. August würde ich meine Anmeldung noch zurückhalten.
Eltern: meldet euch rege und werdet sportlich.
M. Härtel
Hallo zusammen,
ich war mit meiner Tochter (16 Monate alt) dieses Jahr das erstmal beim Luftikuss. Wir kommen aus Hamburg und waren zu Besuch in Ulm. Meine Tochter und ich waren absolut begeistert. Leider gibt es sowas in Hamburg nicht – wie es aussieht wohl auch bald nicht mehr in Ulm – was sehr sehr schade ist. Es heisst doch immer, dass es mehr Möglichkeiten für Kinder geschaffen werden sollen – und hier werden sie abgebaut armes Deutschland!!!!
Grüße aus Hamburg
Sabine und Melina
Liebes Luftikuss-Team,
liebe Elterninitiative,
lasst Euch nicht von ein paar Pseudo-Intellektuellen und Provinz-Politikern, oder Leuten die sich hinter Pseudonymen verstecken müssen den Mut nehmen. Ihr bemüht Euch um und für den Erhalt einer guten Sache, Ihr werdet das mit dem Rückhalt Eurer Fans schaffen. Gestern hätte ( außer Jogi Löw vielleicht ), kein Mensch auch nur einen Pfifferling auf die Deutsche Fußballnationalmannschaft gesetzt, aber sie haben trotzdem gewonnen.
In 1o – 2o Jahren wird kein Mensch mehr von Markus Kienle,
Sabine Mayer-Dölle oder deren zwei Trabanten Grün und Mann sprechen. Aber die Spielschachtel wird noch spielen und Luftikuss wird sich drehen.
Alles Gute, Euer Alfred E. Neumann
Liebe Ulmer und Neu-Ulmer, …”was soll das?”… (Zitat aus einem Lied von Herbert Grönemeyer) fällt mir zu den Geschehnissen rund um die Spielschachtel bzw. Luftikuss ein!Was soll das, was ist denn eigentlich passiert, warum wird auf einmal ein medialer “Krieg” rund um diese kulturelle Einrichtung geführt?Vordergründig für uns Bürger hat meines Erachtens alles begonnen mit der “medialen Hinrichtung” des Intendanten der Spielschachtel, Herrn Geigenberger in der Ulmer Südwestpresse! Das war absolut schlechter Stil, nein, eigentlich war es nicht einmal das!Was tatsächlich vorher passiert ist, warum die Stimmung auf einmal gegen die Spielschachtel gekippt ist, entzieht sich meiner Kenntnis und muss ich eigentlich auch gar nicht wissen!Von meinen Eltern habe ich gelernt, dass man nie über jemanden reden oder urteilen sollte, bevor man nicht selbst mit ihm über dieses Thema diskutiert hat. Eine öffentliche Schlammschlacht über die Medien verbietet sich sowieso!Ich bin als kleiner Bub mit meinen Eltern fast zu jeder neuen Vorstellung sonntags im alten Theater beim Scholl-Gymnasium gewesen und habe mich immer die ganze Woche darauf gefreut. Das ist jetzt über 12 Jahre her und ich möchte keine davon missen! Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie schön es war, mit Herrn Geigenberger und den anderen Kindern ein Geburtstagslied zu singen, oder wie wir alle immer gemeinsam vor Beginn der Vorstellung das Licht “ausgeblasen” haben!Auch an Luftikuss habe ich schöne Erinnerungen: Wenn mein Papa nach Hause kam und mir erzählte, dass er den ersten Luftikuss- Traktor mit Anhänger in der Stadt und in der Friedrichsau gesehen hatte, wusste ich, es ist bald wieder soweit, die lange Zeit des Wartens hat ein Ende.Beim Aufbau habe ich regelmäßig zugeschaut. Mir war eigentlich klar, dass ich diese Tradition, sofern ich selbst einmal Kinder und Familie haben werde, fortsetze! So geht es vermutlich nicht nur mir: Ich denke, die Zuschauerzahlen sprechen für sich, darüber braucht man überhaupt nicht zu diskutieren!Viel eher sollte man darüber diskutieren, warum auf einmal Leute über die Vorstellungen und die Qualität der Spielschachtel reden, die bestenfalls an einer Vorstellung präsent waren! Aufgrund dieses einen Besuches (vielleicht waren es auch zwei) kann man unmöglich eine solch massive Kritik wirklich seriös platzieren! Mit den eigentlichen Betroffenen, nämlich den Kindern und Eltern, wurde natürlich nie darüber gesprochen und schon gar nicht diskutiert!Ein Vorschlag von mir: Liebe Kritiker und Experten, schauen Sie sich doch bitte mehrere, ich betone, mehrere Vorstellung an. Allerdings sollten Sie dabei nicht wie sonst üblich mit dem Blick zur Bühne, nein, Sie sollten alle mit dem Rücken zur Bühne sitzen und sich während den Vorstellungen die großen, leuchtenden Kinderaugen ansehen! Im Anschluss daran sollten Sie die Kinder fragen, wie ihnen die Stücke gefallen haben! Dann können Sie ihnen und den Eltern auch gleich erklären, warum SIE die Stücke nicht gut finden!Natürlich kostet das Zeit, sogar viel Zeit, aber erst dann sind Sie in der Lage, wirklich objektive Kritik an dieser Einrichtung zu üben!Deshalb nochmals meine Frage: …was soll das…? Florian
Wir, Eltern mit drei kleinen Kindern sind treue Besucher vom Luftikuss. Haben bisher alle Angebote dort bewußt, mit Spass und guten Erinnerungen genutzt samt den Theatervorstellungen. Sehr wichtig für uns: Unser mittleres Kind mit Down-Syndrom kann hier seinen starken Bewegungsddrang ausleben und psychomotorische Neuheiten entdecken.
Es wäre sehr sehr schade, wenn diese Spielwiese dem Sparschwein zum Opfer fallen würde!!!!
Gruß Familie Beck
Also wenn man liest wieviel zuschüsse Herr Geigenberger für seine Spielschachtel und Luftkuss bekommt , und die Qualität der angebotenen Leistungen sieht ,fragt man sich wofür das Geld benötigt wird ! ICH WILL HIER NICHTS SCHLECHT MACHEN! Luftikuss ist eine tolle Sache aber ich denke denoch ein bisschen frischer Wind könnte der Sache gut tun, ich denke auch Luftkuss wird es weiter hin geben, ob unter der alten Leitung oder einer neuen.
Das es FAST kostenlos ist ist auch ok( denn ganz kostenlos ist ja luftikuss auch nicht karussell fahrten , schiffschaukel, hüpfburg usw müssen ja bezahlt werden!),aber ich denke doch ist sicherlich jeder bereit 1€
pauschal für den eintritt zu bezahlen.
Lieber Herr Grün,
obwohl Ihre schlüssige Argumentation eigentlich jedem bekannt und nachvollziehbar sein sollte, der sich in letzter Zeit über das Thema Kindertheater in Ulm und die wundersame Vermischung mit dem Luftikuss informiert hat, scheint Ihr Beitrag doch bitter nötig zu sein, wenn man sich dieses Forum anschaut. Namensnennung hin oder her – ich möchte mich im Namen unserer Kinder herzlich bei Ihnen dafür bedanken, dass Sie hier mit Sachlichkeit und Klarheit die Dinge ins rechte Licht rücken. Bleibt zu hoffen, dass die Kinder der Eltern, die sich heute stark machen für eine vordergründig gute Sache, im Laufe ihres Heranwachsens lernen (von wem auch immer) sich unvoreigenommen zu informieren und zu hinterfragen, bevor sie sich für etwas engagieren.Herzliche Grüße, Daniela Piper
Hallo lieber Herr Oberbürgermeister Ivo Gönner,
ich setze meine Tochter in das Karussell und habe ein mulmiges Gefühl ob sie gleich zu weinen anfängt oder ob es ihr gefällt. Das Karussell fährt an, meine Tochter fährt an mir vorbei und es kommt mir ein so freudiges Kinderlachen entgegen, dass ich Tränen in die Augen bekomme. Was gibt es Schöneres als ein so wunderschönes Lachen? Bitte nehmen sie uns diese Freude nicht. Einen herzlichen Gruß an Sie und Ihr Team. Barbara Pöche Ulm/ Böfingen
Wir bitten ab sofort darum, in diesem Forum mit richtigem Namen aufzutreten. Anderenfalls behalten wir uns vor, solcherlei Kommentare nicht mehr zu veröffentlichen.
Eltern für Luftikuss, vertr. durch Frauke Meyer
Wenn ich sagen darf, was ich denke, dann darf das der Fridolin auch. Gute Brötchen kaufen kann er ja schon. Nur wie man seinen Namen schreibt, das muss der Fridolin halt noch lernen.
Sehr geehrter Herr Geigenberger,
Danke für Ihre ausführliche Erwiderung auf meinen Beitrag.
Sie werfen die Frage auf, wie ich zu meinem Urteil über die Spielschachtel komme. Nun, ich habe fünf Inszenierungen gesehen ( u.a. „Komm, wir fahren zum Mond“ und „Das tapfere Schneiderlein“), und bin in der Tat so anmaßend, mir danach ein Urteil zu erlauben. Mit etwas Erfahrung und kritischem Verstand kann jeder bereits nach drei Produkten einschätzen, wo die Stärken und wo die Schwächen eines Unternehmens sind. Das gilt für Theater genauso wie für Autos, Kleidung oder Brötchen. Ein Narr, der bei dem Bäcker kauft, bei dem ihm die Brötchen dreimal nicht geschmeckt haben.
Dass ich damit Ihnen persönlich als Mensch nicht gerecht werde, stimmt natürlich. Ich verstehe auch, dass Sie nach den zwanzig Jahren, die Sie die Spielschachtel leiten, hoch emotional in der Debatte um die Zukunft Ihres Theaters sind. Dennoch fände ich es – so schwer es sein mag – hilfreich für ein Diskussion, wenn Sie klarer Persönliches und Fachliches voneinander trennen würden. Ich habe Sie in meinem Beitrag nicht persönlich angegriffen. Dieser Eindruck entsteht aber, wenn man Ihre Erwiderung liest. Wie sehr sich beide Ebenen bei Ihnen vermischen, wird deutlich, wenn Sie Ihren Familienhintergrund als Argument für ihr künstlerisches Können anfügen. Wir wissen alle, was aus Goethes Söhnen wurde – Familie ist also (leider) kein Kriterium.
Ihrem Argument – für das Festival SCHÖNE AUSSICHT keine Einladung bekommen zu haben – kann ich nicht folgen, da ich dort andere Kinder- und Jugendtheatermacher erlebte, die ebenfalls nicht eingeladen waren und sich dennoch lebhaft an der Diskussion beteiligten bzw. Impulse aufnahmen (u.a. von den Theatern PattatiPattata – Reutlingen, Die Pfütze – Nürnberg, Mumpitz – Nürnberg). Es ging mir nicht darum, warum die Spielschachtel nicht in Stuttgart gespielt hat, sondern warum Sie als interessierter Theatermacher dort nicht waren. Wie schade, dass Sie diesen Impuls opfern mussten, weil Sie mit Luftikuss vollauf beschäftigt sind.
Auch kann ich nicht verstehen, was die Tatsache, dass die Spielschachtel so viele Vorstellungen spielt, mit der Qualitätsdiskussion zu tun hat, die ich angefangen habe. Wir wissen doch alle, dass Quantität rein gar nichts mit Qualität zu tun hat. Ansonsten würde McDonalds zu den besten Restaurants der Welt gehören.
In diesem Zusammenhang möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, wie widersprüchlich die Haltung vieler Eltern ist, die sich in diesem Internetform zu Wort melden. Denn ich hoffe sehr (für die Kinder und die Eltern), dass die Wünsche der Kinder nicht das alleinige Erziehungsziel der Eltern sind. Wenn sich mein Sohn nur von Gummibärchen und Schokolade ernähren will, dann schreite ich als Vater da selbstverständlich ein. Natürlich bekommt er mal das eine oder das andere und natürlich sehe ich seine leuchtenden Augen und freue mich über seine Freude. Aber mein Erziehungsziel besteht auch nach diesen Momenten darin, ihm eine möglichst breiten Zugang zu unterschiedlichsten Lebensmitteln und Genüssen zu vermitteln.
In Fragen der Kunst- so mein Eindruck beim Lesen diesen Forums – gelten diese pädagogischen Binsenweisheiten nicht. Leuchtende Kinderaugen werden zur Ultima Ratio erklärt. Wer sich auf die Bühne stellt und Schokolade verteilt, wird selbstverständlich erfolgreich sein. Ob das qualitätsvolles Kinder- und Jugendtheater ist, muss wohl nicht diskutiert werden.
Ich freue mich auf einen weiteren sachlichen Austausch und verbleibe
mt freundlichen Grüßen
Fridolin Grün
Hallo!
Nun habe ich hier einige Meinungen gelesen und sage: auch den Luftikuss muß man unterstützen. Doch das kann man nicht mit schönen Worten, sondern nur mit Geld- denn es ist Fakt, dass die Kürzungen durchgeführt wurden.
Wenn nun jeder der Besucher auf dieser Seite 10 Euro, Familien natürlich gemeinsam, spendet, dann kann die Ulmer Spielschachtel weitermachen. Denn es geht nicht nur um die Einrichtung, sondern auch um die Mitarbeiter, die seit Jahren Einsatz zeigen, um für die vielen Besucher einen Traum wahr werden zu lassen.
Luftikuss ist der schönste Spielplatz in Deutschland- also ran und fleißig spenden. Ich werde es am Samstag direkt an der Kasse tun!
Bis dahin viel Spaß
Zunächst einmal eine Frage: Wer liest denn das überhaupt? Machen sich die Stadträte wirklich die Mühe, jede einzelne Meinung dazu zu lesen?? Es würde sich lohnen – vorallem würde es mich interessieren, mit welchen Argumenten sie dann noch der Ulmer Spielschachtel und dem Luftikuss den Hahn zudrehen wollen…!!!
Jedenfalls scheinen die Stadträte alle keine Kinder zu haben, sonst würden sie nicht solche Entscheidungen treffen. Sie scheinen noch nie in die leuchtenden Kinderaugen gesehen zu haben, die Ulmer Spielschachtel und Luftikuss hervorrufen!
Typisch ist mal wieder: Bei den Schwächsten wird gekürzt. Es wird für so viel Schwachsinn jede Menge Geld ausgegeben – aber bei so einem sinnvollen Projekt sparen!
Heutzutage sitzen so viele Kinder vor der Glotze oder am PC (was sich nachgewiesen schädlich auf Kinder auswirkt) – die Ulmer Spielschachtel und der Luftikuss zeigen, dass es noch etwas anderes gibt. Und ausgerechnet diese kulturelle, kreative Alternative soll gestrichen werden… es ist nicht zu fassen!!
Für mich klingt es wie ein Hohn, dass ein Gutachten der Stadt angeblich festgestellt hat, dass die Qualität nicht stimmen würde. Wenn dem tatsächlich so wäre, dann sollen sie bitteschön etwas Bessseres bieten… das dann wahrscheinlich noch mehr Geld kosten würde….!!! Hirnrissig!!!!
Gerade Familien mit weniger Geld haben hier die Möglichkeit, ihren Kindern etwas Gutes zu bieten.
In jedem Fall bin ich froh, dass sich eine Elterninitiative engagiert und ich hoffe sehr, dass wir in den nächsten Jahren unbeschwert Ulmer Spielschachtel und Luftikuss genießen können!!
Jury: “Die Bearbeitung von klassischen Stoffen der Kinderliteratur (Grimm, Busch) vermochte dramturgisch nicht zu überzeugen. Es war der Jury nicht ersichtlich, warum gerade dieser Stoff in dieser Form für dieses Publikum gezeigt wurde. Die Geschichten verblieben in einer pseudohistorischen Distanz, die dramaturgisch nicht begründet oder gebrochen wurde und keinerlei Bezug zu der Lebenswelt der Kinder aufwies.”
Das ist ein kleiner Ausschnitt aus dem “Gutachten” der drei Juroren. Mal ehrlich, jemand der Wortkonstruktionen erfindet wie: “pseudohistorische Distanz, die dramaturgisch nicht begründet oder gebrochen wurde…” ist so Jemand in der Lage sich in ein Kind hinein zu versetzen? Mir scheint das völlig abgehoben und realitätsfern, bar jedes gesunden Menschenverstandes und nur darauf bedacht geistigen Durchfall zu produzieren um Eindruck zu schinden. Und der Stadtrat kommt aus dem Nicken gar nicht raus, ohne sich eine eigene Meinung zu bilden.
Meine drei Kinder hatten jedenfalls kein Problem mit pseudohistorischer Distanz, die dramaturgisch nicht begründet oder gebrochen wird, ihnen und uns hat es gefallen und zwar sehr.
Es war der Jury nicht ersichtlich,… heisst es in dem Gutachten, sie geben also zu, dass sie von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Warum fragt man nicht jemanden der sich mit sowas auskennt, meine Kinder zum Beispiel, oder hunderte von anderen Kinder. Für wen wird denn so ein Theater angeboten? Doch nicht für Theaterkritiker die den Parasymbolismus eines Alfons Jondraschek schätzen, sondern für Kinder wie du und ich. Also warum fragt man nicht die Zielgruppe. Wenn ich wissen will was meine Kinder gerne essen, dann ruf ich doch nich bei Johann Lafer an, dann frag ich doch auch die Kinder, und ich muß damit leben das es Pommes mit Fischstäbchen gibt.
Und was macht der Stadtrat? Der sagt: nee, für Pommes mit Fischstäbchen geben wir kein Geld aus, da essen wir lieber gar nix! Und jetzt müssen die Kinder “kulturell verhungern”
Also gut, gehen wir halt Power Rangers und Poke Mon gucken, aber wenn meine Kinder in ein paar Jahren dauerbesoffene Steinewerfer sind, dann schmeiß ich mit, auf’s Rathaus.
Wir mit unseren beiden Kindern (3 und 5 Jahre alt) freuen uns jedes Jahr aufs Luftikuss. Es ist eine Einrichtung, die Ulm für Familien besoders attraktiv und wohnenswert macht. Mit Bestürung haben wir nun erfahren, dass es heuer zum letzten Mal stattfinden soll.
Ohne Luftikuss ist Ulm für Famillien ärmer!!!
Wir glauben nicht, dass dies im Interesse der Stadt sein kann.
KInder sind unsere Zukunft- so heißt es immer in der Politik.
Die Zeichen, die die Stadt Ulm setzen will, indem sie die Förderung des Luftikuss drastisch reduziert, schadet allen Bürgern.
Der Luftikuss ist Lebensqualität für Eltern und Kinder. Und es ist ein großes Stück Kultur für Kinder. Hier haben sie Spaß, sind an der frischen Luft und spielen gemeinsam -leben Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft der Kinder – eine Gemeinschaft der Eltern, für die der Luftikuss ein wichtiger Treffpunkt geworden ist. Ich kenne kein vergleichbares Angebot in Ulm, das soviele Menschen – klein und groß so miteinander verbindet. Als Eltern von drei Kindern haben wir keine Zeit ins Ulmer Theater oder ins Museum Weishaupt zu gehen. Für uns ist der Luftikuss Kultur!
Überhaupt daran zu denken die Mittel für den Luftikuss zu reduzieren, ist für uns ein Schlag ins Gesicht und zeigt uns, wie weit man noch davon entfernt ist, wirklich Kinderfreundlichkeit zu leben und den Eltern zumindetstens ein Stück Wertschätzung entgegen zu bringen. Wir hoffen es kommt nicht soweit!
Familie Wittmann
Wiblingen
Sehr geehrter Herr Grün,
Danke für Ihren ausführlichen Beitrag. Ihr pauschaler Rundumschlag gegen die Ulmer Spielschachtel als Kinder- und Familientheater ist faszinierend und legt nahe, dass Sie sich gründlich mit dem Repertoire der Spielschachtel auseinander gesetzt haben. Gerne sind wir zu einem detaillierten Fachgespräch mit Ihnen bereit, was nicht nur die Gesamtkonzeption der Spielschachtel betrifft sondern auch die künstlerische Gestaltung der sicher von Ihnen zahlreich besuchten Stücke (welche waren es denn?) Dass wir an den genannten Theatertagen in Stuttgart nicht teilgenommen haben liegt daran, dass wir
a) keine Einladung erhalten haben und
b) hier in Ulm täglich absolut volles Programm mit Luftikuss haben.
Welches Kindertheater, das Sie kennen, hat innerhalb von 9 Wochen so viele Theatervorstellungen und Theaterbesucher? Wir haben in den 9 Wochen 12 verschiedene Stücke im Spielprogramm, 3 Premieren, davon 1 Premiere von unserem Jugendkurs, zzgl. Aufführungen von unserem Kinderzirkus zzgl. weiterem Abendvorstellungsprogramm.
Interessant wäre es für den Leser dieses Internetforums sicher auch, wenn Sie sich mehr als nur mit Ihrem Namen vorstellen würden.
Wenn Sie diese Elterninitiative nun mit dem Hinweis beschwichtigen wollen, dass viele Bürgerinititiativen der 70er und 80er Jahre heute als antiquiert erscheinen, so vergessen Sie doch bitte nicht, dass ebenso viele Kunstkonzeptionen, einst als das non plus ultra der kulturtragenden Schicht deklariert, heute als kalter Kaffee belächelt werden.
Seien Sie sicher, dass wir im Laufe der über 20 Jahren oft die Gelegenheit genützt haben, uns mit Theaterpädagogen, Kritikern und Theaterfachleuten über unsere Arbeit zu unterhalten. Uns Angst oder Naivität nachzusagen finde ich nach so vielen Jahren des permanenten Stehens in der Öffentlichkeit als geradezu putzig!
Was den Begriff Überheblichkeit betrifft, so frage ich mich ganz einfach auf wen der hier zutrifft?!
Allerdings sehen wir uns als Spielschachtel nicht verpflichtet, uns dem Kunstdiktat irgendwelcher Lobbyisten zu unterwerfen. Wir machen das Theater, das wir im lebendigen Diskurs mit unserem Publikum für wichtig und richtig halten. Dass es uns gelungen ist, mit dieser unserer Konzeption viele Menschen zu inspirieren, dürfte Ihnen nicht entgangen sein. Schließlich bedeutet eine Zuschauerzahl von über 600.000 von denen viele auch von weit her extra zu uns nach Ulm kommen und die uns oftmals über viele Jahre treu blieben, dass wir ein wichtiges Kulturangebot für die Gesellschaft bieten. Oder wollen auch Sie behaupten, dass dies alles nur dumme und fehlgeleitete Menschen sind, die Mangels anderer Angebote gezwungen sind, das miserable und im künstlerischen Sinne völlig überholte Angebot der Ulmer Spielschachtel wahrnehmen zu müssen?
Was meine persönliche Auseinandersetzung mit der Kunst anbetrifft, so habe ich diese nicht nur studienmäßig fundiert, sondern sie gehört schon von frühester Kindheit zu meiner Biografie, da ich aus einer Künstlerfamilie stamme, die über mehrere Generationen hinweg überregional wirkte.
Gerne unterhalte ich mich mit Ihnen deshalb auch über das Thema “Kunst als Inspirationsquelle der Gesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts konkret bezogen auf Kinder- und Jugendtheater”.
Christoph Geigenberger, Leiter der Ulmer Spielschachtel
Liebe Elterninitiative,
gesellschaftliches Engagement ist großartig und wünschenswert. Es kann ein wichtiges Korrektiv sein und wir brauchen es für eine lebendige Demokratie. Die historische Erfahrung der 70er und 80er Jahre lehrt aber auch, wie leicht gesellschaftliches Engagement in die Falle der Emotionalität tappt. (Heute belächeln wir überfeminisierte Männer, BH-verbrennende Frauen und antiautoritäre Kindergärten, in denen Kinder die Einrichtung demolieren dürfen.) Das Thema Kinder bietet sich für solch eine Emotionalisierung extrem an, wie auch dieses Portal deutlich macht. Und sicherlich ist LUFTIKUSS eine schöne, erhaltenswerte Einrichtung.
Die kulturpolitischen Hintergründe die zur Kürzung der Zuschüsse für die Spielschachtel geführt haben, sind aber deutlich komplexer als ein Kinderlachen. Der Kulturausschuss der Stadt Ulm hat sich die Aufgabe gesetzt die Qualität des Kinder- und Jugendtheaterangebots in der Stadt Ulm zu heben. Dies ist, das muss man betonen, ein großartiges, geradezu visionäres kulturpolitisches Ziel, und die Stadt Ulm kann stolz darauf sein, Kulturpolitiker mit solchen Zielen zu haben.
Natürlich stellt sich sofort die Frage, was Qualität in diesem Zusammenhang heißt. Einen guten Eindruck davon konnte man in der letzten Woche in Stuttgart auf dem Internationalen und Baden-Württembergischen Kinder- und Jugendtheaterfestival SCHÖNE AUSSICHT gewinnen (http://www.jes-stuttgart.de/festivals/index.html). Hier traf sich die Spitze der europäischen Kinder- und Jugendtheaterszene. Die SPIELSCHACHTEL ließ sich auf diesem Festival, das dem Erfahrungsaustausch auf regionaler Ebene dient, nicht blicken. Das ist bedauerlich, weil es sicherlich geholfen hätte, den eigenen Anspruch und die eigenen Fähigkeiten im Kontext mit anderen Fachleuten kritisch zu hinterfragen. Bei den öffentlichen Diskussionen hätten die Mitarbeiter der SPIELSCHACHTEL lernen können, über welche ästhetischen Fragestellungen in der Kunst gerade debattiert wird, und sie hätten begreifen können, dass in der SPIELSCHACHTEL davon zur Zeit nichts zu sehen ist. Die künstlerischen Konzepte, die Herr Geigenberger und sein Team verfolgt, sind, das wurde auf SCHÖNE AUSSICHT sehr deutlich, vollkommen überholt. Kein Kinder- und Jugendtheater in Baden-Württemberg (von den Internationalen ganz zu schweigen) hat auch nur annähernd ein so niedriges künstlerisches Niveau wie die Spielschachtel. Sich diesem Diskurs nicht zu stellen (und damit die eigene Arbeit radikal kritisch zu hinterfragen) zeugt für mich nicht nur von großer Naivität, Angst oder Überheblichkeit (das Passende bitte aussuchen) sondern auch von einem vollkommen unkünstlerischen Ansatz. Denn nur in der Reibung mit anderen kreativen oder gesellschaftlichen Impulsen entsteht wahre Kunst.
Ich würde mir wünschen, dass in die hochemotionale Diskussion um die SPIELSCHACHTEL und um LUFTIKUSS etwas mehr Fachwissen einzieht. LUFTIKUSS ist gut und schön und erhaltenwert! Öffentlich geförderte Kultur für Kinder- und Jugendliche kann und muss einem deutlich höheren Maßstab genügen!
Friedolin Grün
Mein Name ist Leander Badura, ich bin 14 Jahre alt und habe mein halbes Leben mit der Ulmer Spielschachtel verbracht. Ich war in der zweiten Klasse als Erkki Airikkala, ein damaliges Spielschachtelmitglied, in unsere Klasse kam und fragte, wer Lust habe Theater zu spielen. Mit einigen Anderen meldete ich mich. Und so begann es. Mein erstes Stück war “Die Wurzelkinder” im Luftikuss zusammen mit einigen aus meiner Klasse und ich habe bis heute immer wieder mitgespielt (u. a. “Der kleine Wassermann”, “Die kleine Hexe”, “Conni und der Liebesbrief”, “Tom Sawyer”). Die Ulmer Spielschachtel hat eine Leidenschaft in mir geweckt: Theater! Lange Zeit war es mein Traum, Schauspieler zu werden und die Ulmer Spielschachtel half mir dabei, diesen Traum zu verwirklichen. All meine Theaterkenntnisse habe ich der Ulmer Spielschachtel zu verdanken. Es ist eine wunderbare Institution in dieser Stadt, das Alte Theater ein Ort an dem man für eine Stunde als Zuschauer alle Sorgen vergessen kann. Und ich darf darauf hinweisen, dass es uns als einziges Kinder- und Jugendtheater gelungen ist einige der “schlimmsten” Schulen zu “zähmen”. Denn entgegen aller Vorwürfe gab es sehr wohl Schulvorstellungen und jedes Mal waren Kinder und Erwachsene hellauf begeistert.
Und das alles soll jetzt zu Ende gehen!! Nein, Nein, Nein und nochmals Nein! Das darf einfach nicht sein und deswegen unterstütze ich diese Arbeit voll und ganz und hoffe, dass alles ein gutes Ende findet und diverse Politiker einsichtig werden.
Als wir vor Jahren von Stuttgart nach Ulm gezogen sind haben wir zwar keine Betreuungsplätze für unsere kleinen Kinder vorgefunden, sondern zwei wunderbare Einrichtungen: Die Spieleschachtel und der Luftikuss unter Leitung von Herrn Geigenberger. Unsere Kinder haben beides geliebt und wir Eltern haben bei jeder Gelegenheit das Programm wahrgenommen. Dank dieser Einrichtung haben wir in Ulm mit unseren Kindern unsere Heimat gefunden. Jetzt wird irgendeine unabhängige Jury benützt, um der Spieleschachtel und dem Luftikuss den Geldhahn zuzudrehen und mit dem Geld andere Einrichtungen zu fördern.
Dank der Pädagogik der Spieleschachtel und dem Luftikuss haben sich unsere damals noch ganz kleinen Kinder zu begeisterten Kindertheatergängern entwickelt. Für uns war das bestehende Konzept ohne Zweifel eine ganz wunderbare Sache!!!!!!!!!
Für meine Kinder und mich ist es jedes Jahr eine freudige “Pflicht” ins Luftikuss zu gehen.
Sobald die ersten Plakate aushängen, werde ich auch schon gelöchert wann wir ins Luftikuss gehen können. Sowohl meine Kinder wie ich lieben es in der wunderschönen, gelassenen und liebevollen Atmosphäre einen Nachmittag zu verbringen.
Es war für mich schon eine herbe Enttäuschung zu hören, daß man im alten Ulmer Theater die Aufführungen der Ulmer Spielschachtel gestrichen hat. Ich bin auch innerlich zutiefst erbost darüber, daß eine Kommision in einem Gutachten über die Schließung des alten Ulmer Theaters entscheidet, und der Ulmer Gemeinderat “stillschweigend” dem Vorhaben stattgibt. Hat da jemand die Kinder oder die Eltern gefragt wie sie die Theaterstücke finden?
Da uns nun schon dieses Stück Kindheitsglück genommen wurde sagen wir deutlich “NEIN” zur Schließung vom Luftikuss,
Wir sagen “Nein” zur Kürzung der Gelder da auch weiterhin die Angestellten bezahlt werden müssen,
“NEIN” zu Wegnahme eines kostenlosen Spielparadieses
“NEIN” zur Steichung eines Spielplatzes mit Bastelecke, den es so nirgendwo in Ulm zu finden gibt.
Das Luftikuss soll in seiner bisherigen Form weiterhin für die Ulmer bestehen bleiben.
Wir denken, dass es in Ulm und Umgebung genug verwahrloster Spielplätze gibt, die von Eltern und Kindern nur sehr wenig bis gar nicht genutzt werden. Die Gründe hierfür sind vielfältig.
Nur nun hat man in Ulm ein einmaliges Projekt wie die “Ulmer Spielschachtel” bzw. den Luftikuss, wo Kinder sich kreativ entfalten können und die Eltern getrost die Kleinen mal “laufen lassen ” können und das soll nun wegen finanzieller Gründe geschlossen werden?
Uns fehlen die Worte – Geld scheint ja damit nur für Prestigeobjekte wie Glaspyramiden, neue Mitten oder Stararchitektendenkmäler da zu sein. Aber an Einrichtungen für Kinder und auch Jugendliche fehlt es an allen Ecken und Enden. Kein Wunder!
Dabei ist die verhältnismäßig geringe Investition in unsere Kinder eine Investition für die Zukunft! Und sollte den Herren (und Damen) Verantwortlichen die Einrichtung nicht “pädagogisch wertvoll genug” sein, dann sollten sie lieber mehr Geld dafür springen lassen, um die nach ihrer Ansicht nach zu verbessern, als ständig nur ersatzlos zu kürzen oder zu streichen.
Wir jedenfalls sind gerne im Luftikuss und wir hoffen auch, dass es dieses Angebot auch noch für unsere Enkel geben wird.
Liebe Politiker: Denkt nicht immer mit dem Rotstift, sondern denkt auch mal weiter wie nur eine Regierungsperiode!
Geld wird wahrlich an anderen Stellen nutzlos verbraten. Warum müssen dann immer die gesellschaftlichen und kulturellen Einrichtungen darunter leiden?
Familie Vecchiatto
Völlig unverständlich, was da abläuft!
meine Kinder, 3 und 5 Jahre alt, lieben den Luftikuss und seine Zeltvorstellungen.
Auch mich selbst hat so manche Zeltvorstellung in ihren Bann gezogen und/oder zum Lachen gebracht.
Ein Angebot wie das vom Luftikuss ist eine Aufwertung Ulms und somit erhaltenswert.
Ich denke, die verantwortlichen sollten sich in die Lage eines Kindes versetzen oder ganz einfach die Knder befragen!!
Natürlich gibt es Dinge, von denen Kinder begeistert sind, Eltern hingegen gar nicht so sehr (z.B. Computerspiele spielen oder mit Süßigkeiten und ohne Zähneputzen ins Bett gehen). In diesen Fällen bieten die Eltern dann Widerstand.
Was aber im Fall vom Luftikuss? Eltern UND Kinder sind begeistert!
Kann das dann falsch sein?
In der Hoffnung auf ein weiteres Bestehen, damit ich meinen kindern nicht nächstes Jahr erklären muß, warum wir nie wieder zum Luftikuss gehen können,
Richard Bunce
Ich bin Mutter zweier Kinder (heute 14 und 17) und wir waren jahrelang begeisterte Besucher des Luftikuss sowie der Ulmer Spielschachtel.
Diese Einrichtung hat uns mit ihren kindgerechten Theaterstücken und dem liebevollen Spielgarten immer wieder wundervolle Erlebnisse geschenkt.
In unserer schnelllebigen, konsumorientierten Zeit, in der sich die Freizeitgestaltungen unserer Kinder extrem verändern und ihre Träume und Bedürfnisse immer kürzer kommen, sind Angebote wie die Ulmer Spielschachtel extrem wichtig. hier können sie sich auf der Spielwiese des Luftikuss mit ihren tollen Möglichkeiten austoben, in der Bastelecke ihre Kreativität entdecken und von den Abenteuern der Theaterstücke träumen und lernen.
Wir wohnen ca 15 km von Ulm entfernt und für uns war es immer wieder ein großes Ereignis Theaterstücke der Ulmer Spielschachtel oder das Luftikuss zu besuchen.
Noch heute erinnere ich mich so gerne an all die wunderschönen Märchen und Geschichten, die ich zusammen mit meinen Kindern angeschaut habe.
Hierbei sei betont, dass mir immer wider aufgefallen ist, wie liebevoll inszeniert und kindgerecht die Stücke dargeboten wurden. Nichts wirkte künstlich oder aufgesetzt, sondern in meinen Augen immer pädagogisch sehr wertvoll.
Wie schön war es immer wieder mit anzuschauen, wie die vielen kleinen Besucher bei dem Bühnengeschehen mitfieberten.
Haben das die Juroren, die die Ulmer Spielschachtel beurteilt (verurteilt) haben, eigentlich nicht gesehen?
Anhand ihrer Beurteilung kann ich mir wirklich nicht vorstellen, dass sie selbst Kinder haben. Welche Kriterien haben für sie gezählt? Sagen all die vielen jahrelangen begeisterten Besucher der Ulmer Spielschachtel nicht genung über ihre künstlerische Fähigkeit aus?
Für mich ist die Ulmer Spielschachtel mit keiner anderen Einrichtung für Kinder diesen Alters vergleichbar.
Mein Dank und meine Bewunderung gelten diesem Team, das mich mit ihrem Einsatz und ihrer Kreativität immer wieder aufs Neue begeistert hat.
Dieses Kinder- und Jugendtheater ist ein unverzichtbarer Bestandteil des kulturellen Angebots der Stadt Ulm und muss weiterhin entsprechend gefördert werden!!!
Also, meinen Kindern und auch mir würde der Luftikuss mit seinem Theater dem Herrn Geigenberger samt Zylinder und dem ganzen Spiel- und Bastelangebot sehr fehlen. Aber so weit will ich gar nicht denken müssen!
Das Angebot an Spielgeräten und Bastelmaterialien läd in freier Form ein sich zu erproben und verschiedenes auszuprobieren. Die Veranstaltungen im Zelt sind bei allen sehr beliebt.
Es ist meinen Kindern herzlich egal was irgendwelche Erwachsenen über das dargebotene Theater resümieren. Sie leben in den dargebotenen Geschichte und löchern mich wochenlang mit Fragen zu der Geschichte von der schönen Lau, bestehen auf eine Fortsetzung als Gutenachtgeschichte und spielen hingebungsvoll Selbsterfundenes in Anlehnung an das Gesehene und Gehörte. Hier werden Phantasiekräfte in ihrer vitalen Schaffenskraft beflügelt und Kindern neue Anregungen angeboten ohne pseudopädagogischen Zeigefinger und moralinsaurem Unterton. Das empfinde ich als ausgesprochen wohltuend.
Wir werden auf jeden Fall auch weiterhin alles uns Mögliche tun dieses Kleinod der Ulmer Kulturszene zu erhalten und wünschen allen Mitstreiter/innen gute Argumente (die liegen ja wirklich auf der Hand) und viel Kraft!
Kjerstin Wedegärtner
Liebe Retter von Luftikuss,
wir waren mit den besten 72 Talenten und den Präsidenten der Sportfachverbände Ende April in Ulm zu Gast bei Luftikuss. Allen hat es super gefallen. Jeder sagte: soetwas sollte es in anderen Städten in Württemberg auch geben. Und dann am anderen Tag die Hiobsbotschaft Luftikuss muss sterben. Eine unglaubliche Sache. So eine familienfreundliche Einrichtung, so eine Beschäftigungsvielfalt und soviel Herz der Verantwortlichen soll nicht mehr gefördert werden und das im Zeitalter wo tausend Aktionen gestartet werden Kinder zur Bewegung zu bringen und vom Fernseher weg zu bringen? Wo ist da die Logik? Unser Minister ist Schirmherr der Aktion Kinderland – und in Ulm macht man ein wirkliches Kinderland einfach platt!
Sabine Malecha
GENO-Verband Stuttgart
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich kannte “Luftikuss” bis vergangenem Wochenende gar nicht und rein zufällig war ich mal in Ulm und wir spazierten an dem Zirkus / Spielplatz vorbei und waren begeistert das es in der heutige ZEit möglich ist auch ohne viel lauter “Discomuzik” und ohne “höher, weiter, schneller” die Kinder, aber auch die Erwachsene zu begeistern. Es war so eine schöne, gemütlicher und selbst beruhigende Atmposphäre was uns dazu veranlasst hat, einfach mal kurz zu bleiben (4 Erwachsene die überhaupt keine Kinder haben:-) und haben das einfach genossen.
Wir als Hotel – Novotel München Messe – sind eine sehr kinderfreundliche Hotelkette und so kam die Idee ob dieses Zirkus mit Spielplatz vielleicht auf Rundreise durch Deutschland geht, ich kannte “luftikuss” bis dahin nicht, habe dann aber vernommen das dieses ein Ulmer Institution ist und das AUCH BLEIBEN SOLL.
Bitte kämpfen Sie dafür um so ein einzigartiges Projekt zu erhalten, wir hier in München sind NEIDISCH und würden uns wünschen das es so etwas hier geben würde.
Ich wünsche viel Erfolg.
Jan Heringa
General Manager
Novotel München Messe
Ich bin jetzt sechs Jahre alt und mit der Spielschachtel aufgewachsen. Im Winter bin ich oft im Alten Theater und im Sommer beim Luftikuss. Es macht so viel Spaß, dort zu spielen und zu basteln!! Bitte nehmt uns das nicht weg!!!
unsere Tochter erlebt dieses Jahr mit großer Begeisterung ihre erste Luftikuss-Saison-hoffentlich nicht die letzte!!!
Es wäre so schade um diese Möglichkeit, entspannt und kostengünstig einen Nachmittag in der Friedrichsau zu verbringen und zu beobachten, mit welcher Freude Kinder aller Altersklassen mit wunderbar altmodischen Hilfsmitteln Geschicklichkeit und Gleichgewichtssinn trainieren, dabei Kontakte knüpfen und einen Riesenspaß haben.
Der Luftikuss macht für Familien einen Teil der Lebensqualität in Ulm aus -das soll so bleiben!
Sehr geehrte Damen und Herren,
als Großeltern von 4 Enkeln durften wir mit diesen zusammen viele schöne, auch lehrreiche Stunden bei Luftikuss und Theater erleben, die wir nicht missen möchten.
Unsere Enkel waren jahrelang immer begeistert und fühlten sich stets gut aufgehoben.
Sie waren zum Teil selbst viele Jahre lang aktiv mitwirkend dabei. Hierbei lernten sie auch Disziplin und sich in Ensembles einzuordnen.
Uns ist nicht klar, warum das alles plötzlich nichts mehr Wert sein soll, kamen doch Jahr für Jahr ständig ganze Schulklassen und Kindergartengruppen zu den Vorstellungen im alten Theater und im Luftikusszelt. Allein der unentgeltliche Aufwand, den die Akteure (Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren) auf sich nehmen mit Proben, Zeitaufwand und der unermüdliche Fahrdienst von Eltern und Großeltern stellt ein hohes Maß an Idealismus dar.
All die Kinder, die zu den USS-Vorführungen mit großer Freude kamen, waren für viele Stunden vom Fernseher und dem Computer “befreit”.
Wir bitten die Verantwortlichen, sich ein unvoreingenommenes Bild von der Sache zu machen. Bitte, erhalten Sie diese Einrichtungen der Ulmer Spielschachtel
Theater und Luftikuss
für die Kinder im Raum Ulm, sie werden es Ihnen danken!
Stellungnahme der Grünen Fraktion
Zuschusskürzung Ulmer Spielschachtel
Der Ulmer Gemeinderat – Fachbereich Kultur – hat in seiner Sitzung am 14. Dezember 2007 die für den Bereich Kinder- und Jugendtheater festgelegten Betrag von 245.000 Euro auf die in diesem Bereich tätigen Einrichtungen verteilt. Ein Restbetrag von rund 30 000 Euro wurde für Projektförderung zurück gehalten und gesondert vergeben. Für diese Projektförderung durften alle im Bereich Kinder- und Jugendtheater tätigen Institutionen gesondert Anträge einreichen – diese Chance haben einige Institutionen genutzt.
Der Ulmer Gemeinderat hat sich im Vorfeld von seiner bisherigen Praxis verabschiedet, den Einrichtungen die in den vergangenen Jahren schon fast automatisch mehr Geld bekommen haben diese Zuschüsse einfach weiter zu gewähren.
Erklärter Wille des Ausschusses und auch der Grünen Fraktion war es auch neuen Initiativen und Institutionen eine Chance zu geben, Zuschüsse zu bekommen und darüber hinaus auch eine inhaltliche Bewertung des Angebotes vorzunehmen.
Hilfestellung bei der inhaltlichen Bewertung der eingegangenen Anträge für die nächsten drei Jahre (Ensembleförderung) lieferte eine, bei namhaften Kinder- und Jugendtheaterexperten in Auftrag gegebene Stellungnahme zur Kinder- und Jugendtheaterlandschaft in Ulm.
Auf der Grundlage dieser Kriterien – auch neuen Einrichtungen eine Chance zu geben und eine inhaltliche Bewertung vorzunehmen, wurde mit den Stimmen aller Fraktionen – SPD, CDU, FWG und Grüne Fraktion beschlossen:
Zum ersten Mal die Bühne ( http://www.diebuehne-ulm.de) mit 25 000 Euro jährlich, zum ersten Mal das erste Ulmer Kasperle Theater (www.kasperletheaterulm.de) mit 7000 Euro jährlich und die Kindertheaterwerkstatt (www.kinder-theater-werkstatt.telebus.de) zum ersten Mal mit 2500 Euro jährlich zu bezuschussen. Das Akademietheater (adk) hat nach Meinung der Jury das größte künstlerische Potential – deshalb wurde beschlossen dort jährlich mit 100 000 Euro
den Kinder- und Jugendtheaterbereich zu bezuschussen.
Vernichtend war die Beurteilung der Ulmer Spielschachtel.
Wenn der Gemeinderat der Jury gefolgt wäre, hätte es hierfür überhaupt kein Geld mehr geben dürfen.
Nicht zuletzt mit Verweis auf das Angebot Luftikuss hat der Ausschuss beschlossen der Ulmer Spielschachtel trotz dieser Bewertung im Jahr 2008 80 000 Euro, im Jahr 2007 65 000 Euro und im Jahr 2010 weitere 55 000 Euro zu überweisen, um vor allem das Angebot Luftikuss sicher zu stellen.
Ausdrücklich sei darauf hingewiesen, dass sich der Ausschuss nicht mit Luftikus sondern nur mit dem Angebot der Ulmer Spielschachtel- wohlwissend, dass dies nicht in Gänze zu trennen ist –auseinandergesetzt hat.
Die Ulmer Spielschachtel – ein privat geführtes Unternehmen, kein gemeinnütziger Verein oder eine Elterninitiative- bekommt seit vielen, vielen Jahren den weitaus größten Brocken aus dem Etat der freien Kinder- und Jugendtheater. Der Betrag wurde kontinuierlich erhöht.
Im Jahr 1992 bekam die Spielschachtel beispielsweise 80 000 DM – im Jahr 1994 waren es 90 000 DM und im Jahr 1999 bekam die Spielschachtel 45 000 Euro für die Spielschachtel und 15 000 Euro für das Angebot Luftikuss.Seit 2004 stehen 95 000 Euro im Haushaltsplan, die 2x außerplanmäßig und einmalig noch um weitere 20 000 Euro erhöht wurden.
Wer den Haushaltsplan der Stadt aufmerksam liest wird darin wenige freie Institutionen finden, deren Zuschüsse in den letzten Jahren mehr als verdoppelt wurden.
Herr Geigenberger, als Leiter der Spielschachtel hat mittlerweile sein Engagement im alten Wagnertheater komplett gekündigt – im „Wohin in Ulm“ hat er ferner bekannt gegeben, dass im Jahr 2008 zum letzten Mal Luftikuss stattfindet. Anträge auf Projektförderung wurden von Herrn Geigenberger zurück gezogen. Das Thema mehrwöchige Familienaktion in der Friedrichsau unter der Ägide von Herrn Geigenberger ist also definitiv abgeschlossen.
Wir sind der Überzeugung, dass ein mehrwöchiges, anspruchsvolles Familienprogramm in der Friedrichsau mit einem Zuschuss von 30 000 oder 40 000 Euro auf jeden Fall zu stemmen ist – wobei Zuschuss natürlich (wie auch bei allen anderen Zuschussempfängern) nicht bedeutet, dass alles von der Stadt bezahlt wird.
Da sich die Ulmer Spielschachtel dazu nicht in der Lage sieht, muss, so unser Vorschlag ein solches Angebot ausgeschrieben werden. Wir sind davon überzeugt, dass sich andere Anbieter finden werden, die ein gutes Programm auf die Beine stellen können.
Sollte sich aus den Besucherinnen und Besuchern heraus eine Gruppe aktiver Eltern zusammenfinden, die sich beispielsweise als eingetragener Verein, verbunden mit ehrenamtlichem Engagement, nach dem Vorbild des Ulmer Zelts, an die Aufgabe wagen ein mehrwöchiges Spiel- und Theaterangebot für Familien in der Friedrichsau auf die Beine zu stellen – können wir uns bei einem nachvollziehbaren Konzept sehr gut vorstellen eine solche Initiative auch mit einem angemessenen Zuschuss zu unterstützen.
Hallo liebe Freunde der Ulmer Spielschachtel,
wir sind zwar nicht aus dem Landkreis Ulm, sondern aus dem benachbarten Landkreis Günzburg. Aber LUFTIKUSS ist über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt!!
Wir besuchen sehr gerne im Frühjahr den Luftikuss und geniessen auch die Vorstellungen im Zelt mit unseren Kindern. Die Spielwiese kommt bei unseren Kindern auch sehr gut an.
Es wäre wirklich schade, wenn es an finanziellen Mitteln fehlt, um diesen LUFTIKUSS
nicht weiter betreiben zu können. Gerade in der heutigen Zeit wird Kinderbetreuung, Spielplätze, Betreuung usw. gross geschrieben, aber wenn es dann um die Zuschüsse geht, wird an diesen Stellen zuerst gespart.
Deshalb unser Aufruf: LUFTIKUSS soll weiter bestehen und bezuschußt werden.
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind seit Jahren begeisterte Luftikussgänger und möchten, dass der Luftikuss auch in Zukunft die Friedrichsau mit den Kindern belebt!!!!
Mit freundlichen Grüßen
Michaela Güttinger
Wir wohnen 35km von Ulm entfernt, jedoch gehört der Luftikuss zu unserem jährlichem Frühlingsprogramm dazu. Wir haben 2 Kinder 2 1/2 und 5 1/2 und die haben auch dieses Jahr jede Menge Spaß gehabt, so dass wir einen weiteren Besuch eingeplant haben.
Wir hoffen sehr, dass durch diese Elterninitiative und die geplanten Aktionen die Entscheidung des Stadtrats sich ändert.
Ulm als Familien- und Kinderfreundliche Stadt würde durch den Verlust der Ulmer Spielschachtel und dem Luftikuss eine wesentliche Einrichtung und Attraktion verlieren. Der Charme und Flair von der Einrichtung “Luftikuss” ist einmalig – und v.a. ganz ohne Kommerz – bezahlbarer Freizeitspass an der frischen Luft – wo gibts denn sonst was in der Art.
Traurig, dass ein Gutachten von Experten mehr zählt als lachende Kinderaugen!!!
Alle die sich so aktiv für den Luftikuss stark machen wünsche ich noch viel Kraft, Mut und viel Erfolg.
Familie Schwiebert
Ich heiße Judith Manusch, bin 17 Jahre alt und bin seit meinem 8. Lebensjahr Mitglied der Ulmer Spielschachtel. Zuerst war ich in der Zirkusschule Pepperoni Pfefferkorn. die mir immer sehr viel Spaß gemacht hat. Wir haben unter anderem gelernt zu jonglieren, Einrad zu fahren und auf dem Seil zu laufen und waren immer unheimlich stolz auf unsere Aufführungen abends im Luftikuss. Darüber hinaus habe ich dort neue Freunde gefunden, mit denen ich eine tolle Zeit verbracht habe.
Mit 10 Jahren habe ich meine erste Rolle in einem Theaterstück der Ulmer Spielschachtel bekommen und habe bis heute in vielen weiteren Stücken im alten Theater sowie im Luftikuss mitgewirkt.
Denke ich an diese Zeit, denke ich zum Beispiel an die Proben, bei denen ich so vieles über Disziplin, Konzentrationsfähigkeit und Gemeinschaftssinn erfahren habe. Ich denke an die große Aufregung vor den Aufführungen und das unglaubliche Gefühl wenn der Vorhang aufgeht und der Saal ausverkauft ist. Bei diesen Aufführungen habe ich gelernt über meinen eigenen Schatten zu springen, Selbstbewusstsein zu entwickeln und neue Seiten an mir zu entdecken. Die Wichtigkeit dieser Fähigkeiten wurden mir immer wieder im Alltag, vor allem in der Schule bei Referaten, bewusst und waren mir immer sehr hilfreich.
Natürlich denke ich auch an den großen Schlussapplaus und die Erleichterung und die Freude nach dem Stück. Außerdem werde ich nie die lachenden Kindergesichter nach der Aufführung vergessen, ihre Begeisterung für die Stücke, ihre großen Augen und die Freude wenn sie Pippi Langstrumpf oder der kleinen Hexe persönlich die Hand geben durften.
Für mich ist die Ulmer Spielschachtel zu einer zweiten Familie und Christoph Geigenberger und Sabine Wieland zu großen Vorbildern geworden. Durch die Ulmer Spielschachtel habe ich eine große Liebe zum Theater entwickelt und ich will nun nach dem Abitur auf eine Schauspielschule gehen um meinen Berufswunsch Schauspielerin zu verwirklichen.
Für mich und für Ulm wäre der Verlust der Ulmer Spielschachtel unvorstellbar!!!
Wir können nicht verstehen, dass es solche Einrichtungen für Kinder wie der Luftikuss und die Ulmer Spielschachtel nicht mehr geben wird, weil Politiker die Fördergelder streichen!
Der Luftikuss ist eine Veranstaltung für Kinder, die meiner Meinung nach sehr einzigartig ist. Die Kinder können so viele Dinge ausprobieren und lernen miteinander zu spielen. Der Luftikuss ist nicht nur zum Spielen und Toben da, sondern auch zum Lernen. Hier wird geziehlt Motorik, Fähigkeiten, Geschicklichkeit und Sozialverhalten geprobt, auf ganz verschiedenen Ebenen. Wo kann die Stadt Ulm sonst so ein vielfältiges Angebot nachweisen? Kann es sich eine Stadt wie Ulm überhaupt leisten, auf so ein Ereignis zu verzichten?
Meiner Meinung nach, gibt es viel zu wenig Angebote in Ulm für Kinder und nun soll es dies auch nicht mehr geben!
Meine Tochter wird sehr traurig sein, wenn es den Luftikuss nicht mehr geben wird. Sie kann es jedes Jahr kaum erwarten, bis es soweit ist.
Ich hoffe, dass die Politiker nochmal umdenken! Vielleicht sollten sie mal selbst dorthin gehen und sich von der Atmosphäre und dem Angebot bezaubern lassen. Ich bin mir sicher, dass sie dann eine andere Entscheidung treffen werden.
Luftikuss und Ulmer Spielschachtel – auf der Abschussrampe des Gemeinderates der Stadt Ulm? Ach nein, kann man doch so nicht sagen … Die Entscheidung gegen dieses “vealtete” Kinderangebot ist wissenschaftlich fundiert! Eine hochkarätige und in ihrem Urteilsvermögen unantastbare Expertenjury weiß es nämlich besser: Was da vielen Kindern Freude macht, ist nicht gut für die Kinder, auch wenn diese das nicht wissen. Die von den Kindern subjektiv empfundene Freude können die Topexperten so nicht akzeptieren. Also müssen die Kleinen zu Ihrem Glück gezwungen und Luftikuss und Ulmer Spielschachtel platt gemacht werden.
Ganz nebenbei wird auch Geld gespart, schließlich hat die Stadt Ulm bedeutende neue Aushängeschilder wie z. B. Ulm’s Neue Mitte oder die welt- bzw. europaschönste Tiefgarage. Das muss alles finanziert werden.
Aber vielleicht gibt es doch noch die notwendigen “Groschen” für die Kinder dieser Stadt.
Herr Oberbürgermeister, machen Sie bitte Ihrem Namen alle Ehre und “gönnen” sie den Kleinen ihren Luftikuss und die Ulmer Spielschachtel. Kinder und Eltern werden es Ihnen danken.
Thomas Fürst
Ein herzliches Hallo an Alle ,
ich finde es sehr schade, dass es denn Luftikuss in Zukunft nicht mehr geben soll !!! Da kommt schon die Frage auf, ob die Kinder es nicht wert sind, um eine solch schöne Einrichtung weiterhin zu unterstützen!!
Mein Sohn (3 Jahre) ist ganz begeistert von dem umfangreichen Angebot , denn es bietet eben mehr, als nur ein normaler Spielplatz!!!
Ich denke, dass es eine der wichtigsten Aktionen in Ulm für Kinder ist ..!! Was gibt es denn schöneres bei schönem Wetter, als auf Gleichgesinnte zu treffen, die Ihren Kindern auch ohne viel Geld etwas bieten wollen … !!?
Ich selber habe 1999 in einem Theaterstück (Alladin und die Wunderlampe) mitgewirkt und kann nur sagen das sehr viel Arbeit und Herzblut dahinter steckt… und es nicht gerechtfertigt ist …diese Einrichtung sterben zu lassen !!
Ich finde dies ist ein Armutszeugnis für unsere ach so Innovative Stadt ULM !!!
Denn wie hier schon oft gelesen KINDER sind unsere ZUKUNFT !!!
Rettet den Luftikuss und auch die ULmer Spielschachtel …..
in diesem Sinne alles Liebe …
viele Grüße Yvonne,Cosimo,Andi
Obgleich ich selber keine Kinder habe , finde ich die Spielschachtel wunderbar und schützenswert.
Meine Patenkinder und Freunde mit Kindern wollen, wenn sie uns besuchen, immer dorthin und sind von dem vielseitigen Angebot total begeistert, bietet es doch die Möglichkeit sich mal richtig auszutoben. Auch das Kindertheater hat uns begeistert.
Sollte man gerade da sparen, wo für die kleinen Menschen einen Rahmen für Kultur Kreativität und Bewegung geschaffen wird?? Sicher nicht!!
Ulm wäre um eine großartige Einrichtung ärmer…
Wir hoffen, dass die Spielschachtel weiter existieren kann….
Wir sind/ waren mit unseren Kindern ja noch nicht so oft im Luftikuss, wohnen aber auch noch nicht lange in Ulm. Dennoch: es scheint symptomatisch für diese unsere Zeit, immer zuerst an Kultur, in diesem Falle an der “Kultur für die Kleinsten” zu sparen; sie können sich gegen Kürzungen am grünen Tisch ja nicht wehren. Andere (Bau-)Projekte werden immer munter aufgelegt und drauf gesetzt.
Wie wäre es, wenn jetzt im Sommer die Fraktionen mal eine Fraktionssitzung im/ am Luftikuss machen und dabei das wirkliche Treiben beobachten, das Gespräch mit den Eltern suchen, auch über die Luftikussfrage hinaus…?
Und an die Initiator/innen: weitermachen und viel Mut!
Vielen Dank, dass Ihr versucht den Luftikuss zu retten.
Als wir in der Zeitung darüber gelesen haben, konnten wir es nicht fassen, dass die Stadt den Zuschuss für diese tolle Sache so gekürzt hat, dass sie nicht mehr überleben kann.
Es ist schon komisch, dass für sonstige oft fragwürdige Kunst und jeglichen Krempel (der oft gar keinen Nutzen hat), die Stadt genügend Geld aufbringt, aber wenn es um die Kleinsten geht, muß gespart werden. Angeblich ja aber auch nur , weil die ganze Sache nicht pädagogisch hochwertig ist. Komisch nur, dass alle Leute (egal ob groß oder klein) die Sache einfach super finden !!
Andere Städte sind dabei so ein Konzept aufzubauen und Ulm schafft es lieber wieder ab. Auf der einen Seite möchte man eine kinderfreundliche Stadt sein, auf der anderen Seite aber keinen Cent zu viel dafür ausgeben. Aber mal schlau nachgerechnet; vielleicht kommen auch viele Familien von außerhalb in der Luftikusszeit gerade deshalb nach Ulm und besuchen im Anschluss noch die Stadt, machen eine Schifffahrt, etc. und lassen so auch wieder den einen oder anderen Cent in der Stadt.
Der Luftikuss muss bleiben !!!
Ich kann es absolut nicht verstehen, dass eine Stadt wie Ulm, die bisher soviel Wert auf Kunst und Theater legt und auch an vielen alten Traditionen und Geschichte festhält, eine liebgewonnene und für die Kinder wunderbare Einrichtung wie den Luftikuss einfach wegrationalisieren will….und das nach so vielen Jahren.
Da könnten wir auch den “Narrensprung” streichen oder warum nicht gleich die Renovierung des Ulmer Münster….dann wird Ulm auch eine “moderne Null-Acht -Fünfzehn-Stadt”….wollen das etwa die Politiker im Stadtrat?! Gibt es keinen Politiker, der selbst als Kind im Luftikuss gespielt hat??
Wo gibt es sonst eine so integrative und anspruchsvolle Kulturinstitution für Kinder? Man kann über professionelles Kindertheater denken wie man will, für die Kinder ist das Luftikus jedes Jahr ein Grund zur Freude.
Um so schlimmer , dass wenige Kulturfunktionäre, die natürlich nur das Beste für unsere Kinder wollen sich über die Wünsche unserer Kinder hinwegsetzen.
Das Luftikuss muss bleiben!!!
Sehr geehrte Frau Mayer-Dölle,
ist es denn sinnvoll Zuschüsse bei den Theaterbetreibern zu streichen, die sich voller Engagement und Ideenreichtum über Ihre normalen Theatervorstellungen hinaus für Kinder engagieren?
Wir besuchen seit Jahren mit unseren beiden Kindern den “Luftikuss” und unsere Kindern (und auch wir) sind voller Begeisterung dabei. Ich kenne in unserer Umgebung nichts Vergleichbares, bei dem ich kostengünstig und phantasievoll meinen Kindern einen erlebnisreichen Tag bieten kann. Entspannt unter Bäumen sitzen und eine Kaffeepause einlegen, mit den Kindern gemeinsam Spielgeräte ausprobieren, mit Ihnen in der Bastelwerkstatt kreativ werden, nebenbei noch ein paar Runden mit dem Karussell drehen und später evtl. noch die Theatervorstellung besuchen – wo gibts denn sowas noch!?
Vielleicht sollten auch die Kinder einmal eine Stimme bekommen – denn sogar wir können von Ihnen noch was lernen!
Wir wünschen uns dass der “Luftkuss” eine Zukunft hat!!!!!
Gestern habe ich mit 2 kleinen Nichten den Luftikus besucht. Die beiden Mädchen waren ein paar Stunden seelig. Mir als Pädagoge und Lehrerbildner ging beim Zuschauen der Kindergesichter das Herz auf. Ich sah glückliche Kinder, Mütter, Väter, Großeltern, Menschen mit verschiedenen Hautfarben.
Vor 20 Jahren war ich als Vater mit 2 Söhnen schon treuer Besucher der Spielschachtel und freute mich an den vielen kulturellen “Glanzlichtern” in der Wagnerschule.
Es wäre eine furchtbare Schande für die Stadt Ulm, wenn diese Einrichtungen des Geldes wegen sterben müssten.
Ich hoffe auf die Vernunft der Verantwortlichen und bin mir sicher, dass sich ein Erhalt ermöglichen lässt. Ich empfehle jedem Zweifler, das Luftikus zu besuchen um selbst das oben beschriebene zu erleben.
Meine Hochachtung vor dem Luftikusteam und vor allem Herrn Geigenbergeer für die jahrzehntelange Führung dieser Kinderwelt.
Alfred Feuerstein, Staig-Altheim
Es ist eine Schande, uns Kindern ein so schönes Stück Kultur zu nehmen.
Luftikuss darf uns nicht genommen werden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wir sind dagegen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Kinder brauchen Luftikuss, wir freuen uns schon immer das ganze Jahr darauf, wie auf Weihnachten, Ostern oder Geburtstag.
Bitte, bitte, bitte lasst Luftikuss weiter bestehen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Sehr geehrte Damen,
sehr geehrte Herren,
als vater zweier kinder von fünf und sechs jahren weiß ich das angebot des luftikus sehr zu schätzen. Deswegen bin ich bestürzt, dass ab 2009 dem luftikuss die zum betrieb der anlage in der friedrichsau notwendige förderung gestrichen werden soll.
Der luftikuss bietet familien mit kindern ein einzigartiges programm. Die kinder können bei den kostenlos zur verfügung gestellten spielzeugen ihre motorischen fühigkeiten spielerisch verbessern. Im Bau- und bastelwagen entwickeln sie unter anleitung ihre feinmotorischen fähigkeiten. Gleichzeitig trainieren die kids beim notwendigen teilen der spiel- und werkzeuge ihr sozialverhalten und erwerben notigenfalls auch angemessenene formen des umgangs miteinander und gegenüber erwachsenen.
Hinzu kommt das kulturelle angebot des luftikus im zelt, wo kinder eine niedrigschwellige möglichkeit vorfinden, sich auch selbst zu engagieren.
Sprechen sie mit wem sie wollen: Wer beruflich mit kindern befasst ist, stellt über die jahre einen rückgang sämtlicher oben genannter fertigkeiten fest. Besonders lehrer bemängeln fehlende umgangsformen, fehlendes konzentrationsvermögen, mangelnde disziplin und nicht zuletzt einschränkungen im bereich der fein- und grobmotorischen kompetenz.
In dieser situation überlegen die verantwortlichen der stadt ulm, ein angebot, dass einen wichtigen beitrag leistet, gerade sozial schwächeren, die sich sonst schwer tun, ihren kindern eine adäquate und frühe förderung zu vermitteln, dem luftikuss für diese aufgabe notwendigen mittel zu streichen.
Andere theatergruppen verdienen sicherlich ebenfalls förderung. Dem luftikuss zu diesem zweck den geldhahn abzudrehen, erscheint uns die mit sicherheit schlechteste art der finanzierung weiterer projekte.
Im interesse von familien mit kindern, gleichwohl im geamtgesellschaftlichen interesse, möchte ich sie bitten, die streichung der mittel für den luftikuss zu überdenken.
Mit freundlichen grüßen,
Dr. Ingo Schymanski
Liebe Lufikussmacher und -freunde,
der Zirkus Lufikuss steht in Ulm als besonders Symbol für die Kinderfreundlichkeit der Stadt mit ihren Angeboten. Nicht nur die Ulmer Famlien, auch Gäste und Touristen nehmen den Zirkus als pfiffiges Angebot an der Donau wahr. Und wenn man an einem schönen sonnigen Sommertag diesen Platz besucht und in die begeisterten glücklichen Augen der Kinder schaut, wenn sie Karussel oder Kistenrutsche fahren oder am Wasserbecken spielen, weiß man, dieses Angebot ist unbedingt erhaltenswert als:
- Kontaktmöglichkeit zwischen Eltern und Kindern
- attraktives abwechslungsreiches Spielangebot
- Brücke zwischen Nostalgie und Gegenwart
- Besuchsmagnet an der Donau, der Friedrichau und Ulm überhaupt.
Wir gehen sehr gerne mit unserer Annika (1,5 Jahre) zum Luftikus und treffen dort immer viele Spielkameraden, Bekannte, Gleichgesinnte oder lernen neue Menschen kennen.
Der Lufitkuss allein ist schon ein Grund, in Ulm zu wohnen, zu bleiben und sich mit der Stadt zu identifizieren.
Also: Der Luftikuss muss bleiben für die Kinder, die Familien und alle Ulmer und Nicht-Ulmer
wir sind von Ulm weggezogen- WIR VERMISSEN DAS LUFTIKUSS !!!!!!!!!!!!!!
Luftikuss ist etwas einmaliges. Unsere Kinder haben immer sehr gerne dort gespielt, es war immer ein fester Bestandteil unseres Sommerprogramms.
Auch wenn wir es nicht mehr so oft geniessen können,
DAS LUFTKUSS MUSS ES WEITERHIN GEBEN !!!!!!!!!!!!!
Familie Theß aus Hersbruck bei Nürnberg
Unsere Kinder und ich sind seit vielen Jahren besgeisterte Besucher der Theaterstücke und des Spielgartens Luftkuss der Ulmer Spielschachtel. Wir haben die meisten Stücke, die in den letzten 15 Jahren zur Aufführung kamen gesehen, haben schöne Nachmittage beim Spielen Karussellfahren, Schiffschaukeln mit Eisessen,Pommes und Kaffee bei Luftkuss verbracht.
Was für uns aber das Schönste war: die USS gibt den heranwachsenden Jugendlichen die Möglichkeit, die künstlerische Ader an sich zu entdecken. Unser Sohn (jetzt 17 Jahre alt) und unsere Tochter (jetzt 14 Jahre alt) besuchten einige Jahre den Zirkuskurs der USS. Neben zahlreichen artistischen Kunststücken lernten sie vor allem auch das Theaterspielen: der Zirkuskurs trat jedes Jahr mehrmals mit einem kleinen Zirkus-Theaterstück im Luftkuss-Zelt auf. Unser Sohn bekam die Möglichkeit,für die USS Theater zu spielen: erst eine kleine Rolle , dann mehrmals in Hauptrollen, im Sommer bei ´Luftikuss, im Winter im Alten Theater. Ein Pippi-Stück z.B. war über Wochen ausverkauft, nach der 15 Uhr Vorstellung wurde im Luftikuss oft spontan eine zweite Vorstellung angehängt, sehr viele Schulen und Kigas kamen vormittags.
Als unser Sohn damit anfing, war er gerade mal 10 Jahre alt, ist über die Jahre dabei gewesen bis jetzt. Dabei lernte er ungeheuer viel als Schauspieler, als Mensch, über Disziplin, die beim Theaterspielen genauso wichtig ist, wie gutes Spielen. Neue Freundschaften entstanden beim Proben und auf der Schiffschaukel…
Für unsere Familie ist es unvorstellbar, dass es Luftikuss in Zukunft nicht mehr geben soll, denn es geht dort so vielen Kindern und Eltern! so gut. Luftikuss ist genau das Angebot, das Kinder und Eltern brauchen!! Ohne Stress und ohne riesigen Geldaufwand kann hier die ganze Familie für ein paar Stunden glücklich sein.
Ich wünsche mir, dass Luftikuss auch in Zukunft Kinder, Jugendliche und Erwachsene glücklich machen darf, vielleicht später auch mal meine Enkel!?
Gebt Luftikuss und der USS eine Chance!!!
Fam.Schlegel
Der Luftikuss, ein Wiese voller glücklicher Kinder. Lasst doch den Luftikuss bitte weiterleben. Eine tolle Einrichtung, individuelle Spielgeräte und eine Rollenbahn die alle Kinderherzen höher schlagen läßt.
SWP, Ausgabe Samstag 16.05.2009 unter der neu gegründeten Rubrik :
Heute vor 20 Jahren
. . . bis 2008 betrieb Christoph Geigenberger und ein Team engagierter Mitarbeiter im Frühsommer am Eingang zur Friedrichsau, auf der Höhe des SSV-Schwimmbades das Luftikuss Theaterzelt mit einem Spielepark. Wir erinnern uns, nachdem eine
unabhängige Kommission den Theatermachern mangelnde künstlerische Qualität attestierte sah sich die Stadt Ulm veranlasst, deren öffentliche Zuschüsse erheblich zu kürzen. Diese Maßnahme führte dazu, dass die Veranstaltung trotz großer Publikumserfolge aus wirtschaftlichen Zwängen eingestellt werden musste. Die Stadt Ulm bedauerte dies seinerzeit ganz außerordentlich, sah aber deshalb keine Möglichkeiten der Abhilfe, weil die damaligen Verfügungsmittel nicht nur für das kleine Rund des Theater- und Spieleparks, sondern Interessen von globaler Bedeutung, der Bewerbung Ulms zur Weltkulturhauptstadt eingesetzt werden sollten. Wir erinnern uns weiter, dass es einer seinerzeit gegründeten Elterninitiative nicht glückte, diese Entscheidung der Ulmer Stadt-Verwaltungsspitze noch einmal umzukehren.
Erst jetzt, nachdem in diesem Jahr erstmals kein Luftikuss stattfindet, wird dessen Fehlen richtig deutlich spürbar. Um diesen Verlust adäquat zu ersetzen hat sich die Ulmer Stadt-Verwaltungsspitze entschlossen am morgigen Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr ein künstlerisch wertvolles Kinderprogramm anzubieten. Unter der Schirmherrschaft des Ulmer Oberbürgermeisters und dem Motto “ Man gönnt sich ja sonst nix “ werden auf dem Münsterplatz die folgenden Angebote gemacht :
• Autogrammstunde mit den Fußballspielern des SSV Ulm
• Square-Dance-Workshop auf Dolly Parton-Songs mit der Ulmer
Kulturbürgermeisterin
• Verpacken der “ Neuen Ulmer Mitte “ mit dem Ulmer Baubürgermeister
( bei schlechtem Wetter wird die darunter liegende Tiefgarage verpackt )
• Bewirtung durch das “ Theater in der Westentasche “ und dem
“ Tischlein deck´ dich “
• Das “ Das Ulmer Kasperletheater “ spielt Szenen aus dem Ulmer
Stadtrat
• Der Leiter der SWP-Lokalredaktion zeigt ausgewählte Tierfilme
• Der Leiter des internationalen Donaufestivals Ulm / Neu-Ulm
liest aus “ Maos langer Marsch “
• Die Ulmer Rock-Band “ Die Glücklichen “ spielt Variationen des “ Ulmer
Fischermarsches “
Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in die “ Roxy-Hallen “ verlegt.
Liebe Luftikuss-Freunde, so oder so ähnlich wird natürlich keine Zeitungsnotiz in der Zukunft aussehen, aber wir denken, dass die Geschichte deutlich macht, was wir verlieren werden, wenn es Luftikuss tatsächlich nicht mehr geben sollte. Bitte helft Alle mit, dass es nicht so weit kommt.
Liebes Luftikussteam,
liebe Politiker,
die Nachricht kurz vor Weihnachten letzten Jahres, dass die Ulmer Spielschachtel in dieser Form nicht mehr existieren wird hat uns hart getroffen.
Ich konnte es nicht greifen, dass mal wieder am Nachwuchs gekürzt wird. Jegliche Debatten der demographischen Entwicklung ignorierend. Wie oft soll dieses passieren? Was wird von unseren Kindern erwartet wenn diese in die Berufswelt einsteigen? Wie sollen diese sich entwickeln können?
Für uns steht die Ulmer Spielschachtel als kulturelles Highlight. Kind gerecht und liebevoll gestaltet. Kindertheater mit hohem Niveau. Schon die Kleinsten lassen sich 75 Minuten lang hinreisen von den schönen Märchen und Geschichten.
Dann im Sommer der Luftikuss…. eine Veranstaltung die nicht mehr wegzudenken ist. Mein Sohn (5) musste dieses Jahr am Vormittag am Tage der Eröffnung tatsächlich mit dem Fahrrad vorbeifahren und nachsehen, ob auch wirklich alles aufgebaut ist und es losgehen kann. Trotz Regen waren wir pünktlich zur Eröffnung da. Und endlich kann das endlose Schiffschaukeln beginnen.
Luftikuss heißt für mich als Mutter: Mein Kind bleibt in Bewegung. Bewegung belebt den Geist. Mein Kind erlebt soziale Komponenten. Sozialkompetenz könnte es mehr in der heutigen Zeit geben. Körperliche und geistige Stärke sind eine gute Voraussetzung für gesellschaftliche Fähigkeit.
Liebe Politiker,
mal ehrlich, die Subventionen der Ulmer Spielschachtel werden das Stadtsäckerl nicht wirklich in den Ruin treiben. Was ist der wirkliche Grund der Streichung? Sollen die Kinder in Zukunft vor dem Rathaus toben und schreien? Nein sie werden dort nicht kreativ spielen; eventuell werden sie in ein paar Jahren vor lauter Dummsinn vielleicht die Wände mit Graphiti bemalen…?
Mit viel Hoffnung
M. Härtel
Liebe Luftikussmacher und Politiker und …
Wir wohnen erst zwei Jahre in Ulm. Der Luftikuss muss unbedingt bleiben. Jedes Frühjahr geht ein “Ruck” durch unsere Kinder (fast täglich) und wir springen auf die Fahrräder und fahren zum Luftikuss. Was dort passiert und wie es passiert ist toll. Wir werden an den Bürgermeister schreiben und natürlich zur Demo kommen.
Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg und hoffen …
Fam. Friedmann
Ich war zwar noch nie dort, weil mein Kleiner erst 7 Wochen alt ist, aber ich finde man muss so viel wie möglich für Kinder Betreuung und Unterhaltung tun. Kinder sind unsere Zukunft und man sollte in Sie investieren, denn irgend wann werden Sie über unsere Zukunft sich Sorgen machen und Entscheidungen treffen. Ich bin dafür das Luftikuss bleibt!!!
Viele Grüße Olga, Peter und Maximilian (7Wochen)
Lieber Herr Bürgermeister,
Die Ulmer Spielschachtel und Luftikuss sollen bleiben. Dort ist es so schön. Da kann man so toll spielen. Dort gibt es ganz viele tolle Spielsachen.
Sima (6Jahre) und Luna (4Jahre)
Liebes Luftikuss-Team,
wir (3 Familien) sind letztes Jahr durch den Tipp von Bekannten das erste mal mit der Kolping-Familie Metzingen nach Ulm gefahren und waren so begeistert von dieser Attraktion, dass wir den Ausflug diese Jahr nochmals geplant haben. Dieses mal waren wir nach den begeisterten Erzählungen bereits über 30 Leute, die den Weg von 1 Stunde auf sich nahmen, da wir etwas Vergleichbares in unserer Region RT-TÜ-SGT nicht kennen.
Luftikuss ist wirklich etwas EINZIGARTIGES!
Vielen Dank für die schönen Stunden. Wir hoffen, dass es weitergehen kann!
Herzliche Grüße aus Metzingen,
Gabriele Kleiner
Ich finde es ganz arg toll, dass es so viele Leute gibt, die den “Luftikuss” retten wollen!
Auch ich fände es sehr schade wenn es diese Attraktion in Zukunft nicht mehr in Ulm geben würde.
Es ist eine Schande, alles was den Kinder eine Freude macht wird abgeschafft!!!!!
Manchmal frage ich mich, ob diese Leute die so etwas machen, überhaupt nachdenken. Ich glaube, als diese Sache entschieden wurde, hat keiner der Verantwortlichen darüber nachgedacht. Niemand ist in den Sinn gekommen das man dadurch evtl. Kinderträume zerstören würde!
Ich hoffe *und bete jeden Tag*, dass Luftikuss auch in Zukunft doch noch weiter geführt werden kann. Es ist einfach schön, wenn man in zufriedene und glückliche Gesichter schauen kann. Also liebe “Spielschachtel-Crew” ihr zaubert weiterhin ein Lächeln auf die Gesichter von Menschen!!!!!!!!!!!!!!
Schöne Grüße Svenja
Mein Sohn (4 Jahre) und ich besuchen den Luftikuss sehr gerne, da man dort auch mit wenig Geld viel Spaß haben kann. Nirgends sonst könnte ich meinem Sohn sonst sowohl eine Fahrt auf 2 Karussels, den Eintritt in die Hüpfburg und zudem noch eine Fahrt mit der Schiffschaukel ermöglichen. Auch die anderen Attraktionen werden mit Hingabe ausgenutzt und ich weiß nicht, wo man in Ulm sonst noch so viel Spaß haben kann. So traf uns die Botschaft, dass der Luftikuss nur noch dieses Jahr stattfinden würde, sehr sehr hart und ich bin wirklich enttäuscht über diejenigen, die für solch eine großartige Veranstaltung keine Gelder mehr übrig haben wollen!! Für´s Feuerwerk auf dem Ulmer Münsterplatz hat es ja auch noch gereicht, aber es werden die Gelder doch wohl lieber verfeuert als sie in wirklich sinnvolle und für alle Ulmer Kinder so wertvolle Sache zu stecken. Soviel zur Kinderfreundlichkeit in Ulm. Ich hoffe wirklich, dass sich das Blatt noch zum Guten wendet und unser Stadtoberhaupt begreift, was man da gerade im Begriff ist anzurichten und den Kindern anzutun. Ich möchte meinem Sohn nicht erklären müssen, dass es in Zukunft keinen Luftikuss mehr geben wird, jetzt wo er so großen Spaß daran hat und endlich mal das alles machen kann, was wir uns sonst nicht leisten können.
Hallo Luftikuss,
> unsere Familie (2 Erwachsene mit 2 Kindern – 7 und 3 Jahre alt) war am
> Pfingstmontag dieses Jahres zum ersten Mal bei “Luftikuss”. Wir sind total
> begeistert, die Kinder konnten sich austoben, wir besuchten die Vorstellung
> “Die Bremer Stadtmusikanten” und ließen uns danach noch mit Essen und
> Trinken verwöhnen. Der Mittag war rundum für alle ein tolles Erlebnis und wir
> werden auf jeden Fall dieses Sommer-Programm so oft es geht besuchen.
> Allerdings waren wir enttäuscht, als vor der Theater-Vorstellung bekannt
> gegeben wurde, daß sich diese Institution nicht mehr länger halten kann,
> bzw. vom Staat keine Unterstüzung bekommen soll. Das ist sehr schade, denn
> wo findet man in diesem Stil noch Freizeit-Veranstaltungen, die noch im
> “Normalen Bereich” sind – ich denke da im Gegensatz an die großen
> Freizeitparks, wo die Kinder selbst kaum was machen können und nur irgendwie
> “befördert” werden, alles überteuert ist.
> Bei Luftikuss können die Kinder ihre Geschicklichkeit, Motorik, Ausdauer
> usw. auf die Probe stellen. Die Theater-Vorstellung ist für Groß und
> Klein ein Vergnügen und die Kinder lernen auch, mal ne Stunde sich ruhig zu
> verhalten – auch ein genialer Lernprozess.
> Und finanziell gesehen, kann man sich als normal situierte Familie das
> auch noch leisten.
>
> In diesem Sinne möchten wir uns nochmal für diesen schönen Tag
> bedanken, hoffen daß sich viele Eltern an dieser Initiative beteiligen, um
> vielleicht beim Staat doch noch etwas zu bewegen.
> Viele Grüße
> Familie Bolai
Das darf ja wohl nicht wahr sein………. da werden Gelder für eine Landesgartenschau bewilligt, die Unsummen verschlingt aus hauptsächlich prestigefreundlichen Gründen aber an der Basis ( an allen Kindern der Regionen Ulm/Neu-Ulm) wird gespart. Kenne keine andere Initiative wie den Luftikuss der den Kindern im Sommer eine derart kindgerechte, kostenfreie Möglichkeit zum Freispiel und zur Beschäftigung bietet. Hoffe dass die Politiker ein Einsehen haben und den Luftikuss weiterhin bezuschussen – der Verlust für unsere Kinder wäre unvorstellbar!
Wir wohnen zwar in Burgrieden, sind aber sehr oft mit unseren Enkelkindern in der Friedrichsau um den Luftikuss zu besuchen.
Was dort in Eigeninitative einiger Leute auf die Beine gestellt wird, verdient nur Hochachtung und Anerkennung.
Es ist für uns unbegreiflich, dass man die finanzielle Unterstützung einstellen, bzw. drastisch reduzieren will.
Wo und in welcher Stadt gibt es die Möglichkeit für Kinder, so viele unterschiedliche Spielgeräte auszuprobieren und miteinander sich auszuleben. Alle Welt spricht von Multikulti, hier kann man es beobachten..
Ganz toll ist auch die Möglichkeit für Euro 1,00 ein Karussel zu nutzen und hierfür auch noch eine Theatervorstellung zu besuchen.
Überall muss gespart werden, ohne Zweifel, aber mit relativ wenig Geld Kinder von der Strasse zu holen und ihnen die Möglichkeit zum Spielen zu geben, sollte auch in einem knappen Haushalt zu realisieren sein. Nicht jede Familie hat genug Geld um teure Freizeitparks zu besuchen. Ich hoffe, dass die Stadt Ulm Kinderfreundlichkeit nicht nur plakativ verkündet, sondern auch Taten folgen lässt.
Hans Richter
Es ist schon erstaunlich, dass viele Politiker nicht begreifen, dass eine Investition in die Kultur eine Investition in die Zukunft ist. Leider wird, wenn es an Geld mangelt zu erst an der Kultur gespart. Die Rechnung geht aber nicht auf wenn man bedenkt dass gerade Luftikuss sich dort engagiert, wo besondere Schwachpunkte in unserer Gesellschaft drohen.
Jede Aktion, die unsere Kinder z.B. von den Medien mit kriminalisierendem Charakter wie z.B. dem Fersehen wegholt, die unsere Jugend von der Strasse holt und zu engagieren weiss muss auch vom Staat unterstützt werden.
Wer Luftikuss kennt, der weiss, das sein Verlust für die Zukunft unser Gesellschaft unersetzbar ist.
Stadtrat Dr. Hans-Walter Roth (CDU)
Wir und unsere 3 Kinder sind seit 10 Jahren begeisterte Besucher des Luftikuss und das “Alten Theaters”. Jedes Jahr freuen wir uns auf einen Ausflug in die Friedrichsau, vor allem im Frühling. Unsere Kulturlandschaft wird zur Wüste, wenn solche Einrichtungen nicht mehr unterstützt werden. Ist das Glück und die Freunde unserer Kinder den Politikern nichts mehr wert?
Wir hoffen auf den Erhalt des Luftikuss und ein Einsehen der verantwortlichen Politiker, dass solche Einrichtungen unbedingt erhalten werden müssen.
Staudacher Georg und Wilma
Wir, der AWO-Kindergarten “Villa Kunterbunt”, in Neu-Ulm, wären sehr traurig, wenn es Luftikuss nicht mehr gäbe.
Seit Jahren darf unser Kindertheater (bestehend aus unseren Vorschulkundern) im Sommer im Luftikuss auftreten. Das bietet uns eine kostenlose, wundere Kulisse und garantiert viele Zuschauer. Unsere kleinen Schauspieler kennen das Zelt, weil sie selbst dort unzählige Theaterstücke angeschaut haben. Dann selbst dort auftreten zu dürfen ist etwas ganz besonderes für sie und sie fühlen sich dann wie richtige Schauspieler.
Ich bekanke mich bei der Luftikussmanschaft für diese Möglichkeit in diesem und in den vergangenen Jahren und hoffe für unsere Kinder, dass eine Lösung gefunden wird, wie Luftikuss auch zukünftig bestehen kann.
Bärbel Berger (Kindergartenleiterin)
Bär
Leben wir nicht im “Kinderland Baden-Württemberg”???? Heißt es nicht immer seitens der Politiker, wie wichtig Kinder sind und dass man was für sie tun muss??? Da finde ich es schon merkwürdig, wenn die Stadt für so ein tolles Angebot, wie für die Spieleschachtel und den Luftikuss, kein Geld mehr locker machen will. Zumal das eine wirklich sinnvolle und gute Freizeitgestaltungsmöglichkeit ist, die der ganzen Familie Spaß macht und die auch so beliebt ist! Ich finde es toll, dass sich eine Elterninitiative zur Rettung der Luftikuss-Veranstaltungen gebildet hat und drücke Euch ganz feste die Daumen, dass ihr Erfolg habt und die Stadt nochmals ihre Entscheidung überdenkt!
Wieso will man unbedingt an unseren Kindern sparen?
Man startet die Hilfeaktionen für Kinder im Ausland, und für die eigenen bleibt kein Geld mehr? Wir sind einfach entsetzt darüber, unserem Sohn macht es so viel Spaß im Luftikuss, und wir bitten darum, das man die Entscheidung überdenkt. Es gibt mit Sicherhet andere Sachen, an denen man sparen kann!
Ich möchte nicht das es luftikuss nicht mehr gibt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Luftikuss 4ever!!!!!
WIR SIND FÜR ULMER SPIELSCHACHTEL UND LUFTIKUSS!!!
LASS DIE KINDER IN RUHE SPIELEN ! ! ! ! !
Bei Luftikuss hatten unsere Kinder immer viel Spaß, viele Unterhaltung, viele neue Freunde. Wer will denn das alles unseren Kindern verbieten??? Ich werde auf jeden Fall demonstrieren. Luftikuss soll bleiben!!!
Der Luftikuss ist etwas ganz Besonderes.
Abseits von Kommerz und Gedudel können die Kinder ganz einfach Bewegung, Freundschaft, Familie und Sonne geniessen.
Wir wünschen uns sehr, dass dieses tolle Angebot beibehalten werden kann.
Unsere Kinder haben hier viel über Selbständigkeit, Rücksichtnahme und die Faszination des Theaters gelernt und wir hoffen sehr das noch viele Generationen Ulmer Kinder den Luftikuss erleben werden.
Danke!
Familie Mahler
Ich kann mich den Kommentaren nur voll und ganz anschließen!
Die Schließung des Luftikuss bedeutet auch, dass mehr öffentlicher Raum in der Friedrichsau kinderfrei gemacht werden soll.
Es ist eben angenehmer, Kinder still zu Hause am Computer, der Playstation oder vor dem Fernseher zu wissen, als tobend und lärmend im Luftikuss.
Streicht die Subventionen für den ständig erneut (wegen der Fußballabteilung) in Insolvenz fallenden SSV und lasst den Kindern ihre Freude am Luftikuss in der Friedrichsau.
Ich persönlich kenne kein Kind, das gelangweilt und ungerührt am Luftikuss vorbeigeht!
Gebt den Kindern eine Stimme!
Achim Bütow
Man spart an dem was man selber nicht mehr braucht !!!
Liebe Ulmer Regierung,
auch wenn Eure Kinder aus dem Luftikuss/Spielschachtel-Alter heraus sind, gibt es doch genügend anderer Ulmer die dieses hervorragende Angebot dankend annehmen.
Ich weiß nicht um welchen Betrag es hier geht, ich vermute jedoch, dass dieser Betrag durch etwas “vernünftigeres” wirtschafteten an anderer Stelle zum null Tarif zur Verfügung stehen würde.
Auf viele weiter Jahre Luftikuss/Spielschachtel
Thomas Gerdes
Ich kann mir das einfach nicht vorstellen – da ist dann im Sommer die Wiese leer, die Zirkuswagen stehen im Winterdomizil – das Karussell verrostet – die Schiffschaukel quietscht! Warum?
Was würden die Kinder dazu sagen – hat die mal jemand gefragt???? Empfehle dringend mal die Perspektive aus der Höhe 1,10 m einzunehmen!!!!!!!!!
Was wäre Ulm ohne den Luftikuss?! Die Antwort: Nur noch halb so viel wert! Denn der Luftikuss und seine wertvollen Mitarbeiter gibt Kindern und Eltern gleichermaßen die Gelegenheit, ausgelassen zu spielen, zu toben, Körpergeschicklichkeit zu erlernen und soziale Kontakte entstehen zu lassen und zu pflegen. Die große Anzahl an kleinen und großen Besuchern zeigt alleine schon, wie hoch der Bedarf an einer solchen Einrichtung in Ulm ist. Auf keinem Spielplatz in Ulm ist eine solche Vielfältigkeit gegeben und klappt das “Zusammenspiel” unterschiedlichster Nationalitäten dermaßen reibungslos. Ein Lob an den Veranstalter! Das Einstellen des Luftikusses kommt einem Verbrechen an den Kindern gleich.
Man sollte gerade solche Einrichtungen fördern, und nicht auf einmal sagen, es gäbe kein Geld mehr. Daher bitte ich auch um den Erhalt der Ulmer Spieleschachtel zu kämpfen, und
den Kindern das nicht wegzunehmen.
- – - Es gibt nur einen Luftikuss – - -
In einer Welt, in der der Konsum der Menschen im Mittelpunkt jeglichem Interesse steht, sehe ich die Ulmer Spielschachtel mit ihrem Luftikuss als Ruhepunkt in unserem hektischen Treiben an. Aber gerade diese Einrichtung, die eine jahrlange Entwicklungsphase hatte und immer noch hat, soll jetzt vom Erdboden verschwinden?
Komisch finde ich auch, dass gerade diese Entscheidung von Leuten getroffen wurde, die Ulm als Kulturhauptstadt 2020 ausrufen möchten. Es werden Millionen in Sportvereine investiert, in denen wahrscheinlich jeder Sportler soviel verdient, wie die gesamte Spielschachtel Subventionen bekommt. Aber an dieser Stelle wird nicht der Rotstift angesetzt.
Die mathematische Gleichung kann doch nicht aufgehen, wenn man Kultur niedermacht und sich als Kulturhauptstadt profilieren möchte.
Kultur ja – Zahlen nein ? ? ?
Wie hoch ist der Preis für unsere Kinder ? !
Hiermit fordere ich jeden auf, seinem Unmut Luft zu verschaffen, denn wenn die Spielschachtel erst einmal erfolgreich vom Erdboden verschunden ist, braucht auch niemand mehr weinen !
Ein Lob an diejenigen, die nicht nur zusehen, sondern auch Handeln!
Auf Kosten von Kindern zu sparen ist assozial – und deshalb nicht zu vertreten!
Ich freu mich schon auf die Demo!
Luftikuss ist für mich eine Wiese voller glücklicher Kinder.
Kindheit heute hat sich sehr geändert: Bewegungsarmut, Isolation, hoher Medienkonsum, …. Luftikuss bietet unseren Kindern genau das, was für eine gute Entwicklung wichtig ist: lachen, spielen, toben, klettern, Freunde treffen, an der frischen Luft sein, basteln, werken, Theaterstücke besuchen, und vieles mehr.
Und Luftikuss tut dies seit vielen Jahren auf eine sehr liebevolle und charmante Art. Hier arbeiten Leute, die mit wenig finanziellen Mitteln, aber mit umso mehr Engagement und Kreativität, für Kinder ein kleines Paradies geschaffen haben.
Mein sechsjähriger Sohn freut sich immer riesig, wenn wir einen Nachmittag beim Luftikuss verbringen. Im Bastelwagen entstehen fantasievolle Gebilde aus Holz, beim Schiffschaukeln genießt er das Kribbeln im Bauch, er klettert, fährt mit den Fahrzeugen – und wenn es dann Zeit ist heim zu gehen, ist er müde und glücklich.
Heute war wieder einmal einer dieser herrlichen Luftikusstage. Bei einem Kaffee gemütlich im Schatten einer der großen Kastanienbäume hatte ich heute Zeit, über Luftikuss nachzudenken und das Treiben um mich herum zu beobachten. Luftikuss ist nicht nur für Kinder ein Paradies. Luftikuss ist auch eine Begegungsstätte vieler Kulturen und aller sozialer Schichten.
Ein paar Tische weiter saßen heute eine Familie ausländischer Herkunft und eine deutsche Familie, der Vater im Anzug. Die Kinder haben am Tisch zusammen geredet und so kamen die Eltern auch miteinander ins Gespräch.
Da Luftikuss viele Aktionen kostenlos anbietet können alle Kinder, egal welches Einkommen die Eltern haben, unbeschwert spielen.
Ich fordere alle auf, die für die Verteilung der finanziellen Mittel verantwortlich sind, die Stimmen der Eltern und Kinder wahrzunehmen. Wir sind die Bürger, wir wollen gehört und ernst genommen werden.
Das Gutachten der Kinder- und Jugendtheaterszene in Ulm war ein abgekartetes Spiel. Die Besucherzahlen sollen für sich sprechen. Und wir Besucher kommen ja nur wieder, wenn es uns gefallen hat. Ich will mir von keiner Jury vorschreiben lassen, was mir und meinem Sohn zu gefallen hat.
Ich fordere alle Verantwortlichen auf, der Ulmer Spielschachtel die Mittel zu gewähren, die eine produktive Weiterarbeit ermöglichen. Verglichen mit den Zuschüssen, die das Ulmer Theater oder andere kulturelle Veranstaltungen (z.B. Heimattage) erhalten, ist dies ein geringer Betrag.
Für alle Kinder. Eltern und Großeltern, meinen Sohn und mich, hoffe ich, dass wir auch in den nächsten Jahren Luftikuss genießen werden.
Als alter Ulmer bin ich entsetzt und enttäuscht über das Verhalten unseres Gemeinderats. Ich habe früher schon das Angebot des “Luftikuss” gerne mit meinen Kindern angenommen. Freunde, die zu Besuch waren, waren jedesmal begeistert ob der
angenehmen und unkomplizierten Freizeitgestaltung in der Friedrichsau. Gerne haben meine Kinder später aktiv mitgewirkt.
Leider verhält sich unser Gemeinderat so, wie es unsere Politiker in Berlin im Großen und Ganzen vorleben. Die vorhandenen Mittel für idiotische und/oder unnütze Investitionen ausgeben, um dann die fehlenden Mittel von der breiten und leider wehrlosen Masse wieder einzutreiben.
Eigentlich sollte man ja der Meinung sein, dass ein Gemeinderat näher am Volk und
dessen Vorstellungen ist, als die Politiker im fernen Berlin. Trifft wohl auf Ulm nicht zu.
Wie sonst könnte man es erklären, dass beinahe unbemerkt von der Öffentlichkeit, ein
Projekt wie der “Donaustrand” mit einer Investitionssumme von 250.000 Euro
einstimmig und ohne Widerspruch vom Gemeinderat abgesegnet wurde. Kein Wort war
von eventueller Sparsamkeit die Rede, niemand hat die Frage nach möglichen Folge-
kosten gestellt – Gott sei Dank ist es Dank undichter Stellen doch noch ans Licht
gekommen und konnte abgelehnt werden.
Umso peinlicher muss es doch für die Verantwortlichen sein, einer Einrichtung wie
der “Ulmer Spielschachtel” und dem “Luftikuss”, mit pseudo-wissenschaftlichen
Gutachten begründet, einfach die bescheidenen Mittel zu kürzen. Für viele andere,
weniger sinvolle Dinge (Unterstützuung größenwahnsinniger schlecht gemanagter
Sportvereine z.B) hat man offensichtlich keine Probleme, Mittel in den Haushalt einzustellen.
Ich kann nur hoffen, dass die Aktion Eltern für Luftikuss -Elterninitiative zum Erhalt der Ulmer Spielschachtel- den nötigen Zuspruch und die Unterstützung der meisten Ulmer erfährt, um so den Betroffenen (sowohl den Eltern mit ihren Kindern aber auch den Veranstaltern, die das mit viel Liebe und Herzblut organisieren) den Rücken zu stärken.
Das Anliegen der Initiative hat meine volle Unterstützung.
Liebe Freunde der Ulmer Spielschachtel,
ich finde Klasse, dass es Menschen gibt, die es nicht hinnehmen wollen, dass die Gelder für die Ulmer Spielschachtel und den Luftikus so gekürzt wurden, dass ein “Weitermachen” nicht mehr möglich ist.
Am 01.03.08 habe ich einen Brief an den Oberbürgermeister Gönner geschrieben und immer noch keine Antwort erhalten .
Wir haben fast jede Aufführung der Ulmer Spielschachtel im alten Theater und auch im Luftikus angeschaut und fanden jede dieser Vorstellungen einfach Klasse!
Wir gehören auch zu diesen Familien, die gerne den Frühling und den Sommer im Luftikus verbringen und die kostenlosen Spiel-und Bastelangebote nutzen. Die Kinder dürfen mit vielen Spielgeräten und Fahrzeugen kostenlos fahren und eine Zirkusvorstellung ohne Eintritt besuchen. Wo gibt es sowas in der heutigen Zeit, wo wirklich alles Eintritt kostet???
Warum kürzt man gerade so angagierten Mitarbeitern der Ulmer Spielschachtel die öffentlichen Gelder? Diese Frage bleibt für mich immer noch offen.
Ich drücke allen Freunden der Ulmer Spielschachtel ganz fest die Daumen und hoffe, dass dieser Albtraum bald vorbei ist.
Alles Gute und viel Erfolg
Eva Hipp